Details

Veranstaltung: Softwaretechnologie
Institution/Hochschule: Universität Hamburg (Wirtschaftsinformatik)
Tags: EJB J2EE Multi-Tier verteilte Systeme
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2001
Seiten: 25
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 305 KB
Archivnummer: V3313
ISBN (E-Book): 978-3-638-12021-0
ISBN (Buch): 978-3-638-63806-7

Zusammenfassung / Abstract

Durch die wachsende Bedeutung des Internet und des E-Commerce unterliegt die Softwareindustrie einem starken Wandel. Die Anforderungen an die Softwareentwicklung sind im Laufe der Zeit immer mehr gestiegen. Neben der stark zunehmenden Komplexität der Anwendungen muss auch die Entwicklungszeit möglichst kurz gehalten werden, um auf die sich schnell ändernden Anforderungen der Märkte zu reagieren. Begriffe wie time-to-market sind für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Durch die zunehmende Vernetzung und den Kommunikationsbedarf innerhalb der Unternehmen ist auch eine einheitliche Sicht auf Daten und Prozesse erforderlich, um einen reibungslosen Informationsfluss zu gewährleisten. Insgesamt ergeben sich folgende Anforderungen an die Softwareentwicklung: * Kurze Entwicklungszeiten - auf neue Trends und Technologien muss immer schneller reagiert werden * Produktivität der Programmierung - neue Technologien müssen sinnvoll mit den bestehenden Systemen verbunden werden * Hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit - durch die steigende Bedeutung der EDV richten auch Ausfallzeiten einen größeren Schaden an * Sicherheit - die intra- und interbetriebliche Vernetzung erfordert umfassende Sicherheitsmodelle * Skalierbarkeit - einfacher Ausbau des (Teil-) Systems bei wachsenden Anforderungen * Integration - neue Anwendungen müssen mit den vorhandenen Datenbanksystemen integriert werden können Eine Möglichkeit diesen Anforderungen zu begegnen ist die Aufteilung der Systemarchitektur in mehrere Schichten. Die hier vorliegende Arbeit stellt die Architektur der Java 2 Enterprise Edition (J2EE), welche auf einer mehrschichtigen Systemarchitektur basiert, vor. Ziel dieser Arbeit ist es die Grundlegende Architektur und die Vorteile der J2EE aufzuzeigen. Anfangs wird ein kurzer Überblick über die Systemarchitekturen und das Grundkonzept der J2EE gegeben. Anschließend wird gezeigt aus welchen Elementen die Architektur besteht und wie sie aufgebaut ist. Zum Schluss wird die praktische Umsetzung und die Vorteile dieser Architektur am Beispiel der Firma J.Crew verdeutlicht.

Textauszug (computergeneriert)

Darstellung der J2EE Architektur

von Gunnar Halden

 

Inhaltsverzeichnis

ABBILDUNGSVERZEICHNIS III
TABELLENVERZEICHNIS III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS IV

1. EINLEITUNG 1

2. GRUNDLAGEN 2
2.1 CLIENT/SERVER ARCHITEKTUREN 2
2.2 DAS KONZEPT DER JAVA 2 ENTERPRISE EDITION 4


3. DIE ARCHITEKTUR DER JAVA 2 ENTERPRISE EDITION 6
3.1 DIE CLIENT/SERVER ARCHITEKTUR 6
3.2 DIE KOMPONENTEN DER JAVA 2 ENTERPRISE EDITION 7
3.3 DIE CONTAINER ARCHITEKTUR 9
3.3.1. Transaktionsmanagement 11
3.3.2. Sicherheitsmanagement 12
3.4. DIE CONNECTOR ARCHITEKTUR 13
3.5. DATENBANKMANAGEMENT 15

4. DIE UMSETZUNG DER J2EE ARCHITEKTUR AM BEISPIEL VON JCREW.COM 15

5. SCHLUSSBETRACHTUNG 16

LITERATURVERZEICHNIS V

1. Einleitung

Durch die wachsende Bedeutung des Internet und des E-Commerce unterliegt die Softwareindustrie einem starken Wandel. Die Anforderungen an die Softwareentwicklung sind im Laufe der Zeit immer mehr gestiegen. Neben der stark zunehmenden Komplexität der Anwendungen muss auch die Entwicklungszeit möglichst kurz gehalten werden, um auf die sich schnell ändernden Anforderungen der Märkte zu reagieren. Begriffe wie time-to-market sind für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Durch die zunehmende Vernetzung und den Kommunikationsbedarf innerhalb der Unternehmen ist auch eine einheitliche Sicht auf Daten und Prozesse erforderlich, um einen reibungslosen Informationsfluss zu gewährleisten. Insgesamt ergeben sich folgende Anforderungen an die Softwareentwicklung:

  • Kurze Entwicklungszeiten - auf neue Trends und Technologien muss immer schneller reagiert werden
  • Produktivität der Programmierung - neue Technologien müssen sinnvoll mit den bestehenden Systemen verbunden werden
  • Hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit - durch die steigende Bedeutung der EDV richten auch Ausfallzeiten einen größeren Schaden an
  • Sicherheit - die intra- und interbetriebliche Vernetzung erfordert umfassende Sicherheitsmodelle
  • Skalierbarkeit - einfacher Ausbau des (Teil-) Systems bei wachsenden Anforderungen
  • Integration - neue Anwendungen müssen mit den vorhandenen Datenbanksystemen integriert werden können

Eine Möglichkeit diesen Anforderungen zu begegnen ist die Aufteilung der Systemarchitektur in mehrere Schichten.
Die hier vorliegende Arbeit stellt die Architektur der Java 2 Enterprise Edition (J2EE), welche auf einer mehrschichtigen Systemarchitektur basiert, vor. Ziel dieser Arbeit ist es die Grundlegende Architektur und die Vorteile der J2EE aufzuzeigen. Anfangs wird ein kurzer Überblick über die Systemarchitekturen und das Grundkonzept der J2EE gegeben. Anschließend wird gezeigt aus welchen Elementen die Architektur besteht und wie sie aufgebaut ist. Zum Schluss wird die praktische Umsetzung und die Vorteile dieser Architektur am Beispiel der Firma J.Crew verdeutlicht.

2. Grundlagen

2.1 Client/Server Architekturen
Im Folgenden wird beschrieben wie sich die Systemarchitekturen aufteilen lassen, um den genannten Anforderungen gerecht zu werden. Zuerst wird die klassische 2-Ebenen Architektur beschrieben, um dann anschließend anhand der Nachteile dieser Architektur die Vorteile einer 3-/Mehr-Ebenen Architektur aufzuzeigen.
Bei der 2-Ebenen Architektur handelt es sich um die klassische Client-Server Architektur. Der Client greift auf einen Server zu, wobei die Geschäfts- und Präsentationslogik auf dem Client abgelegt ist. Man spricht in diesem Fall von einem Fat-Client. Dieser Ansatz weist jedoch eine Reihe von Nachteilen auf. Zum einen ist der Wartungsaufwand sehr hoch, da im Falle von Fat-Clients selbst bei kleinsten Änderungen der Anwendungslogik jeder Client einzeln aktualisiert werden müsste. Zum anderen ist eine 2-Ebenen Architektur nur schwer skalierbar. Ein Großteil der Arbeitslast liegt bei den Clients, wobei auch die Belastung der Netzwerke aufgrund der vielen Datenbankanfragen relativ hoch ist.
Seit einiger Zeit existieren aber auch Architekturen, bei denen die Geschäftslogik auf dem Server abgelegt wird. In diesem Fall relativieren sich die Nachteile der klassischen Client-Server Architektur, da das System nun leichter skalierbar ist und die Belastung des Netzwerkes sinkt. Es entsteht aber das Problem, daß auf diese Weise die Geschäftslogik fest an eine bestimmte Realisierung der Datenschicht gebunden ist.

Die 3-Ebenen Architektur teilt die Anwendung in drei Schichten auf, bei dem die Be-nutzerschnittstelle auf dem Client-Rechner liegt und die Daten auf dem Backend-Server. Dazwischen liegt die Mittlere-Ebene (Middle-Tier), welche auch Applikationsserver genannt wird, die für die Steuerung und Verarbeitung verantwortlich ist. Der Applikationsserver "bietet eine Infrastruktur für die Entwicklung und den Ablauf von Business-Logik-Komponenten." Der Applikationsserver kann wie folgt definiert werden:

[...]

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