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Scholary Paper (Seminar), 1999, 18 Pages
Author: Diana Krasnov
Subject: Communications: Movies and Television
Details
Institution/College: Humboldt-University of Berlin (Kommunikationswissenschaft)
Tags: Juden-Bilder, Medien, Eine, Betrachtung, Beispiel, Films, Comedian, Harmonists, Seminar, Scheunenviertel, Kazimierz
Year: 1999
Pages: 18
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-12049-4
ISBN (Book): 978-3-638-78681-2
File size: 95 KB
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Abstract
Im Seminar "Scheunenviertel und Kazimierz" beschäftigte ich mich im Rahmen eines Referates ausgiebig mit der Thematik "Judenbilder in den Medien". Dabei wurde deutlich, wie umfangreich die Problematik ist.Der Film scheint mir dabei als Medium in letzter Zeit besonders wichtig geworden zu sein. Er spricht jeweils eine sehr breite Masse (in vielen Fällen auch internationales Publikum) an und findet in anderen Medien, wie z. B. Fernsehen, Zeitungen, Internet, hohe Beachtung. Spätestens seit "Schindlers Liste" waren Themen wie Zweiter Weltkrieg und Judentum in den Kinos wieder sehr aktuell. Ich habe mich für den Film "Comedian Harmonists" entschieden, weil er als einer der wenigen Filme der letzten Jahrzehnte aus deutschem Hause stammt. Bei meinen Betrachtungen orientiere ich mich direkt am Film als Medium, unabhängig davon, ob das Leben tatsächlich so war oder nicht. Es geht mir in erster Linie darum zu zeigen, wie die Juden dargestellt sind, ob man sogenannte stereotype "Judenbilder" finden kann, und nicht um Wahrheitsfindung. Zu diesem Zweck kläre ich anfangs den Begriff "Stereotyp" und gehe auf Bilder ein, die der Öffentlichkeit in den deutschen Medien vermittelt werden. Dann treffe ich einige Aussagen über mein eigenes Bild von Juden. Über die Entstehung und den Inhalt des Films komme ich zum Kern der Arbeit, nämlich zu den im Film vermittelten Bildern. In den Abschließenden Betrachtungen fasse ich gewonnene Erkenntnisse zusammen.
Excerpt (computer-generated)
Seminar (51 612) SoSe 2000
Scheunenviertel und Kazimierz
Juden-Bilder in den Medien
Eine Betrachtung am Beispiel des Films
”Comedian Harmonists”
Diana Wernicke
Europäische Ethnologie (1. Fachsemester)
Amerikanistik (3. Fachsemester)
Betriebswirtschaftslehre (3. Fachsemester) Berlin, 13. Juli 1999
Gliederung
I. Einleitung
II. Stereotype Judenbilder
II. 1 Stereotype Judenbilder in den Medien
II. 2 Welches Bild vom Juden könnte der konsumierende Nichtjude überhaupt im Kopf haben?
III. Der Film
III. 1 Zur Entstehung
III. 2 Inhaltliche Kurzfassung
IV. Die Darstellung der Juden im Film
IV. 1 Der intelligente Jude
IV. 2 Die religiösen Juden/Das Aussehen der Juden
IV. 3 Die reichen Juden/Die geschäftstüchtigen Juden
IV. 4 Heimatlosigkeit/Internationalität
IV. 5 Militär und Gewalt/Verstellung und Tarnung
IV. 6 Die Grünbaums
IV. 7 Der jüdische Humor
V. Abschließende Betrachtungen
VI. Bibliographie
I. Einleitung
Im Seminar ´Scheunenviertel und Kazimierz´ beschäftigte ich mich im Rahmen eines Referates ausgiebig mit der Thematik ´Judenbilder in den Medien´. Dabei wurde deutlich, wie umfangreich die Problematik ist. Was ich im Referat nur anreißen konnte, möchte ich anhand dieser Arbeit gern vertiefen. Der Film scheint mir dabei als Medium in letzter Zeit besonders wichtig geworden zu sein. Er spricht jeweils eine sehr breite Masse (in vielen Fällen auch internationales Publikum) an und wird in anderen Medien, wie z. B. Fernsehen, Zeitungen, Internet, dokumentiert und kritisiert (zu erwähnen sei hier, dass auch positive Kritik geübt wird). Spätestens seit ´Schindlers Liste´ sind Themen wie Zweiter Weltkrieg und Judentum in den Kinos wieder sehr aktuell. Ich habe mich für den Film ´Comedian Harmonists´ entschieden, weil er als einer der wenigen aktuellen Filme aus deutschem Hause stammt. Joseph Vilsmaier produzierte den Film und führte Regie.
Bei meinen Betrachtungen werde ich mich direkt am Film als Medium orientieren, unabhängig davon, ob das Leben tatsächlich so war oder nicht. Es geht mir vor allem darum zu zeigen, wie die Juden dargestellt sind, ob man sogenannte stereotype ´Judenbilder´ finden kann und nicht um Wahrheitsfindung1. Zu diesem Zweck kläre ich anfangs den Begriff ´Stereotyp´ und gehe auf Bilder ein, die der Öffentlichkeit in den deutschen Medien vermittelt werden. Dann treffe ich einige Aussagen über mein eigenes Bild von Juden. Über die Entstehung und den Inhalt des Films komme ich zum Kern der Arbeit, nämlich zu den im Film vermittelten Bildern. In den Abschließenden Betrachtungen fasse ich gewonnene Erkenntnisse zusammen.
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