Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Das "Assessment Center" - Selbstpräsentation und Gruppendiskussion als Bausteine close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Das "Assessment Center" - Selbstpräsentation und Gruppendiskussion als Bausteine

Termpaper, 2005, 21 Pages
Author: Melanie Aschert
Subject: Pedagogy - Adult Education

Details

Event: Personalauswahl als Arbeitsfeld für Dipl. Pädagogen
Institution/College: University of Koblenz-Landau
Tags: Assessment, Center, Selbstpräsentation, Gruppendiskussion, Bausteine, Personalauswahl, Arbeitsfeld, Dipl, Pädagogen
Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 21
Grade: 1
Bibliography: ~ 13  Entries
Language: German
Archive No.: V33493
ISBN (E-book): 978-3-638-33946-9
ISBN (Book): 978-3-638-74819-3
File size: 256 KB

Abstract

Immer häufiger setzen Unternehmen bei der Auswahl von Hochschulabsolventen auf so genannte „Assessment-Center“. „Zwei von drei Trainee-Stellen werden mithilfe dieses Auswahlverfahrens besetzt.“ Viele Berufseinsteiger, die auf dem Weg des Direkteinstieges in Arbeitsfelder wie etwa Marketing, Consulting oder Vertrieb wollen, müssen damit rechnen, auf die von vielen gefürchteten AC-Übungen zu treffen. Doch was steckt nun genau hinter diesem Auswahlverfahren? Dieses Buch möchte den Leser insbesondere über die Bausteine der Selbstpräsentation und Gruppendiskussion innerhalb des Assessment-Centers informieren.


Excerpt (computer-generated)

Universität Koblenz – Landau, Campus Koblenz
- Institut für Pädagogik -
Seminar u. Semester: Personalauswahl als Arbeitsfeld für Dipl. Pädagogen
Thema der Hausarbeit:
3. Fachsemester

Das assessment Center - Selbstpräsentation
und Gruppendiskussion als Bausteine

von: Melanie Aschert

 


Inhaltsverzeichnis

1. Assessment Center (AC) – Was ist das?  3

1.1 Definition 3
1.2 Wer hat das AC erfunden?  4
1.3 Einsatzgebiete des AC  5
1.4 Rahmenbedingungen 6
1.5 Ablaufplan eines AC  7
1.6 Beteiligte Personengruppen 10
1.7 Die AC - Übungen 13

2. AC- Bausteine  14

2.1 Die Selbstpräsentation 15
2.2 Die Gruppendiskussion  16

3. Kritische Reflexion der AC-Bausteine im Kontext des Personalauswahlverfahrens  17

4. Schlussbemerkungen 20

Literaturverzeichnis  21


 

1. Assessment Center (AC) – Was ist das?

1.1 Definition

Immer häufiger setzen Unternehmen bei der Auswahl von Hochschulabsolventen auf so genannte „Assessment-Center“. „Zwei von drei Trainee-Stellen werden mithilfe dieses Auswahlverfahrens besetzt.“1 Viele Berufseinsteiger, die auf dem Weg des Direkteinstieges in Arbeitsfelder wie etwa Marketing, Consulting oder Vertrieb wollen, müssen damit rechnen, auf die von vielen gefürchteten AC-Übungen zu treffen. Doch was steckt nun genau hinter diesem Auswahlverfahren? Eine ausführliche Definition bietet Fennekels 1987, zitiert nach Fissini&Fennekels 1995:

„Das Assessment-Center-Verfahren ist ein systematisches und flexibles Verfahren zur kontrollierten und qualifizierten Feststellung von Verhaltensleistungen und - defiziten, das von mehreren Beobachtern gleichzeitig für mehrere Teilnehmer in bezug auf vorher festgelegte Übungen und bestimmte Anforderungen vornehmlich zur Mitarbeiterauswahl und –weiterentwicklung von vielen Personalentwicklungsabteilungen in Großunternehmen mit Erfolg und steigender Tendenz eingesetzt wird.“2

Demnach ist ein AC ein systematisches und flexibles Verfahren. Das Verhalten der Teilnehmer wird systematisch erfasst und das Vorgehen soll auf individuelle Situationen eine Organisation zugeschnitten werden und ist somit flexibel. Das AC sieht eine Beobachtung der Teilnehmer von mehreren Personen vor. Somit beruhen die AC Ergebnisse auf der Urteilskraft mehrerer Beurteiler und nicht auf der diagnostischen Kapazität einer einzelnen Person. Jedes AC ist stets individuell, da die Übungen und Anforderungen für eine Organisation gleichsam maßgeschneidert sind. In den Übungen spiegelt sich auf diese Weise die „Unternehmenskultur“ jener Organisationen wieder, für die das AC konzipiert wurde. Eingesetzt wird das AC vor allem in Großunternehmen, da es eine erhebliche „[…] organisatorische, administrative und methodische Vorleistungen […]“3 erfordert. Das macht das AC besonders kosten- und zeitintensiv. Ziel eines AC ist es, die Führungskompetenz und nicht die Fachkompetenz eines Teilnehmers festzustellen. Die zu beobachtenden Merkmale werden von mehreren Beobachtern, in mehreren Übungen bzw. Situationen gemessen. Dies geschieht so, dass die Stärken sowie Schwächen des Teilnehmers bei Schlüsselqualifikationen und der Führungskompetenz ermittelt werden. „Als Säulen des Assessment-Centers lassen sich bezeichnen:

- erstens die Anforderungen,
- zweitens die Übungen,
- drittens die Beobachter als „Messinstrumente“.“4

1.2 Wer hat das AC erfunden?

Pepys (1677) hat ein erstes AC-ähnliches Verfahren schon im 17. Jahrhundert zum Zweck der englischen Offiziersauswahl ausgemacht. Eine systematische Entwicklung fand jedoch übereinstimmend im 20. Jahrhundert in Deutschland statt. Auf Grundlage der von Münsterberg entwickelten Methode der Berufseignungsdiagnostik wurden erstmals im ersten Weltkrieg psychologische Testverfahren bei der Auswahl von Kraftfahrern, Piloten und Funkern angewandt. Schon 1927 durfte laut des Reichswehrministeriums kein Offizier mehr ernannt werden ohne das Auswahlverfahren bestanden zu haben. Der Effekt dieser Verordnung war fast revolutionär, denn erstmals wurden Bewerber unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem rassischen Hintergrund ausgewählt (vorher kaufte sich der Adel ins Militär ein). Durch sich in Berlin aufhaltende Militärattachés wurde das Verfahren in andere Länder exportiert. Ähnlich wie heute, bestand 1942 das Auswahlverfahren für britische Offiziere aus einer dreitägigen Veranstaltung mit standardisierten Papier- und Bleistifttests (z.B. Intelligenz- und Persönlichkeitstests), Gruppendiskussionen, individuellen Präsentationen und Interviews. Beobachter waren hochrangige Militärs, Psychologen und Psychiater, die eigens dafür intensiv ausgebildet wurden. Das Verfahren erzielte großartige Erfolge, die sogleich in alle Welt publiziert wurden. Parallel dazu verwendeten die USA das Verfahren ab 1942 zur Selektion von geeigneten Geheimdienstmitarbeitern. Der Psychologe Murray von der Harvard University prägte in diesem Zusammenhang den Namen „Assessment-Center“. Nach Ende des zweiten Weltkriegs gingen Ausgewählte und Auswählende des militärischen AC - Verfahrens in ihre Länder zurück und machten dieses Verfahren vor allem in der amerikanischen Industrie salonfähig. Zunächst nur zu Testzwecken und nicht zur Personalauswahl.

1958 fand das erste zu nicht-wissenschaftlichen Zwecken durchgeführte AC bei Michigan Bell, einer Tochtergesellschaft von AT & T, zur Auswahl von Führungskräften für den Verkauf statt. Es wurden unter anderem neben zahlreichen Testverfahren die Postkorbübung, die Anfang der 50er Jahre entwickelt worden war, ein Wirtschaftsspiel und die führerlose Gruppendiskussion eingesetzt. Der weltweite Durchbruch des AC kam aber erst Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre. In Deutschland wurden industrielle AC erstmals 1970 bei IBM eingesetzt. Allein in Deutschland, findet heute nach Expertenschätzungen eine Personalauswahl und -entwicklung durch Assessment-Center bei mehreren hundert Firmen statt. „Heute nutzen […] etwa 150 Organisationen in der Bundesrepublik das Assessment- Center-Verfahren.“5

1.3 Einsatzgebiete des AC

[...]


1 UNI-Spiegel, Ausagebe 6/2002 „Assessmentcenter“

2 Fisseni, H.J. & Fennekels, G.P. (1995): Das Assessment-Center. Eine Einführung für Praktiker. Verlag für Angewandte Psychologie. Göttingen; S. 15

3 Fisseni, H.J. & Fennekels, G.P. (1995): Das Assessment-Center. Eine Einführung für Praktiker. Verlag für Angewandte Psychologie. Göttingen; S. 16

4 Fisseni, H.J. & Fennekels, G.P. (1995): Das Assessment-Center. Eine Einführung für Praktiker. Verlag für Angewandte Psychologie. Göttingen; S. 18

5 Fisseni, H.J. & Fennekels, G.P. (1995): Das Assessment-Center. Eine Einführung für Praktiker. Verlag für Angewandte Psychologie. Göttingen; S. 7


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Vor- und Nachteile von Assessmentcentern

Author: Katja Lehner
Pedagogy - Job Education, Occupational Training, Further Education, 2006 Download as PDF-file for 7,99 EUR

Assessment Center

Author: Nadia Kristin Fricke
Economics / Business: Personnel and Organisation, 2003 Download as PDF-file for 8,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/33493/das-assessment-center-selbstpraesentation-und-gruppendiskussion-als
please wait Please wait