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Termpaper, 2004, 6 Pages
Author: Christoph Tautz
Subject: Communications: Movies and Television
Details
Tags: Civil, Wars, Robert, Wilson, Filmographie
Year: 2004
Pages: 6
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 8 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-33980-3
File size: 194 KB
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Excerpt (computer-generated)
The Civil Wars von Robert Wilson - Filmographie
von: Christoph Tautz
Inhaltsverzeichnis
1. Biografie Robert Wilson
2. The CIVIL warS
3. Die Knee – Plays
4. Literaturliste
1. Biografie Robert Wilson
Robert Wilson wird am 4. Oktober 1941 in Waco (Texas) geborgen. Er studiert Architektur und Malerei am New Yorker Pratt Institute. Nach seinem Abschluss 1965 arbeitet er zunächst als Assistent bei dem Architekten Paolo Soleri in Arizona, wird dann aber Bühnenbildner. Gemeinsam mit Künstlern aus unterschiedlichen Bereichen, darunter der Komponist Philip Glass und die Tänzerin Lucinda Childs, entwickelt er eine experimentelle Form des Theaters, „welche klare Handlungsstrukturen aufgibt, um stattdessen visuelle Effekte in den Vordergrund treten zu lassen, in denen choreographische Stilisierungen sowie Licht- und Tontechniken zum Tragen kommen.“ (Microsoft 2004).
1968 gründet er die Byrd Hoffman School of Byrds in New York City. Außerdem adoptiert er in diesem Jahr einen taubstummen schwarzen Jungen und versucht die Lebenseindrücke dieses Jungen, der weder sprechen noch hören kann, in seinem Stück Deafman Glance (1970) zu verarbeiten.
Zu seinen meistgespielten Werken gehört die Oper „Einstein on the Beach“, die erstmals 1976 am Schauspielhaus in Hamburg und anschließend in Venedig, sowie an der Metropolitan Opera in New York inszeniert wurde. Zu seinen aufwendigsten Stücken gehört ganz sicher „The CIVIL warS“, das aus einzelnen Stücken, die in verschiedenen Ländern produziert wurden, besteht.
2. The CIVIL warS
„The CIVIL warS“ ist wohl das ehrgeizigste Projekt, dass sich Robert Wilson bisher vorgenommen hat. Eigentlich sollte dieses Projekt bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles aufgeführt werden. Dazu kam es aber nie. Geplant war ein multinationales Epos, das aus einzelnen Abschnitten besteht, die in verschiedenen Ländern produziert wurden. Ursprünglich waren dafür die Länder Japan, Frankreich, die Niederlande, Deutschland, Italien und die Vereinigten Staaten geplant. Tatsächlich gab es aber nur in vier Ländern (Deutschland, Niederlande, Italien und USA) die geplanten Uraufführungen. Der Grund für das Scheitern von Wilsons Vorhaben war der Rückzug des Olympischen Komitees, die ihm die Finanzierung des Projektes erst zugesichert haben, sie ihm aber dann doch verweigerten. Obwohl Wilson es nicht geschafft hat alle Teilabschnitte zur Aufführung zu bringen, erhielt er weltweit sehr viel Anerkennung für dieses Projekt. 1984 wurde „The CIVIL warS“ vom Pulitzerpreis – Komitee als bestes Drama vorgeschlagen. Die Nominierung wurde zwar zurückgezogen, allerdings ist auch kein anderes Drama in diesem Jahr vom Komitee ausgezeichnet worden.
Das Stück ist unterteilt in 5 Akte und 15 Szenen, die jeweils von Zwischensequenzen, so genannten „knee-plays“, miteinander verbunden sind. Jeder dieser fünf Akte sollte in einem anderem Land entwickelt und ausgeführt werden. Insgesamt waren über 500 Menschen an den Produktionen beteiligt und das Stück enthält 13 Sprachen. Da es aber nie zu der endgültigen Vorführung des Stückes kam, wurden diese knee-plays zu einem Werk zusammengefasst und als eigenständiges Stück aufgeführt.
Trotz des Titels „Civil wars“ befasst sich das Stück nicht nur mit dem Bürgerkrieg, also der „unter systematischem Einsatz von Waffen und Kriegsgerät ausgetragene Auseinandersetzung zwischen organisierten, größeren Teilen der Bevölkerung eines Landes und der etablierten Regierung“ (Microsoft 2004). Wilson versteht darunter viel eher den alltäglichen Zivilkampf. Dafür nennt er das Beispiel eines Kindes, das lernt sich die Schuhe zu binden. Auch diesen Vorgang empfindet Wilson als eine Art Bürgerkrieg. Aus diesem Grund wird „CIVIL“ im Titel auch groß geschrieben.
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