Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Frauen in Führungspositionen von Organisationen close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Frauen in Führungspositionen von Organisationen

Scholary Paper (Seminar), 1996, 14 Pages
Author: M.A. Annett Rischbieter
Subject: Sociology - Work, Profession, Education, Organisation

Details

Event: Einführung in die Soziologie der Organisation
Institution/College: University of Leipzig (Institut für Soziologie)
Tags: Frauen, Rollen, Geschlechter
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 1996
Pages: 14
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V3369
ISBN (E-book): 978-3-638-12066-1

File size: 163 KB


Excerpt (computer-generated)

Universität Leipzig
Institut für Soziologie
"Einführung in die Soziologie der Organisation"
Vorlesung/Seminar SS 1996

- Frauen in Führungspositionen
von Organisationen -

Annett Rischbieter
2.Semester/Nebenfach


INHALTSVERZEICHNIS

I. VORBEMERKUNG 4

II. ROSABETH MOSS KANTER: 
"WOMEN AND THE STRUCTURE OF ORGANIZATIONS" 6
1. Männliches Management 6

III. UNGLEICHE CHANCEN TROTZ GLEICHER EIGNUNG 8
1. Geschlechtsspezifische Sozialisation 8
2. Frauen als Reservearmee 9

IV. PROBLEME, DIE MIT DEM EINTRITT IN EINE 
MÄNNERDOMÄNE VERBUNDEN SIND 10

V. ZUSAMMENFASSUNG 12

VI. BIBLIOGRAPHIE 13
1. Primärliteratur 13
2. Sekundärliteratur 13


I. VORBEMERKUNG

Frauen in Managementpositionen scheinen noch immer eine Rarität darzustellen. Zu Beginn der 90er Jahre stellten sie weltweit weniger als 10% der Abgeordneten der Parlamente, weniger als 4% der Regierungsmitglieder und weniger als 5% der Manager von internationalen Organisationen.

Sogar ein Land wie Norwegen, welches im Vergleich zu anderen westlichen Staaten als geradezu vorbildlich in punkto Frauenanteil in Führungspositionen bezeichnet werden kann, bildet im Top-Management-Bereich keine Ausnahme. Eine 1992/93 durchgeführte statistische Erhebung von Daten der 200 größten Unternehmen Norwegens ergab folgendes Resultat. Während Frauen noch 10% der Vorstandsposten sowie 10% der Managementpositionen direkt unter dem Top-Management einnehmen, gibt es keinen einzigen weibliches Management-Direktor.
Zwar ist dieses Problem hinreichend bekannt, die möglichen Ursachen dafür jedoch sehr umstritten. Genetische Veranlagungen oder geschlechtsspezifische Sozialisation zählen zu den gängigsten Erklärungsansätzen, die eine unzureichende Eignung von Frauen beziehungsweise ein geringeres Streben nach Führungspositionen aufgrund der den Frauen auferlegten gesellschaftlichen Zwänge belegen sollen.

Rosabeth Moss Kanter verfolgt mit ihrer Studie "Women and the structure of organization" eine andere Spur. Sie geht auf die Suche nach vorherrschenden Machtstrukturen in Unternehmen. Ihren Aufsatz als Textgrundlage verwendend, soll in meiner Arbeit die Frage erörtert werden, ob das soziale Geschlecht als Deutungsmuster für das genannte Problem geeignet ist, oder ob andere, übergeordnete machtbezogene Faktoren näher an den Ursprung des Problems heranfinden.

Im Folgenden soll nun gezeigt werden, dass hinter dem statistischen Material männliche, um nicht zu sagen patriarchalische Machtstrukturen stecken. Diese sollen anhand der folgenden Ausgangspunkte herausgearbeitet werden:

  • Bei Managementpositionen beziehungsweise bei typischen Männerberufen handelt es sich um Bereiche, die sich zwecks Eigenerhaltung und Legitimierung eine männliche Aura künstlich geschaffen haben.
  • Frauen dienen der Berufswelt häufig als Reservearmee für fehlende männliche Arbeitskräfte.
  • Netzwerke in männlich-dominanten Berufen und Positionen erschweren den Frauen nicht nur den Zugang, sondern ordnen sie trotz ihres hohen beruflichen Status, ihrem prinzipiell niedrigeren Status aufgrund ihres Geschlechts unter.

Die Zusammenfassung soll zum Abschluss eine weitere Stellungsnahme zu der anfangs aufgeworfenen Frage liefern.

II. ROSABETH MOSS KANTER: "WOMEN AND THE STRUCTURE OF ORGANIZATIONS"

1. Männliches Management

Würde man aufgefordert, den Begriff ‚Manager′ zu definieren, dann würden mit hoher Wahrscheinlichkeit Worte wie Rationalität, analytische Fähigkeiten, Abstraktionsvermögen, Logik, Souveränität, Verantwortung, Durchsetzungsvermögen, Karriere, Selbstbewusstsein oder ähnliches fallen. All diese Attribute machen den Geist des Managertums aus, der mit der Entstehung des Berufs des Managers konstruiert wurde, um die Machtposition, der es noch an legitimierender Tradition fehlte, zu rechtfertigen.

[...]


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Gender, Sexualität und Organisationen

Authors: Sascha Wingen, Ricarda Wildförster
Sociology - Work, Profession, Education, Organisation, 1998 Download as PDF-file for 8,99 EUR

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Author: Claudia Nickel
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Author: Maik Philipp
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/3369/frauen-in-fuehrungspositionen-von-organisationen
please wait Please wait