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Autor: Andreas Berkenkamp
Fach: Pädagogik - Schulpädagogik
Details
Tags: Unterrichtsstörungen
Jahr: 2002
Seiten: 17
Note: sehr gut
Literaturverzeichnis: ~ 6 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 97 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-34135-6
In dieser Arbeit geht es um den Unterricht in der Schule und dessen Probleme durch Unterrichtsstörungen. Es wird der Frage nachgegangen, welche Störungen es gibt und wie man sie beheben oder verbessern kann.
Textauszug (computergeneriert)
Heinrich-Heine Universität
Proseminar: Unterrichtsstörungen
4. Semester
Unterrichtsstörungen
von: Andreas Berkenkamp
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Potentielle Störfaktoren 2-4
2.1 Störfaktoren „Anlagen“ und „ Entwicklung“ 2
2.2 Störfaktor „Umwelt“ 2
2.3 Störfaktor „Soziale Umgebung“ 3
2.4 Störfaktor „Schule“ und „Lehrer“ 3-4
3. Graduelle Unterschiede von Unterrichtsstörungen 4-5
3.1 Einfache Störungen 4
3.2 Indirekte und direkte ernsthafte Störungen des Unterrichts 4-5
3.3 Unbehebbare Störungen 5
3.4 Unvermeidbare Störungen 5
4. Wie erreiche ich im Unterricht Disziplin? 4-7
4.1 Einfluss von organisatorischen Faktoren auf Unterricht 5-6
4.2 Autorität des Lehrers 7
5. Möglichkeiten zur Behebung von Unterrichtsstörungen 7-13
5.1 Pädagogische Möglichkeiten der Vorbeugung 7
5.1.1 Entwicklung und Pflege personaler Beziehungen: aktive pädagogische Zuwendung 7-10
5.2 Entspannung im Störungsfall 10
5.3 Pädagogisches Gespräch 10-11
5.4 Nonverbale Kommunikation 12
5.5 Aktive Entspannung 12-13
6. Schluss 13-14
Literaturverzeichnis 15
1. Einleitung
Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Unterrichtsstörungen“. In meiner Arbeit habe ich mich auf vier Bücher konzentriert, wobei ich mich mit 2 Büchern schwerpunktmässig beschäftigt habe. Diese beiden Bücher stammen von Karlhein Biller, Unterrichtsstörungen, Klett Verlag, Stuttgart, 1981 und Werner Reich, Wie erreiche ich im Unterricht Disziplin?, Volkseigener Verlag, Berlin, 1980. Die anderen beiden Werke von Willy Potthoff/ Antonius Wolf, Pädagogische Konflikte in der Schule, Freiburger Graphische Betriebe, 1975 und Klaus Ulich, Wenn Schüler stören, Urban & Schwarzenberg, München-Wien-Baltimore, 1980 enthalten Fallbeispiele über Störungen in der Schule, und waren somit hilfreich, um sich in die Thematik einzulesen. Im Verlauf meiner Arbeit versuche ich zu erschließen, wie Unterrichtsstörungen zu Stande kommen. Hierbei werde ich auf einzelne Punkte wie Anlage, Umwelt, Soziale Umgebung und Schule und Lehrer eingehen, um die Bedingungen für Stören in der Schule zu ergründen. Der weitere Verlauf meiner Arbeit soll zeigen, dass es einen qualitativen Unterschied beim „Stören“ gibt. Es gibt leichte Störungen, indirekte und direkte Störungen sowie unbehebbare und unvermeidbare Störungen. Um Störungen zu vermeiden, muss in der Schulklasse ein großes Maß an Disziplin vorherrschen. Wie diese Disziplin zu erreichen ist, hier ist auch nach der Autorität des Lehrers zu fragen, soll dann im Verlauf der Arbeit beantwortet werden. Ein letzter großer Themenblock soll sich mit der Frage beschäftigen, ob es Möglichkeiten zur Behebung von Unterrichtsstörungen gibt? Hierbei soll vor allem der pädagogische Aspekt in den Vordergrund gerückt werden. Aber auch alternative Dinge, wie aktive Entspannungsübungen in der Schule, soll der Text erörtern. Der Schluss soll versuchen eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und ein kurzes Fazit wiederzugeben.
2. Potentielle Störfaktoren
2.1 Störfaktoren „Anlage“ und „Entwicklung“
Zu den anlagebedingten Störursachen oder Störfaktoren zählen niedrige Intelligenz, geringe Kontaktfähigkeit, starke Impulsivität, motorische Hyperaktivität, Begabungsmangel, Konstitution von Lehrer und Schülern und Erbfaktoren.1 Diese Informationen sind für den Lehrer hilfreich, um das Kind zu verstehen, aber beheben kann er diese anlagebedingten Störfaktoren nicht.
2.2 Störfaktor „Umwelt“
Unsere Gesellschaft wird als eine offene dargestellt und in ihr ein hohes Maß an Gleichgültigkeit gegenüber Kindern festgestellt. Auf die Familie bezogen, gibt es noch eine ganze Reihe von Störfaktoren:
1. Die zunehmende Zahl alleinerziehender Eltern;
2. Die ehelichen Disharmonien;
3. Die Verwahrlosung;
4. Die Art und Weise der Bindungen in der Familie;
5. Die lange oder häufige kurze Trennung der Kinder von den Eltern.2
Diese Faktoren zu kennen, kann für den Lehrer vorteilhaft sein; soziokulturelle Kurzschlussdiagnosen3, auch wenn diese zutreffend sind, sollte der Lehrer unterlassen. Umwelteinflüsse muss der Lehrer als gegebene Bedingungen akzeptieren.
2.3 Störfaktor „Soziale Umgebung“
Die „Mitwelt“, der mitmenschliche Bereich soll skizziert werden, bei der es um Einflüsse geht, die auf Mitwirkung von Menschen zurückzuführen ist, wie:
1. Erziehungsstil der Eltern;
2. Fehlerziehung;
3. Verhaltensstörungen der Eltern;
4. Einstellungen alter sowie junger Menschen zu Schule und Gesellschaft.4
Das Resultat kann sein, dass die Schule als eine feindliche Macht aufgefasst wird.
2.4 Störfaktor „Schule“ und „Lehrer“
[...]
1 Aus Karlheinz Biller, Unterrichtsstörungen, Stuttgart: Klett Verlag, 1981 (S. 30)
2 Karlheinz Biller, Unterrichtsstörungen, Stuttgart: Klett Verlag, 1981 (S. 31)
3 „Seitdem deine Eltern geschieden sind, ärgerst du mich ständig ....“ Karlheinz Biller, Unterrichtsstörungen, Klett Verlag, Stuttgart, 1981 (S. 31)
4 Aus Karlheinz Biller, Unterrichtsstörungen, Stuttgart: Klett Verlag, 1981 (S. 31)
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