Chancen und Grenzen strategischer Zusammenarbeit

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Details

Titel: Chancen und Grenzen strategischer Zusammenarbeit
Autor: Steffen Urban
Fach: Wirtschaft - Unternehmensführung, Management, Organisation
Veranstaltung: Strategische Unternehmensplanung und -führung
Institution/Hochschule: Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FB Betriebswirtschaft)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2001
Seiten: 56
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 919 KB
Archivnummer: V3384
ISBN (E-Book): 978-3-638-12073-9

Textauszug (computergeneriert)

Hausarbeit zum Thema:

Chancen und Grenzen
strategischer Zusammenarbeit
(mit Fallbeispielen)

vorgelegt im Rahmen der Veranstaltung
„Strategische Unternehmensplanung und -führung“
an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
im Wintersemester 2001/2002

Urban, Steffen
Berlin, 20.12.2001

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis  ... II
Abbildungsverzeichnis  ... III

1. Einleitung  ... 1


1.1 Rahmenbedingungen  ... 1
1.2 Abgrenzung der Begriffe Allianz und Kooperation  ... 2

2. Gründe für eine strategische Zusammenarbeit  ... 4

3. Statistische Entwicklung Mergers & Acquisitions  ... 5

4. Formen der Kooperation (mit Fallbeispielen)  ... 10


4.1 Formen der Interdependenz zwischen Kooperationspartnern ... 10
4.2 Formen der Kapitalverflechtung zwischen den Kooperationspartnern  ... 12

4.2.1 Kooperationsformen ohne Kapitalbeteiligung  ... 12
4.2.1.1 Lizenzvertrag ... 12
4.2.1.2 Arbeitsgemeinschaft ... 13
4.2.1.3 Konsortium ... 14
4.2.1.4 Franchising ... 15
4.2.2 Kooperationsformen mit Kapitalbeteiligung  ... 16
4.2.2.1 Joint Venture  ... 16
4.2.2.2 Minderheitsbeteiligung  ... 17
4.2.3 Kartell ... 18

5. Formen der Konzentration (mit Fallbeispielen)  ... 19


5.1 Akquisition  ... 19
5.2 Fusion  ... 21

6. Kooperationsprozess  ... 23


6.1 Phase 1: Strategischer Entscheid  ... 23
6.2 Phase 2: Konfiguration der strategischen Allianz  ... 25
6.3 Phase 3: Partnerwahl  ... 26
6.4 Phase 4: Management der strategischen Kooperation  ... 27
6.5 Phase 5: Beendigung  ... 28

7. Chancen und Grenzen der Kooperation  ... 29


7.1 Chancen der Kooperation  ... 29
7.2 Grenzen der Kooperation  ... 32
7.3 Besonderheiten bei den Kooperationsformen mit Kapitalbeteiligung  ... 37
7.4 Wettbewerbsrechtliche Regelung der Kartelle  ... 40

8. Chancen und Grenzen der Konzentration  ... 43


8.1 Chancen der Konzentration  ... 43
8.2 Grenzen der Konzentration  ... 47

9. Fazit / Ausblick ... 48

Literaturverzeichnis  ... IV

Abkürzungsverzeichnis

[...]

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Ziele von Unternehmensverbindungen  ... 4
Abb. 2: Entwicklung M&A-Volumen/Transaktionsanzahl weltweit 1987 - 2000  ... 5
Abb. 3: Entwicklung M&A-Volumen/Transaktionsanzahl weltweit 1997 - 2001  ... 6
Abb. 4: Unternehmenstransaktionen nach Industriesektoren 1999 - 2001  ... 9

1. Einleitung

Fusionen, Joint Ventures, Konsortien – die strategische Zusammenarbeit von Unternehmen ist heute weit verbreitet. In Deutschland durchzieht das Eingehen von Kooperationen und Konzentrationen immer mehr Branchen.

1.1 Rahmenbedingungen

Im Folgenden sollen die Rahmenbedingungen für Unternehmen dargestellt werden, die die ansteigende Tendenz der strategischen Zusammenarbeit erklären.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Bedingt durch die Internationalisierung, die politischen Veränderungen in Osteuropa sowie durch den technologischen Fortschritt stellt der zunehmende Wettbewerb neue Anforderungen an die Unternehmen. An Bedeutung gewinnt das Schlagwort „Einzeln erfolgreich – zusammen unschlagbar“1 vor dem Hintergrund des Strukturwandels, der neben einer Internationalisierung des Wettbewerbs und steigender Konkurrenz eine stärkere Abnehmermacht mit sich bringt. Unternehmen stehen nun oft an der Grenze ihres Leistungsvermögens. Ihre Aktivitäten auf ausländische Märkte auszuweiten oder im Rahmen einer „High value“-Produktion verstärkt in die Qualität ihrer Produkte zu investieren, sind Möglichkeiten, mit der sie ihre Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten können.2 Die zunehmenden Anforderungen der Kunden sind ein weiterer Aspekt, der die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen bestimmt. Es ist wichtig, flexibel auf Kundenbedürfnisse zu reagieren, denn die zeitnahe Befriedigung durch neu entwickelte Produkte sowie ein hohes Qualitätsniveau stellen neben dem Preis wichtige Wettbewerbsfaktoren dar. Um diese Faktoren – Qualität, Schnelligkeit, Flexibilität, Innovationskraft - umzusetzen, kann es von großem Nutzen sein, mit anderen Unternehmen vertikal oder horizontal zusammenzuarbeiten.3

Technologische Rahmenbedingungen
Ein wichtiger Aspekt der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen betrifft deren Innovationskraft. Während bisher die Neu- und Weiterentwicklung von Technologien im Vordergrund stand, gewinnt die Fähigkeit, unterschiedliche Technologien zu kombinieren und zu integrieren an Bedeutung. Große wie kleine Unternehmen stehen heute vor der Aufgabe, sich das für Technologiefusionen oder -integrationen erforderliche Know-how anzueignen und die dafür notwendigen organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen.4

Ökologische Rahmenbedingungen
Unternehmen stehen immer stärker vor der Anforderung, Belange des Umweltschutzes und des sparsamen Umgangs mit knappen Ressourcen in ihre strategischen Entscheidungen einzubeziehen, wie z.B. beim Recycling von Altprodukten oder dem Entwickeln und Einsetzen umweltbewusster Produktionsverfahren.5 Verschärfte gesetzliche Auflagen beispielsweise bezüglich des Kohlendioxidausstoßes bestimmen zusätzlich das ökologisch ausgerichtete Handeln der Unternehmen.

[...]

1 Desenzani/Larsen, 1994, S. 3.
2 Vgl. Belzer, 1993, S. 39.
3 Vgl. a.a.O., S. 39.

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