Finanzierungsbedürfnisse mittelständischer Unternehmen im Überblick close

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Details

Veranstaltung: BESP Hauptstudium BWL II
Institution/Hochschule: Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach
Tags: Finanzierungsbedürfnisse, Unternehmen, BESP, Hauptstudium
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2004
Seiten: 14
Note: bestanden- gut
Literaturverzeichnis: ~ 17  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 85 KB
Archivnummer: V33904
ISBN (E-Book): 978-3-638-34261-2
ISBN (Buch): 978-3-638-90198-7
Anmerkungen :
Diese Arbeit befasst sich mit dem Problem der Unternehmensfinanzierung in Hinblick auf Basel II.

Zusammenfassung / Abstract

Die vorliegende Arbeit soll die Finanzierungsbedürfnisse mittelständischer Unternehmen im Überblick darstellen. In der Einleitung dieser Arbeit wird der Begriff des Mittelstandes und seine wichtige Stellung in der deutschen Wirtschaft kurz erklärt. Mittelständische Unternehmen müssen ihre Finanzierungsbedürfnisse durch Fremdkapital (im Weiteren mit FK abgekürzt) decken, da sie nur begrenzte Eigenmittel zur Verfügung haben. (S. 4-5) Im Hauptteil der Arbeit wird deutlich, welche Folgen diese gängige Praxis des Mittelstandes hat, seine Finanzierungsbedürfnisse fast ausschließlich durch Fremdkapital zu befriedigen. Die sich daraus unweigerlich ergebende geringe Eigenkapital-Quote (im Weiteren mit EK-Quote angekürzt), vorallem im internationalen Vergleich, erscheint in einem neuen Licht, wenn man die Eigenkapitalvereinbarungen von Basel II hinzuzieht. Der Basel II Akkord wird ausführlich vorgestellt, es wird auf die beiden Rating-Verfahren zur Bonitäts-Bewertung des Kreditnehmers eingegangen und die sich daraus ergebenen Konsequenzen für den Mittelstand und die Anforderungen für die Kreditinstitute werden herausgestellt. Die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung verursacht bei einem großen Teil der mittelständischen Unternehmen Befürchtungen, Kredite nur noch zu steigenden Kreditzinsen zu erhalten oder wegen Kreditknappheit gar keine Kredite mehr zu bekommen. Dies erfordert ein Umdenken bei der Deckung des Finanzierungsbedarfs. (S. 5-8) Daher werden abschließend neben den innerbetrieblichen Umstrukturierungsvor-schlägen einige interessante Finanzierungsalternativen aufgezeigt, die den Bankkredit ergänzen können bzw. die Eigenkapitalsituation insofern verbessern, dass die Bonität und schließlich das Rating besser ausfallen und die Kreditfinanzierung dadurch wieder leichter möglich wird. (S. 8-11)

Textauszug (computergeneriert)

 

Finanzierungsbedürfnisse mittelständischer Unternehmen im Überblick

1. PVL BWL II

Wintersemester 04/05

Studium mit Präsenzphase /  Fachsemester 7

vorgelegt von

Michaela Grell

Hochschule Niederrhein Fachbereich BESP

Betriebswirtschaftliches externes Studium mit Präsenzphase

 

 

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis   2

Kurzgliederung  3

1. Einleitung  4

2. Begriff des Mittelstandes und seine Finanzierungssituation  4

3. Basel II – Der Mittelstand vor neuen Herausforderungen  5
3.1. Die Standardmethode: Das externe Rating  6
3.2. Internes Rating (IRB- Internal Rating Based Approach)   7

4. Konsequenzen für den Mittelstand  7

5. Alternativen zur Bankenkreditfinanzierung für den Mittelstand  8
5.1. Kreditsubstitute  9
5.1.1. Leasing  9
5.1.2. Factoring 9
5.2. Beteiligungsfinanzierung 10
5.3. Mezzaninkapital  10
5.3.1. Stille Gesellschaft  10
5.3.2. Genussscheine  11

6. Schlusswort 11

7. Literaturverzeichnis  12

8. Internetquellen / pdf-Dateien  13

 

 

Abkürzungsverzeichnis

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Kurzgliederung

Die vorliegende Arbeit soll die Finanzierungsbedürfnisse mittelständischer Unternehmen im Überblick darstellen. In der Einleitung dieser Arbeit wird der Begriff des Mittelstandes und seine wichtige Stellung in der deutschen Wirtschaft kurz erklärt. Mittelständische Unternehmen müssen ihre Finanzierungsbedürfnisse durch Fremdkapital (im Weiteren mit FK abgekürzt) decken, da sie nur begrenzte Eigenmittel zur Verfügung haben. (S. 4-5)

Im Hauptteil der Arbeit wird deutlich, welche Folgen diese gängige Praxis des Mittelstandes hat, seine Finanzierungsbedürfnisse fast ausschließlich durch Fremdkapital zu befriedigen. Die sich daraus unweigerlich ergebende geringe Eigenkapital- Quote (im Weiteren mit EK-Quote angekürzt), vor allem im internationalen Vergleich, erscheint in einem neuen Licht, wenn man die Eigenkapitalvereinbarungen von Basel II hinzuzieht. Der Basel II Akkord wird ausführlich vorgestellt, es wird auf die beiden Rating-Verfahren zur Bonitäts-Bewertung des Kreditnehmers eingegangen und die sich daraus ergebenen Konsequenzen für den Mittelstand und die Anforderungen für die Kreditinstitute werden herausgestellt. Die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung verursacht bei einem großen Teil der mittelständischen Unternehmen Befürchtungen, Kredite nur noch zu steigenden Kreditzinsen zu erhalten oder wegen Kreditknappheit gar keine Kredite mehr zu bekommen. Dies erfordert ein Umdenken bei der Deckung des Finanzierungsbedarfs. (S. 5-8)

Daher werden abschließend neben den innerbetrieblichen Umstrukturierungsvorschlägen einige interessante Finanzierungsalternativen aufgezeigt, die den Bankkredit ergänzen können bzw. die Eigenkapitalsituation insofern verbessern, dass die Bonität und schließlich das Rating besser ausfallen und die Kreditfinanzierung dadurch wieder leichter möglich wird. (S. 8-11)

1. Einleitung

In Deutschland gehören über 99% aller Unternehmen zum Mittelstand. Dazu zählen laut Nolte sowohl kleine als auch mittelständische Unternehmen1. Im Jahre 2000 arbeiteten 70% der deutschen Beschäftigten bei einem mittelständischen Unternehmen. Fast 50% der Bruttoinvestitionen wurden vom Mittelstand getätigt und die Bruttowertschöpfung wurde zu fast 60% durch KMU bewirkt. Ein Anteil von 80% machte im Jahr 2000 eine Ausbildung in einem mittelständischen Betrieb. Der Mittelstand ist somit das „Rückgrat“ der deutschen Wirtschaft, denn er sorgt für wirtschaftliche Stabilität und Innovation und somit für Wirtschaftswachstum und Wohlstand im Land.2 Innovation und Wirtschaftswachstum funktionieren jedoch nicht ohne entsprechende Finanzmittel.

Im Hinblick auf die große Bedeutung, die dem Mittelstand hierzulande zuteil wird, ist die Betrachtung der Finanzierungsbedürfnisse dieser Unternehmen von besonders hohem Interesse. Nicht zuletzt deshalb, weil gerade der Mittelstand die Fremdkapitalfinanzierung der Eigenfinanzierung vorziehen muss, was eine sinkende Eigenkapitalquote zur Folge hat. Im Rahmen dieser Hausarbeit sollen zunächst der Mittelstandsbegriff kurz definiert und die bisherige Finanzierungspraxis mittelständischer Unternehmen in Deutschland dargestellt werden. Im Anschluss daran folgt eine umfassende Erläuterung des Bonitäts-Ratings durch Basel II und die sich daraus ergebenen Konsequenzen für den Mittelstand bzgl. Bankkreditfinanzierung. Abschließend werden alternative Finanzierungsmöglichkeiten zum Bankkredit vorgestellt.

2. Begriff des Mittelstandes und seine Finanzierungssituation

Das Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) unterscheidet die Unternehmensgrößen klein (weniger als 9 Beschäftigte und unter eine Million Euro Jahresumsatz), mittel (10-499 Beschäftigte und 1 bis 50 Millionen Euro Jahresumsatz) und groß (über 500 Beschäftigte und über 50 Millionen Euro Jahresumsatz). Zum Mittelstand gehören demnach alle Unternehmen die weniger als 500 Beschäftigte haben und deren Jahresumsatz unter 50 Millionen Euro liegt. 3

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1 im Weiteren mit KMU abgekürzt

2 vgl. Nolte, B.: Basel II konkret – Auswege aus der Kreditklemme im Mittelstand, Weinheim 2003, 1. Aufl., S. 9

3 vgl. IfM Bonn, 2004, „ Mittelstand- Definition und Schlüsselzahlen“

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