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Untertitel: Der Aufbau des amerikanischen Schulwesens
Hausarbeit, 2005, 19 Seiten
Autor: Isabelle Grob
Fach: Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
Details
Institution/Hochschule: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Erziehungswissenschaften)
Tags: Schule, Homeschooling, Bildungssysteme, Vergleich
Jahr: 2005
Seiten: 19
Note: gut
Literaturverzeichnis: ~ 7 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-34423-4
ISBN (Buch): 978-3-638-86636-1
Dateigröße: 570 KB
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Zusammenfassung / Abstract
1. Einleitung Die USA – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Diese bieten sich dem amerikanischen Bürger auch hinsichtlich der Erziehung und Bildung seiner Kinder. Neben der üblichen Laufbahn an öffentlichen Schulen gibt es in den USA auch eine Vielzahl von Privatschulen und zusätzlich die Möglichkeit des Homeschoolings, bei dem die Kinder zuhause unterrichtet werden. Diese Freiheit in der Wahl des Bildungsweges ist dadurch möglich, dass die Vereinigten Staaten kein einheitlich-nationales Schulsystem aufweisen, sondern nur Richtlinien festlegen und somit jeder der 50 Staaten eigene Bildungsgesetze erlässt. Einige dieser Gesetze sind sehr unterschiedlich, jedoch gewähren alle Staaten durch die festgelegte Schulpflicht dem Schüler eine elfjährige Schulbildung. Doch welche dieser Alternativen scheint die sinnvollere zu sein? Kann man dies überhaupt allgemein beurteilen und anhand welcher Kriterien kann man die Leistungs- und Sozialkompetenzen, die die verschiedenen Bildungseinrichtungen vermitteln, messen? Im Folgenden möchten wir die einzelnen Schularten näher betrachten und Vor- und Nachteile herausarbeiten. 2. Das amerikanische Schulsystem 2.1. Ein Überblick Wie bereits erwähnt, weist die USA in ihrem formalen Aufbau eine Grundstruktur auf, die aber von Staat zu Staat variieren kann. Die folgende Abbildung stellt den Aufbau des amerikanischen Schulwesens in seinen Grundzügen dar: Die Abbildung zeigt, dass alle Schüler bis zum Ende der High School dieselbe gesamtschulähnliche Laufbahn durchleben. Dabei muss erwähnt werden, dass es sich bei Intermediate, Middle und Junior High School nicht um verschiedene Schulformen, wie beispielsweise Hauptschule, Realschule und Gymnasium in Deutschland, handelt, sondern diese nur verschiedene Bezeichnungen für die Vorbereitungsschule zur High School sind. Hierzu wird im Punkt 2.5. näher eingegangen. [...]
Textauszug (computergeneriert)
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
Institut für Erziehungswissenschaften
Seminar: Bildungssysteme im internationalen Vergleich
5. Semester
Schule und Homeschooling in den USA
von: Isabelle Grob
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 4
2. Das amerikanische Schulsystem 5
2.1. Ein Überblick 5
2.2. Nursery School 6
2.3. Kindergarten 7
2.4. Elementary School 7
2.5. Intermediate School, Junior High School und Middle School 8
2.6. High School 8
2.7. Privatschulen (Private Schools) in den USA 11
3. Homeschooling in den USA 12
3.1. Gründe für Homeschooling 12
3.2. Gesetzliche Grundlagen 13
3.3. Wie funktioniert Homeschooling? 15
3.4. Sozialisation 17
3.5. Was denken Homeschooler? 17
4. Fazit 19
5. Quellenverzeichnis 20
1. Einleitung
Die USA – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Diese bieten sich dem amerikanischen Bürger auch hinsichtlich der Erziehung und Bildung seiner Kinder. Neben der üblichen Laufbahn an öffentlichen Schulen gibt es in den USA auch eine Vielzahl von Privatschulen und zusätzlich die Möglichkeit des Homeschoolings, bei dem die Kinder zuhause unterrichtet werden. Diese Freiheit in der Wahl des Bildungsweges ist dadurch möglich, dass die Vereinigten Staaten kein einheitlich-nationales Schulsystem aufweisen, sondern nur Richtlinien festlegen und somit jeder der 50 Staaten eigene Bildungsgesetze erlässt. Einige dieser Gesetze sind sehr unterschiedlich, jedoch gewähren alle Staaten durch die festgelegte Schulpflicht dem Schüler eine elfjährige Schulbildung.
Doch welche dieser Alternativen scheint die sinnvollere zu sein? Kann man dies überhaupt allgemein beurteilen und anhand welcher Kriterien kann man die Leistungs- und Sozialkompetenzen, die die verschiedenen Bildungseinrichtungen vermitteln, messen?
Im Folgenden möchten wir die einzelnen Schularten näher betrachten und Vor- und Nachteile herausarbeiten.
2. Das amerikanische Schulsystem
2.1. Ein Überblick
Wie bereits erwähnt, weist die USA in ihrem formalen Aufbau eine Grundstruktur auf, die aber von Staat zu Staat variieren kann. Die folgende Abbildung stellt den Aufbau des amerikanischen Schulwesens in seinen Grundzügen dar:
Die Abbildung zeigt, dass alle Schüler bis zum Ende der High School dieselbe gesamtschulähnliche Laufbahn durchleben. Dabei muss erwähnt werden, dass es sich bei Intermediate, Middle und Junior High School nicht um verschiedene Schulformen, wie beispielsweise Hauptschule, Realschule und Gymnasium in Deutschland, handelt, sondern diese nur verschiedene Bezeichnungen für die Vorbereitungsschule zur High School sind. Hierzu wird im Punkt 2.5. näher eingegangen.
Zum amerikanischen Schulsystem im Allgemeinen ist noch folgendes zu sagen:
Während der Schulzeit schreiben die Schüler unzählige Tests, die mit den Noten A-F bewertet werden. Hierbei entspricht die A einer 1, F entspricht einem nicht besuchten Kurs. Sitzenbleiben kann man in den USA nicht, werden ein oder mehrere Kurse nicht bestanden, müssen lediglich diese Kurse im nächsten Schulhalbjahr wiederholt werden. Verwunderlich ist deshalb die hohe Zahl der „drop outs“ (geschätzte 25-30%), das sind diejenigen Jugendlichen, die die High School vorzeitig und ohne Abschluss verlassen.
Die schulische Erziehung ist in erster Linie darauf ausgerichtet, die Fähigkeiten und Eigenschaften zu entwickeln, die ein amerikanischer Staatsbürger, aus Sicht der USA, braucht, um im Leben erfolgreich zu bestehen („citizenship and ethical behaviour“).
2.2. Nursery School
Bereits ab einem Alter von zwei Jahren besteht für berufstätige Eltern die Möglichkeit, ihr Kind zur Betreuung in die so genannten Nursery Schools zu geben. Diese sind vergleichbar mit deutschen Kinderkrippen bzw. –horten.
2.3. Kindergarten
Mit vier Jahren findet dann der Eintritt bzw. der Wechsel von der Nursery School in den Kindergarten statt. Diese arbeiten in den USA eng mit den Grundschulen zusammen und werden von deren Schulleiter mitbeaufsichtigt.
Ziel des Kindergartens ist es, die Kinder auf die Schule vorzubereiten, weshalb sie bereits in jungen Jahren an das Lernen herangeführt werden sollen. Neben den Spielphasen werden den Kindern auch soziale Kompetenzen wie das Leben in der Gruppe oder Verkehrsregeln beigebracht. Ebenfalls sollen sie am Ende der Kindergartenzeit einfache Grundkenntnisse wie das Alphabet, die Ziffern von eins bis zehn, Farbenerkennung und Rechts-Links-Unterscheidung beherrschen. Der Einsatz von Computern setzt sich dabei immer mehr durch. Wie in Deutschland auch, besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Erziehern und Eltern, so dass diese bei Veranstaltungen oder ähnlichem oft als freiwillige Helfer fungieren.
2.4. Elementary School
[...]
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