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Großhandel in Deutschland - Status Quo und Entwicklungsperspektiven

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2004, 28 Pages
Author: Martin Weber
Subject: Economics / Business: Trade and Distribution

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2004
Pages: 28
Grade: 2,7
Bibliography: ~ 38  Entries
Language: German
Archive No.: V34291
ISBN (E-book): 978-3-638-34562-0

File size: 487 KB
Notes :
Umfassende Betrachtung des dt. Großhandels (ohne Außenhandel) mit vielen aktuellen Daten, Fakten und Zahlen. 1 Anhang nur im Excel-Format enthalten.



Excerpt (computer-generated)

Universität Leipzig
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Handel und Distribution

Großhandel in Deutschland
Status quo und Entwicklungsperspektiven

Hausarbeit

Hauptseminar: Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in Handel und Distribution
WS 2004/05

Eingereicht von: Martin Weber
Leipzig, 18.10.2004

 

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis IV
Quellenverzeichnis V

1. Abschnitt: Einführung 1

2. Abschnitt: Der Großhandel 1
2.1 Begriffsbestimmung und Abgrenzung 1
2.2 Arten des Großhandels 2
2.2.1 Absatzgroßhandel 3
2.2.1.1 Zustellgroßhandel 4
2.2.1.2 Cash & Carry – Großhandel 4
2.2.1.3 Regalgroßhändler (Rack Jobber) 4
2.2.2 Aufkaufgroßhandel (Sammelgroßhandel) 5
2.2.3 Sortiments- und Spezialgroßhandel 5
2.3 Funktionen des Großhandels 5

3. Abschnitt: Aktuelle Situation in Deutschland 7
3.1 Fakten und Zahlen 7
3.2 Struktur des Großhandels 10
3.3 Entwicklungen der einzelnen Wirtschaftsbereiche 11
3.3.1 Handelsvermittlung 12
3.3.2 Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren 12
3.3.3 Großhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakware 12
3.3.4 Großhandel mit Ge- und Verbrauchsgütern 12
3.3.5 Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren, Altmaterial und Reststoffen 13
3.3.6 Großhandel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör 13
3.3.7 Sonstiger Großhandel 13

4. Abschnitt: Entwicklungsperspektiven 13
4.1 Allgemeine Entwicklungen 13
4.2 Ausgewählte Entwicklungsperspektiven 14
4.2.1 Vom Distributionsmittler zum Logistikdienstleister 15
4.2.2 Eigenständiges Waren- und Dienstleistungsprofil 15
4.2.3 Differenziertes Dienstleistungsangebot 16
4.2.4 Kompetenzvorteile 16
4.2.5 Gemischte Handelsunternehmen 16
4.2.6 Radio Frequency Identifikation (RFID) 17
4.2.7 E – Commerce 17
4.2.8 Konzentrationstendenzen 18
4.2.9 Neue Märkte durch Liberalisierung und Deregulierung 19
4.2.10 Internationalisierung 19

5. Abschnitt: Schlussbemerkung 20

Anhang 21

 

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung im Großhandel 7
Abbildung 2: Investitions- und Lohn-/Gehaltssummenentwicklung 1999 – 2001 8
Abbildung 3: Bruttoeinkommensentwicklung im Einzel- und Großhandel 2001 – 2003 9
Abbildung 4: Anteile der Großhandelsbranchen am Gesamtumsatz des Großhandel 11
Abbildung 5: Einschätzungen der Entscheidungsträger des Großhandels 21

 

Quellenverzeichnis

[in der Downloaddatei enthalten]

 

1. Abschnitt: Einleitung

Gegenstand dieser Arbeit ist die Untersuchung des Großhandels in Deutschland.
Ziel ist es, eine umfassende Betrachtung der aktuellen Situation im deutschen Großhandel zu geben und mögliche Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen. Es soll die enorme Bedeutung und häufig unterschätzte Größe dieser Wirtschaftsstufe hervorgehoben und erläutert werden.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts wird der Großhandelsbegriff erläutert und später näher auf die verschiedenen Arten dieses Wirtschaftssektors eingegangen. Zum Ende dieses Abschnitts werden die Funktionen des Großhandels genauer behandelt. Im dritten Abschnitt wird die momentane Situation des Großhandels in Deutschland mit aktuellen Fakten und Beispielen belegt. Um eine möglichst hohe Praxisnähe zu erzielen, enthält diese Bearbeitung viele Fakten und Beispiele der Metro AG und anderen weltweit führenden Handelskonzernen.

2. Abschnitt: Der Großhandel

In diesem Abschnitt wird der Begriff des Großhandels bestimmt. Weiterhin wird auf die verschiedenen Arten und Funktionen eingegangen.

2.1 Begriffsbestimmung und Abgrenzung

Vom Großhandel im klassischen Sinn spricht man dann, wenn der Absatz an andere Unternehmer oder öffentliche Institutionen und nicht an private Endkunden erfolgt. Zentes1 führt eine genauere, amtlich anerkannte Definition von B. Tietz (1993) an, welche Großhandlungen dadurch beschreibt, dass sie Eigen- oder Kommissionshandel betreiben und die Waren unverändert oder nach den üblichen Manipulationen an andere Handelsunternehmen, Weiterverarbeiter, gewerbliche Verbraucher oder behördliche Großverbraucher absetzen. Eine wichtige Unterscheidung im Großhandel ist die zwischen institutionellem und funktionellem Großhandel. Unter dem institutionellen Großhandel versteht man „...den Warenabsatz durch Großhandelsunternehmen, also durch Institutionen, deren wirtschaftliche Tätigkeit ausschließlich oder überwiegend darin besteht, typische Großhandelsfunktionen zu erfüllen. Dazu zählen alle rechtlich selbstständigen Unternehmen, deren Tätigkeit schwerpunktmäßig im Großhandel liegt.“2 Der funktionelle Großhandel bezeichnet nicht die Institution Großhandel, sondern deren „...Tätigkeit, also der Absatz von Waren und sonstigen Leistungen an Wiederverkäufer, Weiterverarbeiter oder andere Großverbraucher - gleichgültig, wer diese Tätigkeiten ausübt. Beispielsweise können Produzenten in eigener Regie für die Warenverteilung und alle dafür notwendigen Tätigkeiten sorgen, ohne dass sie zum institutionellen Großhandel gezählt werden.“3 Durch die rasant fortschreitende technologische Entwicklung im Kommunikations- und Informationsbereich ergibt sich eine neue Problematik dieser scharfen Abgrenzung, da nun funktionsübergreifende Institutionen entstanden sind und entstehen werden, die sich jeglicher bestehenden Klassifizierung entziehen. Aus diesem Grund hat sich die Begrifflichkeit B2B – Business to Business entwickelt. B2B schließt den konventionellen Großhandelsbegriff ein und erweitert diesen in Richtung des intermediären Transaktions- und Servicebereichs. Dieser beruht natürlich nicht, wie man hätte annehmen können, unmittelbar nur auf Geschäftsbeziehungen elektronischer Art.4 Weiterhin gibt es neben dem eigentlichen Großhändler, der in eigenem Namen und auf eigene Rechnung agiert auch sogenannte Handelsvermittler, die in eigenem Namen auf fremde Rechnung arbeiten. Auf sie entfällt zwar nur ein relativ kleiner Anteil des gesamten Großhandelsgeschehens, jedoch vereinigen sie auf sich eine der Grundeigenschaften des Großhandels, nämlich die Mittlerfunktion zwischen Hersteller und Einzelhändler.
Charakterisierend für den Großhandel sind meist sehr große Verpackungs-, Mengen- und Volumeneinheiten. Daraus ergeben sich häufig auftretende Merkmale und Gepflogenheiten wie z.B. der Handel nach universellen Mustern, standardisierten Typen und allgemein gängigen Service – und Qualitätsniveaus. Weiterhin sind standardisierte Kaufverträge und die Einschaltung von Kommissionären, Handelsvertretern und Maklern häufig zu beobachten.

2.2 Arten des Großhandels

[...]


1 Vgl. J. Zentes, B. Swoboda, D. Morschett B2B Handel: Perspektiven des Groß- und Außenhandels, Frank-furt/M. 2002, S. 5

2 Zit.. www.handelswissen.de (BBE – Das Beraterunternehmen in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit)

3 Vgl. www.handelswissen.de (BBE – Das Beraterunternehmen in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit)

4 Vgl. J. Zentes, B. Swoboda, D. Morschett B2B Handel: Perspektiven des Groß- und Außenhandels, Frank-furt/M. 2002, S.5-7


Comments

icH weeS nicHt. . . .
04.06.2008 07:31:04
wi3 TiteL????
icH woLLte bLoß wiSseN weLche aUfGaBeN deR haNdeL aLLqeMeiN Und Der gRoßHaNdeL sOw!e deR EiNzeLhaNdeL sPezieLL eRfüLLeN??? MeHr nIcht Und diEse Fraqe wÜrde mIr trOdzTeM niCht beaNtwOrteT.....!!!!!!
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