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Erwachsenenbildung: Bildungsinstrumente, Teilnahmemotive, Möglichkeiten zur Förderung der Weiterbildungsbeteiligung

Autor: Indra Schüder
Fach: Pädagogik - Päd. Psychologie

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Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2002
Seiten: 14
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 17  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 820 KB
Archivnummer: V34404
ISBN (E-Book): 978-3-638-34630-6

Textauszug (computergeneriert)

Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Pädagogische Psychologie und Empirische Pädagogik
Proseminar: Einführung in die Erziehungswissenschaft

Erwachsenenbildung: Bildungsinstrumente,
Teilnahmemotive, Möglichkeiten zur
Förderung der Weiterbildungsbeteiligung

von: Indra Schüder

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 4

2. Erwachsenenbildung 5

2.1. Definition 5
2.2. Teilbereiche der Erwachsenenbildung 6
2.3. Ziele der Erwachsenenbildung 6

3. Bildungsinstrumente in der Erwachsenenbildung 7

3.1. Überblick 7
3.2. Neue Medien 8

3.2.1. Arten neuer Medien 8
3.2.2. Zukunft der neuen Medien 9

4. Motive zur Teilnahme an Weiterbildungsangeboten 10

5. Möglichkeiten zur Förderung der Weiterbildungsbeteiligung 11

6. Ausblick 13

Literaturverzeichnis 15



1. Einleitung

Folgende Anzeige erschien am 01.03.03 im Stellenmarkt der Süddeutschen Zeitung:

Basic Berater bei EPCOS
„Als interner Berater betreuen...“
„Ihr Profil: Sie haben ein Studium der Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftsinformatik abgeschlossen und besitzen mindestens ein Jahr Berufserfahrung im SAP Umfeld. SAP Basis Themen kennen Sie ebenso gut wie Oracal Datenbanken. Idealerweise können Sie in ABAP programmieren und Customizing Einstellungen vornehmen. Aufgrund der weltweiten Ausrichtung dieser Aufgabe verfügen Sie über sehr gute Englischkenntnisse. Weitere Fremdsprachen sind von Vorteil. Sie besitzen eine analytische Denk- und Arbeitsweise sowie die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen. Im Team finden Sie gute Lösungen und koordinieren deren Realisierung mit unseren Partnern. Kenntnisse in MS-Office sind erwünscht. Organisationstalent, Projektmanagement, Belastbarkeit sowie Kreativität runden Ihr Profil ab.“ Doch wer hat all diese Qualitäten von Haus aus? Sicher, einige Voraussetzungen sind studiumsabhängig und somit zu erfüllen, aber kommen Studenten in der Regel mit sehr guten Fremdsprachenkenntnissen aus der Universität oder ist Führungsqualität angeboren? Die Antwort lautet Nein. In der Regel sind die Menschen von Grund auf nicht so vollkommen, sie bekommen nur lebenslang die Möglichkeit sich weiter zu bilden und oben geforderte Qualifikationen zu erlangen.

Etwa 30 Millionen Menschen im Alter von 19 bis 64 haben in Deutschland im Jahr 1997 an Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen. Das ist ein großer Teil der deutschen Gesamtbevölkerung (vgl. Gudjons 2001, S. 319). Dennoch gibt es noch immer eine sehr hohe Diskrepanz zwischen der hohen Wertschätzung der Erwachsenenbildung in unserer Gesellschaft und der tatsächlichen Inanspruchnahme von Bildungsangeboten seitens der Erwachsenen (vgl. Kade & Seitter 1996, S. 15-17). Tatsächlich nehmen nur ein Drittel der Erwachsenen die Möglichkeit wahr, Bildungsangebote zu nutzen, um eventuelle Bildungsnachteile auszugleichen, sich weiterzubilden, Neues zu erlernen oder an bereits vorhandenes Wissen anzuknüpfen (vgl. Tippelt, 1999; Kade & Seitter 1996, S 15-17). In dieser Arbeit möchte ich aufzeigen, was Erwachsenenbildung eigentlich ist, welche Ziele und Aufgaben sie hat und welche Bildungsmöglichkeiten für Erwachsene bereitstehen. Des Weiteren werde ich die Motive der Erwachsenen, die an Weiterbildung teilnehmen, erörtern und aus diesen Ergebnissen resultierend, mich damit beschäftigen, wie man Weiterbildungsangebote weiter fördern kann, damit noch mehr Erwachsene eine Chance zur Weiterbildung bekommen.

2. Erwachsenenbildung

2.1. Definition

“Erwachsenenbildung ist die Fortsetzung oder Wiederaufnahme des organisierten Lernens nach einer schulischen und beruflichen Erstausbildung, wobei diese Erwachsenenbildung meist während oder nach einer Berufstätigkeit stattfindet“ (Siebert 1991 b, S. 629 zitiert nach Prenzel, Mandl & Reinmann-Rothmeier, 1997, S. 3). Diese Definition von Erwachsenenbildung engt den Adressatenkreis zunächst sehr ein. Dabei wird die Zielgruppe der „Erwachsenen“ nicht anhand des Lebensalters bestimmt, wie es zum Beispiel das Grundgesetz tut, sondern durch Merkmale beschrieben, die an soziologischen Definitionen des Erwachsenen angelehnt sind. Danach fällt zum Beispiel ein 18-Jähriger Auszubildender oder ein 20-Jähriger Hochschulabsolvent nicht unter den Begriff der Erwachsenenbildung (vgl. Prenzel, Mandl & Reinmann-Rothmeier, 1997, S. 3). Indem Siebert in obiger Definition von „organisiertem Lernen“ spricht, engt er den Begriff der Erwachsenenbildung bedeutsam ein, denn dies besagt, dass sich das über die komplette Lebensspanne hinziehende „nebenbei“ Lernen nicht unter den Begriff der Erwachsenenbildung eingliedern lässt. Unter organisiertem Lernen hingegen versteht man das

Lernen in speziellen Institutionen wie der Volkshochschule, das Lernen durch Seminare und Vorträge von öffentlichen und privaten Trägern, Fernstudium sowie Einrichtungen des Zweiten Bildungsweges (vgl. Prenzel et al., 1997, S. 4). Ob zum organisierten Lernen und somit auch zur Erwachsenenbildung das nicht-institutionelle Lernen, wie Formen autodidaktischer Kompetenzaneignung subsumiert werden können, darüber gibt es verschiedene Ansichten, wie auch über den Zusammenhang der Begriffe Erwachsenenbildung und Weiterbildung zueinander. In dieser Arbeit wird Erwachsenenbildung als Oberbegriff verwendet und der Begriff Weiterbildung diesem untergeordnet.

2.2. Teilbereiche der Erwachsenenbildung

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Kommentare

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