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Autor: Marc Zander
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Details
Institution/Hochschule: Universität Duisburg-Essen (Wirtschaftsinformatik für Produktionsunternehmen)
Tags: Projektorientierte, Einführung, Wissensmanagement
Jahr: 2004
Seiten: 94
Note: 2,7
Literaturverzeichnis: ~ 92 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 491 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-34813-3
Zusammenfassung / Abstract
Das heutige wirtschaftliche Umfeld von Unternehmen ist geprägt durch schnell ändernde Märkte, ständige Veränderungen der Kundenbedürfnisse, Erhöhung der Innovationsgeschwindigkeiten, kürzere Produktlebenszyklen und sinkende Gewinnmargen. Es ist deshalb wichtig, dass Unternehmen Rationalisierungs- und Differenzierungspotenziale konsequent ausnutzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Einsatz von Wissensmanagement kann dabei helfen. Er versetzt Unternehmen in die Lage, neue Produkte, Prozesse und Geschäftsfelder zu schaffen. In vielen Publikationen wird Wissen neben Boden, Kapital und Arbeit längst als vierter Produktionsfaktor erwähnt. Zahlreiche Unternehmen haben bereits erkannt, dass das Wissen der Mitarbeiter einen nachhaltigen Wettbewerbsfaktor darstellt. Wird dieses nicht genutzt, gehen enorme Potenziale verloren. Empirische Studien bestätigen diese Entwicklungen. In einer Studie der Deutschen Bank zum Thema Wissensmanagement aus dem Jahr 1999 gaben Unternehmen an, dass der Anteil des Produktionsfaktors Wissen an der Wertschöpfung schon mehr als 50 % beträgt. Die Bedeutsamkeit von Wissensmanagement für den Standort Deutschland, gaben 96% der befragten Unternehmen an. Des weiteren wurde berichtet, dass durch eine zielorientierte und effiziente Bewirtschaftung der Ressource Wissen die Produktivität um 30 % erhöht werden kann Wissen bietet den Vorteil, dass es im Gegensatz zu materiellen Gütern nicht der Knappheitsrestriktion unterliegt, sondern reichhaltig vorhanden ist und in marktgerechte Leistung umgesetzt werden kann Wissen ist ein Produktionsfaktor, der sich durch den Gebrauch vermehren lässt und somit zu einer unerschöpflichen Ressource wird
Textauszug (computergeneriert)
Projektorientierte Einführung von Wissensmanagement
Diplomarbeit
Vorgelegt dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
der Universität Duisburg-Essen
Campus Essen
von:
Zander Marc
abgegeben am 13.07.2004
Sommersemester 2004, 16. Studiensemester
Voraussichtlicher Studienabschluss: Sommersemester 2004
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ... I
Abbildungsverzeichnis ... III
Tabellenverzeichnis ... IV
Abkürzungs- und Akronymverzeichnis ... V
Diplomarbeit ... 1
1. Einleitung ... 7
1.1 AUSGANGSSITUATION ... 7
1.2 MOTIVATION UND ZIEL DER ARBEIT ... 8
1.3 AUFBAU DER ARBEIT ... 9
2. Begriffliche Abgrenzungen ... 11
2.1 WISSENSMANAGEMENT ... 11
2.1.1 Begriff ... 11
2.1.2 Wissensmanagement-Ansätze ... 14
2.1.3 Ziele und Nutzen ... 14
2.2 CHANGE MANAGEMENT ... 17
2.2.1 Begriff ... 17
Verneinung ... 20
Einsicht ... 20
2.2.2 Ziele und Nutzen ... 20
2.3 PROJEKTMANAGEMENT ... 23
2.3.1 Begriff ... 23
2.3.2 Ziele und Nutzen ... 25
3. Einführung von Wissensmanagement ... 29
3.1 MODELLE DES WISSENSMANAGEMENTS ... 29
3.2 WISSENSFÖRDERNDE RAHMENBEDINGUNGEN ... 34
3.2.1 Erfolgsfaktoren ... 38
3.2.1.2 Change Management-Erfolgsfaktoren ... 41
3.2.1.3 Projektmanagement-Erfolgsfaktoren ... 43
3.2.1.4 Synthese ... 45
3.3 BARRIEREN DES WISSENSMANAGEMENTS ... 47
3.4 EINFÜHRUNGSSTRATEGIEN ... 50
3.4.1 Top-Down ... 50
3.4.2 Bottom-Up ... 51
3.4.3 Middle-up-down ... 52
3.5 EINFÜHRUNGSGRUNDSPFADE NACH NORTH ... 54
3.6 WISSENSMANAGEMENT-ARCHITEKTUR ... 56
3.6.1 Gestaltungsdimensionen der Wissensmanagement-Architektur ... 58
3.6.2 Die Strategische Ebene ... 59
3.6.3 Die Operative Ebene ... 67
4. Projektorientierte Einführung von Wissensmanagement ... 70
4.1 INITIIERUNG DES PROJEKTES ... 71
4.2 ANALYSE DES WISSENSMANAGEMENT-STATUS ... 74
4.3 ENTWICKLUNG EINER INDIVIDUELLEN WISSENSMANAGEMENT-LÖSUNG ... 75
4.5 BEURTEILUNG DES PROJEKTES ... 79
5. Zusammenfassung und Ausblick ... 81
Anmerkungen und Fußnoten ... 83
Literaturverzeichnis ... 84
Abbildungsverzeichnis
Abb.1: Nutzen von Wissensmanagement ... 11
Abb.2: Architektur des Change Managements ... 12
Abb.3: Change Management als begeleitendes Querschnittsprojekt ... 16
Abb.4: Magisches Dreieck des Projektmanagements ... 20
Abb.5: Bausteine des Wissensmanagements ... 26
Abb.6: Middle-up-down-Vorgehensweise ... 47
Abb.7: Wissensmanagement-Architektur ... 51
Abb.8: Auswahl einer Unternehmensstrategie ... 57
Abb.9: Wissensmanagement-Strategien ... 59
Abb.10: Verknüpfung Wissensmanagement-Architektur mit Phasenmodell ... 64
Tabellenverzeichnis
Tab.1: Phasen von Veränderungen ... 14
Tab.2: Überblick Erfolgsfaktoren ... 40
Abkürzungs- und Akronymverzeichnis
Abb. Abbildung
Asset Vermögenswert
Aufl. Auflage
bzw. beziehungsweise
d.h. das heißt
e.V. eingetragener Verein
etc. et cetera
F&E Forschung und Entwicklung
f. folgende
ff. fortfolgende
Hrsg. Herausgeber
http Hypertext Transfer Protocol
IuK Informations und- Kommunikationstechnologie
S. Seite
Tab. Tabelle
Tool Werkzeug
u.a. unter anderem
usw. und so weiter
WM Wissensmanagement
www. world wide web
z.B. zum Beispiel
zfo Zeitschrift Führung und Organisation
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation
Das heutige wirtschaftliche Umfeld von Unternehmen ist geprägt durch schnell ändernde Märkte, ständige Veränderungen der Kundenbedürfnisse, Erhöhung der Innovationsgeschwindigkeiten, kürzere Produktlebenszyklen und sinkende Gewinnmargen. Es ist deshalb wichtig, dass Unternehmen Rationalisierungs- und Differenzierungspotenziale konsequent ausnutzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Einsatz von Wissensmanagement kann dabei helfen. Er versetzt Unternehmen in die Lage, neue Produkte, Prozesse und Geschäftsfelder zu schaffen.
In vielen Publikationen wird Wissen neben Boden, Kapital und Arbeit längst als vierter Produktionsfaktor erwähnt. Zahlreiche Unternehmen haben bereits erkannt, dass das Wissen der Mitarbeiter einen nachhaltigen Wettbewerbsfaktor darstellt. Wird dieses nicht genutzt, gehen enorme Potenziale verloren.
Empirische Studien bestätigen diese Entwicklungen. In einer Studie der Deutschen Bank zum Thema Wissensmanagement aus dem Jahr 1999 gaben Unternehmen an, dass der Anteil des Produktionsfaktors Wissen an der Wertschöpfung schon mehr als 50 % beträgt. Die Bedeutsamkeit von Wissensmanagement für den Standort Deutschland, gaben 96% der befragten Unternehmen an. Des weiteren wurde berichtet, dass durch eine zielorientierte und effiziente Bewirtschaftung der Ressource Wissen die Produktivität um 30 % erhöht werden kann [DeFr99].
Wissen bietet den Vorteil, dass es im Gegensatz zu materiellen Gütern nicht der Knappheitsrestriktion unterliegt, sondern reichhaltig vorhanden ist und in marktgerechte Leistung umgesetzt werden kann [Graf01, 12]. Wissen ist ein Produktionsfaktor, der sich durch den Gebrauch vermehren lässt und somit zu einer unerschöpflichen Ressource wird [Klei01, 73].
Betrachtet man jedoch den konkreten Umgang mit Wissen in den Unternehmen zeigt sich ein ganz anderes Bild. Nicht selten besteht ein Widerspruch zwischen der Wahrnehmung und individuellen Einschätzung von Wissensmanagement in Unternehmen einerseits und der tatsächlichen Umsetzung anderseits [Amma+03, 31].
Die Mehrzahl der Unternehmen nutzt noch immer weniger als die Hälfte ihres zur Verfügung stehenden Wissens. Laut einer Umfrage der KPMG Consulting haben sich 11% noch nie mit dem Thema Wissensmanagement beschäftigt, und nur gut 21% gaben seine Einführung in bestimmten Bereichen an [KPMG01, 8]. Wissensmanagement konnte sich bisher noch nicht auf breiter Front durchsetzen. Die Nutzung ihrer intellektuellen Werte halten 80 % der Unternehmen noch immer für wenig effizient.
Darin zeigt sich zwar die Erkenntnis der Unternehmen um den Nutzen von Wissensmanagement, aber auch die Unsicherheit bezüglich geeigneter Methoden und Werkzeuge für dessen Einführung.
Der Handlungsbedarf für aktives Wissensmanagement ist also erkannt, so dass die eigentliche Herausforderung für Unternehmen nun in der Planung und Einführung von Wissensmanagement besteht, die Konzepte und Ansätze erfordert.
1.2 Motivation und Ziel der Arbeit
Die oben beschriebene Unsicherheit bezüglich der Einführung von Wissensmanagement war Ausgangspunkt und Motivation für das Anfertigen dieser Arbeit.
So wurden zwar bereits zahlreiche Modelle zum Thema Wissensmanagement entwickelt und veröffentlicht, sie bieten jedoch nur selten konkrete Vorschläge, wie die Einführung von Wissensmanagement in Unternehmen ganzheitlich umgesetzt werden kann [PfBe03, 194].
Viele Wissensmanagement-Initiativen in Unternehmen werden häufig noch immer aus dem Gefühl einer Informationsüberflutung heraus angestoßen. Dabei handelt es sich dann jedoch um rein technikorientierte Wissensmanagement-Lösungen, die sich als wenig erfolgreich erweisen, wie diese Arbeit zeigen wird.
Ziel dieser Arbeit ist es, die erfolgreiche Einführung von Wissensmanagement mit Hilfe von Projektmanagement aufzuzeigen. Es soll veranschaulicht werden, dass die charakteristische Arbeitweise des Projektmanagements sich besonders für die Einführung von Wissensmanagement in Unternehmen eignet.
Darüber hinaus wird dargestellt, wie die notwendige strategische und operative Integration von Wissensmanagement in Unternehmen umgesetzt werden kann.
Dem Leser soll in dieser Arbeit vermittelt werden, welche Komponenten bei der Einführung von Wissensmanagement eine grundsätzliche wichtige Rolle spielen und deshalb im Einführungsprozess stets zu berücksichtigen sind.
Erkenntnisse aus den Bereichen Change Management und Strategisches Management werden dabei miteinbezogen, da sie ebenfalls bedeutsam für die Einführung von Wissensmanagement sind.
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