Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Die Einführung des Tonfilms close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Die Einführung des Tonfilms

Termpaper, 2000, 18 Pages
Author: Stefan Thiel
Subject: Film Science

Details

Category: Termpaper
Year: 2000
Pages: 18
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 10  Entries
Language: German
Archive No.: V3467
ISBN (E-book): 978-3-638-12132-3

File size: 186 KB


Excerpt (computer-generated)

 

Die Einführung des Tonfilms



0. Einleitung 2

1. Erste Experimente 2
1.1. Das Nadeltonverfahren 4
1.2. Das Lichttonverfahren 5
1.3. Wirtschaftlicher Einfluss auf technische Entwicklungen bis 1900 5
1.4. Übernahme der Tonfilmarbeit durch die Filmindustrie zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts 7

2. Realisierung des Tonfilms 8
2.1. Filmindustrie und Elektrokonzerne 8
2.2. Ökonomische Probleme der Filmwirtschaft bei der Umstellung des Stummfilms auf den Tonfilm 10
2.3. Wirtschaftliche Folgen 11
2.4. Soziale Folgen 12

3. Vorgeschichte zur Ästhetik im Tonfilm 13
3.1. Ästhetik des Tonfilms 13
3.2. Die internationalen Reaktionen auf den Tonfilm 14

Literaturverzeichnis: 17

 


0. Einleitung

In den in dieser Arbeit geschilderten Beziehungen technischer, ökonomischer und ästhetischer Aspekte, die zu der Umstellung vom Stummfilm auf den Tonfilm führten, steht der technische Teil in seiner Relevanz hinsichtlich der Verdeutlichung der Vorbedingungen für die Umstellung im Vordergrund. Dass der Ton wichtiger Bestandteil in der Filmvorführung ist, wusste man bereits zu Zeiten des Stummfilms und allein technische wie auch finanzielle Hemmnisse waren von Anfang an der Grund, weswegen der Tonfilm erst verspätet vom Publikum als Unterhaltungsform akzeptiert und von den Filmschaffenden als Kunstform und wirtschaftliches Produkt angesehen wurde. Die Erkenntnis, dass auch der frühe Film niemals stumm gezeigt, sondern immer mit Tönen verbunden wurde, steht am Anfang der neueren populären Rezeptionsgeschichte von Stummfilmen. Die Arbeit soll die Anfangsbedingungen für die Einführung des Tonfilms veranschaulichen und durch die Darstellung der Umstellung vom Stummfilm auf den Tonfilm der Beschreibung eines Medienumbruches dienen, der erstmalig das völlige Verschwinden eines Mediums zur Folge hatte und formalästhetische wie auch stoffliche Einflüsse auf unser Rezeptionsverhalten bis heute prägt. Als Basisliteratur dient die Arbeit von Harald Jossé, Die Entstehung des Tonfilms: Beitrag zu einer faktenorientierten Mediengeschichtsschreibung.

1. Erste Experimente

Seit den Anfängen der kommerziellen Filmvorführung versuchten Forscher den Phonographen von Edison mit dem Kinematographen der Gebrüder Lumieres zu koppeln, um eine möglichst realistische Wirkung in der synchronen Wiedergabe von Bildern und Tönen zu erzielen. Es entstanden die Tonbilder, Nadeltonbildversuche, die darauf basierten, Phonograph oder Grammophon mit dem Kinematographen synchron ablaufen zu lassen. Keine der Anordnungen war jedoch technisch ausgereift bzw. in ihrer Konstruktionsweise an die technischen Voraussetzungen des Unterhaltungsgewerbes angepasst. Der Wandel vom Wanderkino zum festen Kino vollzog sich erst in den zehner und zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts und die Wanderaussteller standen noch in der "Tradition des mittelalterlichen Gauklerwesens" . Komplizierte und aufwendige Vorführtechniken waren mit entsprechenden finanziellen Aufwendungen verbunden und die synchrone Vorführung von Bild und Ton allein dem Geschick des Operateurs überlassen, sodass die einzelnen Tonfilminitiativen bestehend aus Wissenschaftlern und Forschern größte Mühe hatten, Sponsoren für ihre Projekte zu werben. Die Vielzahl der Tonfilminitiativen und die enorme Anzahl unterschiedlicher Patente auf Synchronvorrichtungen bedeuteten ein hohes Risiko für die Investoren, zumal der Stummfilm gleichzeitig auf großes Interesse beim Publikum stieß und demzufolge auch für die Wirtschaft attraktiver war.
Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts und nach Beendigung der Pariser Weltausstellung, auf der sich die Tonbilder als technische Attraktion präsentieren ließen, wurde das Wanderkino allmählich durch Ladenkinos in Europa und "penny arcades" und "Nickelodeons" in America verdrängt.
Das Nadeltonverfahren erlebte während dieser Zeit zahlreiche Entwicklungsstufen, die sich in erster Linie in der Art der Synchronisation von Bild und Ton voneinander unterschieden. Die Vielzahl an Nadelton-Systemen entstand durch die Kombinationen einzelner bewährter Komponenten mehrerer Forscher- bzw. Tonfilminitiativen. Dominierendes Problem in allen bisherigen Versuchsanordungen, welche seit der Entwicklung des Phonographen auch von Wissenschaftlern anderer Nationen vorgenommen wurden, bis hin zur Durchsetzung des Tonfilms Ende der zwanziger Jahre, war also die Synchronisation von Bild und Ton.

[...]


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:


This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/3467/die-einfuehrung-des-tonfilms
please wait Please wait