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Integrierte Lieferantenbeziehungen in der Supply Chain

Autoren: Mike Biehl, Christian Ludwig
Fach: Wirtschaft - Beschaffung, Produktion, Logistik

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Details

Veranstaltung: Seminar: Prozessmanagement und Logistik
Institution/Hochschule: Fachhochschule Bochum (e-business)
Tags: Supply Chain, CPFR, Just in Time, Efficent Consumer Response
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2002
Seiten: 40
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 10  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 975 KB
Archivnummer: V3483
ISBN (E-Book): 978-3-638-12143-9
Anmerkungen :
Zielsetzung dieser Arbeit ist es, die einzelnen Strategien der logistischen Integration innerhalb der Lieferantenbeziehungen darzustellen. In Kapitel 2 wird die Strategie „Just-in-Time“ erläutert. Danach wird in Kapitel 3 auf die Strategie „ECR“ eingegangen. Nach Erläuterung dieser beiden Strategien werden diese bezüglich Ihrer Anwendung in Kapitel 4 gegenübergestellt und ein Ausblick auf die neueste Strategie „CPFR®“ gewährt. Abschließend folgen im Anhang Zahlen und Fakten zur Realisierung von ECR.

Textauszug (computergeneriert)

Integrierte Lieferantenbeziehungen in der Supply Chain

von Mike Biehl und Christian Ludwig

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis

Einleitung 1

1. Strategien der logistischen Integration 1

2. Just-in-Time 2
   
2.1. Der Begriff Just-in-Time 2
    2.2. Arten von JIT 3
    2.3. Just-in-Time Produktion 3
    2.4. Just-in-Time Beschaffung 4
        2.4.1. Teileauswahl 5
        2.4.2. Lieferantenauswahl 6
        2.4.3. Vertragliche Regelungen bei PSB 8
        2.4.4. Informationsflußgestaltung 10
        2.4.5. Materialflußgestaltung 10
        2.4.6. Anlieferung über Gebietsspediteur 12
    2.5. Vorteile des JIT-Konzeptes 13
    2.6. Nachteile des JIT-Konzeptes 14

3. ECR (Efficient Consumer Response) 15
   
3.1. ERP 17
    3.2. Die wichtigsten ERP-Techniken 17
    3.3. Pay-On-Scan 19
    3.4. Technische Voraussetzungen und Standards 20

4. Vergleich und Ausblick 21
   
4.1. Vergleich Just-in-Time und ECR 21
    4.2. CPFR® 21
        4.2.1. Zielsetzung von CPFR® 21
        4.2.2. CPFR® das Geschäftsmodell - ECR das Konzept 22
        4.2.3. Das CPFR®- Geschäftsmodell im Detail 24
        4.2.4. CPFR®- die 9 Schritte der Kooperation 25
        4.2.5. Basis für CPFR® 29
        4.2.6. CPFR®Umsetzung 30

Anhang 31

Literaturverzeichnis 34


Einleitung

Zielsetzung dieser Arbeit ist es, die einzelnen Strategien der logistischen Integration innerhalb der Lieferantenbeziehungen darzustellen. In Kapitel 2 wird die Strategie "Just-in-Time" erläutert. Danach wird in Kapitel 3 auf die Strategie "ECR" eingegangen. Nach Erläuterung dieser beiden Strategien werden diese bezüglich Ihrer Anwendung in Kapitel 4 gegenübergestellt und ein Ausblick auf die neueste Strategie "CPFR®" gewährt. Abschließend folgen im Anhang Zahlen und Fakten zur Realisierung von ECR.

1. Strategien der logistischen Integration

Auf nahezu allen Märkten sehen sich Unternehmen mehr denn je einem dynamischen, sich schnell änderndem Umfeld ausgesetzt. Ein ständiger Wandel der Marktsstrukturen und Umweltbedingungen stellt eine nicht zu unterschätzende Herausforderung an die Marktteilnehmer. Globalisierung und andere oft diskutierte Themenbereiche stellen mehr dar, als nur Schlagworte. Soll die Wettbewerbsfähigkeit erhalten oder gar ausgebaut werden, so müssen sich Unternehmen schnell und flexibel an die veränderten Bedingungen anpassen können. In diesem Zusammenhang gewinnen Unternehmenskooperationen zunehmend an Bedeutung: das Bestreben der einzelnen Unternehmen, sich auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren und die restlichen Geschäftsprozesse in enger Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen zu bewältigen, ist schon längere Zeit ein aktuelles Thema.

Den genannten Veränderungen begegnen die Unternehmen mit zahlreichen Strategien,
die sich vor allem dem Logistikbereich zuordnen lassen. Zu nennen sind:

  • Efficient Replenishment (ERP)
  • Efficient Consumer Response (ECR)
  • Just-In-Time Konzept (JIT)

Diesen Strategien liegt der Gedanke des Supply-Chain-Management (SCM) zugrunde, also der überbetrieblichen Optimierung des Güterflusses über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Aus diesem Grund lassen sie sich nur in Kooperation mit anderen Unternehmen innerhalb partnerschaftlicher Beziehungen umsetzen.

2. Just-in-Time

2.1 Der Begriff Just-in-Time

Der Begriff Just-in-Time wird in der Literatur wie kaum eine andere Bezeichnung aus dem Bereich Logistik sehr uneinheitlich, unscharf und verwirrend verwendet. Der Begriff Just-in-Time wird wie folgt definiert:

"Just-in-Time ist eine Philosophie, deren Ziel es ist, ein Produkt oder Dienstleistung durch eine geeignete Planung, Steuerung und Kontrolle aller Materialströme und der dazugehörigen Informationsströme Just-in-Time zu erstellen, daß heißt ohne Verschwendung von Zeit, Material, Arbeitskraft und Energie entsprechend den Wünschen des Kunden bezüglich Preis, Qualität und Lieferservice bereitzustellen. Maßstab für den Erfolg ist die maximale Wirtschaftlichkeit, die zum jeweiligen Zeitpunkt durch das einsatzbereite Instrumentarium erreicht werden kann."

Wildemann, auf den die Verbreitung des Just-in-Time-Konzeptes in der deutschen Literatur im wesentlichen zurückzuführen ist, unterteilt das Konzept in drei Bausteine. Die Bausteine sind:

  • Integrierte Informationsverarbeitung
  • Fertigungssegmentierung
  • Produktionssynchrone Beschaffung

2.2 Arten von JIT

Zwei Arten des Just-in-Time Konzeptes gibt es. Diese sind:

· Just-in-Time Produktion
· Just-in-Time Beschaffung

Im nun folgenden Teil dieser Arbeit wird die Just-in-Time Produktion nur kurz angedeutet. Danach wird auf die Just-in-Time Beschaffung tiefer eingegangen. Es werden Voraussetzungen sowie Vor- und Nachteile der Just-in-Time Beschaffung aufgezeigt.

2.3 Just-in-Time Produktion

Nach einer weiten Definition fallen alle Anlieferformen mit reduzierter Bestandsreichweite darunter. Im Rahmen einer engen Definition sind darunter zu verstehen: die mit dem Bedarf des Abnehmers synchrone Lieferantenfertigung, daß heißt der Lieferant vermeidet weitgehend auf Bestand zu produzieren. Eine Sequenzzierung liegt vor. Die impulsgesteuerte Produktionsreihenfolge der Vorlieferanten, trifft zusammen mit einer Direktbelieferung ohne Zwischenpufferung und sofortiger Bereitstellung am Bedarfsort des Herstellers mit präziser, impulsgesteuerter Anlieferreihenfolge. Impulsgesteuert heißt eine im Produktionsbereich taktgesteuerte Abfolge von Montage- bzw. Produktionsschritten, die an bestimmten Messstationen durch Datenkommunikation eingeleitet werden.

2.4 Just-in-Time Beschaffung

Die Just-in-Time Beschaffung wird auch produktionssynchrone Beschaffung genannt. Ein produktionssynchrone Beschaffung verlangt einen hohen Koordinationsaufwand und ein hohes Informationsvolumen zwischen Zulieferer und Abnehmer, die zu einer wesentlich engeren Zusammenarbeit und gegenseitiger Abstimmung der Produktionsstrategien führen.
Ziel der Just-in-Time Strategie ist es, durch Vereinfachung und Rationalisierung des unternehmensinternen und - externen Informations- und Materialflusses möglichst nachfragegenau zu produzieren und entsprechend das benötigte Material produktionssynchron zu beschaffen. Der angestrebte Idealzustand hierbei ist die bestandslose Fertigung.
Just-in-Time umfaßt aber wesentlich mehr als die reine Bestandsminimierung. Das Konzept schließt die Methode der Qualitätssicherung sowie der Fabrik- und Materialflußplanung ebenso ein wie die Auswahl der Transportmittel, Standortentscheidungen und die Beziehung zu den Lieferanten.

Folgende Bausteine der produktionssynchronen Beschaffung lassen sich festhalten:

  • Teileauswahl
  • Lieferantenauswahl
  • Vertragliche Regelungen
  • Informationsflußgestaltung
  • Materialflußgestaltung
  • Anlieferung über Gebietsspediteur

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