Von der klassischen zur neoklassischen Theorie

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Details
Autor: Anonym
Fach: Wirtschaft - Sonstiges
Institution/Hochschule: Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Zentrum für NL-Studien)
Jahr: 1999
Seiten: 17
Note: 2+
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 70 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-12201-6
Von der klassischen zur neoklassischen Theorie mit besonderem Hinblick auf die ökonomische Theorie in den Niederlanden von 1870-1950
Textauszug (computergeneriert)
Westfälische Wilhelms- Universität Münster
Zentrum für Niederlande- Studien
Proseminar: Wirtschaftstheorie in Vergangenheit und Gegenwart
Sommersemester 1999
Von der klassischen zur neoklassischen Theorie
mit besonderem Hinblick auf die ökonomische Theorie in den Niederlanden von 1870-1950
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 1
2. Die klassische Theorie ... 2
3. Die neoklassische Theorie ... 5
4. Die ökonomische Theorie in den Niederlanden von 1870-1950 ... 8
4.1. 1870-1909 ... 8
4.2. 1909-1945 ... 9
4.3. 1945-1950 ... 12
5. Fazit ... 14
6. Literaturhinweise ... 15
1. Einleitung
Verschiedentlich ist im Lauf der geschichtlichen Betrachtung der Volkswirtschaft die Tatsache zutage getreten, dass eine Richtung, die eine eigene Verfahrensweise anwandte, die Benutzer und Verfechter einer anderen Methode ablehnte oder angriff oder als unwissenschaftlich verdammte. (...) Über die Tatsache der verschiedenen Typen kann also nicht wohl eine Meinungsverschiedenheit bestehen, sondern höchstens darüber, wie diese Typen zweckmäßig zu benennen sind und worin eigentlich ihr Gegensatz beschlossen liegt.
Die vorliegende Arbeit soll die Entwicklung in der Wirtschaftsgeschichte von der klassischen zur neoklassischen Theorie vorstellen. Besondere Aufmerksamkeit wird hier der ökonomischen Theorie in den Niederlanden von 1870-1950 geschenkt. Zunächst wird die klassische Theorie erläutert, ihre Begründer sowie ihre Ziele. Die sich daraus entwickelnde neoklassische Theorie zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird im folgenden Themenabschnitt behandelt, ebenfalls mit besonderem Hinblick auf ihre Inhalte und Ziele.
Nach der Erläuterung dieser Theorien wird die niederländische Wirtschaftstheorie in dem bereits oben genannten Abschnitt vorgestellt, diese lässt sich zeitlich in drei Perioden untergliedern. Wichtige niederländische Ökonomen sollen genannt und auf einige ihrer Werke kurz eingegangen werden, auch im Hinblick auf die Entwicklung der niederländischen ökonomischen Theorie an sich.
Schließlich soll noch untersucht werden, inwiefern einige Werke niederländischer Autoren der klassischen bzw. der neoklassischen Theorie zugeordnet werden können.
2. Die klassische Theorie
Der freie Wettbewerb der orthodoxen Wirtschaftslehre ist ein sehr künstlicher, von gesetzlichen Beschränkungen eingeengter Begriff. Man darf seinen Konkurrenten unterbieten, aber man darf ihn nicht umbringen. Man darf die bewaffnete Macht des Staates nicht zu Hilfe nehmen, um ausländische Fabrikanten aus dem Felde zu schlagen. Diejenigen, die nicht in der glücklichen Lage sind, Kapital zu besitzen, dürfen nicht versuchen, ihr Los durch eine Revolution zu verbessern. (Bertrand Russell)
Die klassische Theorie oder auch klassische Lehre ist eine zusammenfassende Bezeichnung der von den Klassikern entwickelten ökonomischen Vorstellungen. Es ist jedoch keine eindeutige Abgrenzung nach Personen oder Lehrinhalten zu definieren. Man kann vereinfachend sagen, dass die Theorien der überwiegend angelsächsischen Wirtschaftstheoretiker D. Ricardo, A. Smith, D. Hume, Th. R. Malthus, J. Mill, J. Stuart Mill und J. B. Say zusammenfassend als klassische Lehre bezeichnet werden können. Trotz teilweise unterschiedlicher Theorien ist den Klassikern eine utilitaristische Auffassung gemein: das eigennützige wirtschaftliche Handeln des Individuums vermehrt die eigene Wohlfahrt und trägt dementsprechend zum Allgemeinwohl bei. Ein weiteres Merkmal der klassischen Lehre ist eine Tendenz zum gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht.
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