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Autor: Malte Böckl
Fach: Wirtschaft - Investition und Finanzierung
Details
Tags: Demographische, Perspektiven, Bundesrepublik, Deutschland, Auswirkungen, Kapitalanleger
Jahr: 2004
Seiten: 20
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 171 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-35621-3
ISBN (Buch): 978-3-638-77862-6
Anhand der demographischen Entwicklung in Deutschland werden Schlussfolgerungen für die Kapitalanleger gezogen. Dies erfolgt anhand von theorethischen Erläuterungen und anhand eines Praxisbeispiels.
Zusammenfassung / Abstract
Diese Seminararbeit befasst sich mit der demographischen Veränderung der Bundesrepublik Deutschland und deren Auswirkungen auf die Kapitalanleger. Anhand der demographischen Entwicklung, sowie des Einflusses der Demographie auf die Sozialversicherungssysteme und der Rentenversicherung, werden Schlussfolgerungen für die Kapitalanleger gezogen. Dies geschieht anhand von theoretischen Erläuterungen und anhand eines Praxisbeispiels. Ziel ist es, die Reaktion der Kapitalmärkte und der Immobilienmärkte auf die demographischen Veränderungen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Kapitalanleger darzustellen.
Textauszug (computergeneriert)
Demographische Perspektiven der Bundesrepublik
Deutschland und deren Auswirkungen auf die Kapitalanleger
von: Malte Böckl
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Demographische Aspekte 1
2.1 Die demographische Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland 1
2.2 Einfluss der Demographie in Deutschland auf die Sozialversicherung 2
2.3 Einfluss der Demographie in Deutschland auf die Rentenversicherung 2
3. Kapitalanlage unter dem Aspekt der demographischen Veränderung 4
3.1 Auswirkungen auf die Kapitalmärkte 4
3.2 Renditeentwicklung einer Kapitalanlage (Beispiel) 8
3.3 Auswirkungen auf die Immobilienmärkte 10
4. Schlussbemerkung .10
Anhang V
Literaturverzeichnis IX
Verzeichnis der Internetquellen X
1. Einleitung
Diese Seminararbeit befasst sich mit der demographischen Veränderung der Bundesrepublik Deutschland und deren Auswirkungen auf die Kapitalanleger. Anhand der demographischen Entwicklung sowie des Einflusses der Demographie auf die Sozialversicherungssysteme und der Rentenversicherung werden Schlussfolgerungen für die Kapitalanleger gezogen. Dies geschieht anhand von theoretischen Erläuterungen und anhand eines Praxisbeispiels. Ziel ist es, die Reaktion der Kapitalmärkte und der Immobilienmärkte auf die demographischen Veränderungen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Kapitalanleger darzustellen.
2. Demographische Aspekte
2.1 Die Demographische Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland
Im Jahre 1900 wies Deutschland noch eine natürliche Alterspyramide auf, d.h. die jüngeren Jahrgänge waren in größerer Zahl vertreten als die jeweils älteren Jahrgänge.1 Für das Jahr 2040 wird prognostiziert, dass die Gesamtbevölkerung in Deutschland wesentlich geringer sein wird. Zusätzlich wird die Anzahl derjenigen, die älter als 60 Jahre alt sind, leicht wachsen und die Zahl der Personen, die im erwerbsfähigen Alter sind (20-60 Jahre) und insbesondere die Zahl der jüngeren (unter 20 Jahre), erheblich abnehmen.2 In Abbildung 1 (Anhang) wird eine Bevölkerungsprognose für Deutschland bis zum Jahr 2040 dargestellt.3
2.2 Einfluss der Demographie in Deutschland auf die Sozialversicherung
Die eintretenden demographischen Veränderungen in Deutschland beeinflussen vor allem die Renten- und Gesundheitspolitik. Diese beiden Sektoren sind erheblich von der sinkenden Bevölkerung und der damit verbundenen Erhöhung des Durchschnittsalters betroffen, da immer weniger Beitragszahler in der gesetzlichen Rentenversicherung immer mehr Rentner finanzieren. Gleichzeitig steigen aber die Gesundheitsausgaben, da ältere Menschen häufiger an Krankheiten und Gebrechen leiden als jüngere Menschen.4 Die Sozialversicherung wird somit in Zukunft vor neue Herausforderungen gestellt. Die soziale Sicherung kann ohne zusätzliche Belastung der Pro-Kopf- Einkommen der Erwerbstätigen nicht ausgebaut werden. Selbst wenn es zu keiner Ausweitung der Leistungen der sozialen Sicherungssysteme kommt, müssen die Beitragssätze zu den sozialen Sicherungssystemen angehoben werden. 5 Steigende Beitragssätze schränken aber wiederum den Spielraum für die private Altersversorgung ein.6
2.3. Einfluss der Demographie in Deutschland auf die Rentenversicherung
Im Folgenden wird erläutert, wie sich die Entwicklung der Demographie in Deutschland auf die Rentenversicherung auswirkt und welche zusätzlichen Maßnahmen zur Sicherung der Renten bereits getroffen wurden. Durch eine steigende Lebenserwartung und einer gleichzeitig niedrigeren Geburtenrate hat das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentnern erhebliche Auswirkungen auf das sog. Umlagesystem7 der Rentenversicherung.8 Beim Umlagesystem der Rentenversicherung müssen in jeder Periode die Einnahmen genauso hoch sein wie die Ausgaben.9 Wenn die Phase der potenziellen Erwerbstätigkeit auf das Alter zwischen 20 und 59 Jahren eingegrenzt wird, kommen zurzeit auf 100 Personen im Alter ab 60 Jahren 226 Einwohner im erwerbsfähigen Alter. Im Jahr 2050 wird das Verhältnis auf 114 potenziell erwerbstätige Personen je 100 Einwohner ab 60 Jahren sinken. Vor diesem Hintergrund wurde mit der Rentenreform 2001 ein grundsätzlicher Strategiewechsel in der Rentenpolitik vorgenommen, d.h. von dem Ziel der Lebensstandardsicherung aus umlagefinanzierten Beiträgen wurde zugunsten einer zusätzlichen privaten und kapitalgedeckten Alterssicherung abgewichen.10
[...]
1 Vgl. Von der Lippe, P., Rehm, N., Strecker, H., Wiegert, R.: Wirtschafts- und Sozialstatistik heute Theorie und Praxis, 1.Auflage, Berlin 1997, S.272
2 Vgl. Von der Lippe, P., Rehm, N., Strecker, H., Wiegert, R.: Wirtschafts- und Sozialstatistik heute Theorie und Praxis, 1.Auflage, Berlin 1997, S.274
3 Darstellung in Anlehnung an Götzl, S.: 2001 Deutschland in Zahlen, 1.Auflage, Köln 2001, S.7
4 Vgl. Börsenzeitung Online: Die Deutsche Wirtschaft unter dem demographischen Fallbeil, 20.02.2002, Nummer 35, S.6, Online im Internet: URL:http://www.boersenzeitung. com/online/redaktion/aktuell/vollansicht_st.php?artikelID=302
5 Vgl. Von der Lippe, P., Rehm, N., Strecker, H., Wiegert, R.: Wirtschafts- und Sozialstatistik heute Theorie und Praxis, 1.Auflage, Berlin 1997, S.278f.
6 Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Perspektive 2050, 1.Auflage, Köln 2004, S.261
7 Beim Umlagesystem werden die Beiträge von Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht als Kapital angesammelt, sondern direkt an die Rentenempfänger weitergeleitet (Vgl. Rittershofer, W.: Wirtschaftslexikon, 1.Auflage, München 2000, S.780f.)
8 Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Perspektive 2050, 1.Auflage, Köln 2004, S.246
9 Vgl. Von der Lippe, P., Rehm, N., Strecker, H., Wiegert, R.: Wirtschafts- und Sozialstatistik heute Theorie und Praxis, 1.Auflage, Berlin 1997, S.280
10 Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Perspektive 2050, 1.Auflage, Köln 2004, S.246ff.
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