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Die ernährungswirtschaftliche Bedeutung des Einsatzes von Agrochemie und Gentechnologie

Autor: Till Wulf
Fach: Geowiss. / Geographie - Wirtschaftsgeographie

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Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 21
Note: 1,6
Literaturverzeichnis: ~ 16  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 232 KB
Archivnummer: V35851
ISBN (E-Book): 978-3-638-35652-7

Textauszug (computergeneriert)

Die ernährungswirtschaftliche Bedeutung des Einsatzes
von Agrochemie und Gentechnologie

von: Till Wulf

7. Semester

 


Inhaltsverzeichnis

1 Fragestellung 3

2 Einleitung 4
Exkurs: Die Grüne Revolution  5

3 Eine Einführung in die Biotechnologie und Gentechnik  5

3.1 Biotechnologie 5
3.2 Gentechnik 5
3.3 Die „Grüne Gentechnik“  6

4 Gen- und Biotechnologie in der Pflanzenzüchtung 7

5 Die heutige Gentechnologie  7

5.1 China 10
5.2 Brasilien 11
5.3 Spanien  11
5.4 Deutschland  11

6 Eine Einführung in die Agrochemie  12

6.1 Düngen 13

7 Die enge Verknüpfung der Saatguthersteller und der Chemiekonzerne 14

8 Ziele, Gewinner und Verlierer der Grünen Gentechnik  14

9 Die Gefahren für die Umwelt 15

10 Die Grüne Gentechnik im Bezug zum Welternährungsproblem 17

11 Fazit 19

Literaturverzeichnis  21


 

1 Fragestellung

Das ´Thema „Die ernährungswirtschaftliche Bedeutung des Einsatzes von Agrochemie und Gentechnologie“ ist in der Literatur oft im Zusammenhang mit der Welternährung und der Problematik des stetigen Wachstums der Weltbevölkerung zu finden. Im Mittelpunkt steht die Diskussion um die Rechtfertigung der Gentechnologie und die Frage, ob die Welternährung durch den Einsatz von Agrochemie und Gentechnologie zu sichern sei und welche Gefahren diese Methoden beinhalten. Sechs Milliarden Menschen leben heute auf der Erde.1 1960 waren es nur drei Milliarden Menschen. Dies bedeutet eine Verdopplung der Weltbevölkerung. Jährlich steigt die Weltbevölkerung um 81 Mio., von denen 76 Mio. in den Entwicklungsländern geboren werden.2 Im Jahre 2050 soll es nach Prognosen der UN schon 9 Milliarden Menschen auf der Erde geben.3 Wird es möglich sein so viele Menschen zu ernähren?

Statistisch lebte1950 ein Mensch auf 5000m², heute stehen ihm nur noch rund 3000m² zur Verfügung und die Prognosen für die Zukunft besagen, dass sich in 25 Jahren diese Fläche noch einmal auf die Hälfte reduzieren wird.4 Diese Bevölkerungszunahme drängt zunehmend in Städte, und durch immer neues Bauland und den Bau von immer neuen Straßen verringern sich die Räume für Landwirtschaft. Deshalb wird versucht, die Landwirtschaft nicht mehr flächenmäßig auszudehnen, sondern durch Intensivierung der Anbaumethoden mehr Erträge pro ha zu gewinnen. Die Frage, die sich daraus ergibt, ist in wie weit Agrochemie und Gentechnologie ihren Teil dazu beitragen sollen bzw. können, um die ausreichende Ernährung aller zu gewährleisten.

2 Einleitung

Die Welt-Getreideernte ist in den letzten 50 Jahren auf das Dreifache angestiegen, was laut „Trans Gen“5 auf den Erfolg der „Grünen Revolution“6 zurück zu führen ist. Doch auch diese enorme Steigerung der Erntemengen konnte nicht Stand halten, mit dem Wachsen der Erdbevölkerung. Die Agrochemie bediente sich oft eines einfachen Instruments, nämlich dem des Düngens. Doch diese klassische Möglichkeit, die Ernteerträge durch die Zugabe von Nährstoffen zu erhöhen, sind in vielen Ländern schon am oberen Limit die ein Boden aufnehmen kann. Um aber eine Versorgung der Menschen mit Nahrung weltweit zu gewährleisten, müssen die Lebensmittelerträge in der Zukunft um ein vielfaches gesteigert werden. Dabei darf man sich nicht nur auf die Ertragssteigerung und die Pflanzenzüchtung versteifen, sondern es gilt zu berücksichtigen, dass die Probleme der Unterernährung und die des Hungers nur unter stärkstem Einbezug der unterschiedlichen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen zu bekämpfen sind. Ein neues Wundermittel im „Kampf gegen den Welthunger“ soll nun verstärkt die Gentechnologie sein. Durch den Einsatz der „Grünen Gentechnik“ sollen die Pflanzen genetisch verbessert werden, so dass sie ertragreicher, anspruchsloser und widerstandsfähiger werden, um Ernteverluste zu verhindern. Des weiteren ist es sogar möglich, die Nährwerte der Pflanzen zu erhöhen, z.B. den Gehalt an Vitaminen und Spurenelementen.

Doch trifft dieser Eingriff keineswegs überall auf Zustimmung, da die Gefahren für Mensch und Umwelt noch nicht übersehbar und deshalb nicht kalkulierbar sind. Es wird prognostiziert, dass durch die Grüne Gentechnik die Armen mal wieder die Verlierer sein werden, da sie sich das gentechnisch veränderte Saatgut (transgenes Saatgut) nicht leisten können. 7 Kritiker sind der Meinung, dass die Gentechnik nicht in der Lage ist, einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Dritten Welt und zur Bekämpfung des Welthungers zu leisten, denn diese würde massive ökonomische Risiken für die Entwicklungsländer beinhalten.8 Exkurs: Die Grüne Revolution „Die Grüne Revolution ist ein Begriff, der seit den sechziger Jahren verwendet wird, um Leistungen zu beschreiben, mit denen die Ernteerträge in landwirtschaftlich benachteiligten Regionen der Erde“ gesteigert werden.“9 Die Hauptkomponenten der Grünen Revolution sind:

- Hybridsaatgut
- Chemische Düngung
- Einsatz von Maschinen in der Landwirtschaft
- Künstliche Bewässerung
- Externe Finanzierung ( Kredite)10

Ziel der Grünen Revolution ist es hitze-, kälte - und trockenheits-resistente Pflanzen zu züchten. Des weiteren war die Zielsetzung, versalzte oder chemisch verseuchte Böden wieder nutzbar zumachen und somit die Erträge der Landwirtschaft zusteigern.11

3 Eine Einführung in die Biotechnologie und Gentechnik

3.1 Biotechnologie

[...]


1 vgl.: Grüne Gentechnik - Ein Beitrag zu Welternährung, [http://www.transgen.de/pdf/ABWelternaerung.pdf; 03.01.2004]

2 vgl.: Opitz, Peter J.: Weltprobleme [http://www.stmuk.bayern.de/blz/web/100065/07urff.html; 03.01.2004]

3 vgl.: Grüne Gentechnik - Ein Beitrag zu Welternährung, [http://www.transgen.de/pdf/ABWelternaerung.pdf; 03.01.2004]

4vgl.: Nachhaltige Landwirtschaft erzeugt gesunde und schmackhafte Nahrung [http://www.kemiragrowhow. com/NR/rdonlyres/2E8461B3-F645-4F64-9ED4-432ED9D80B3B/475/agritourde.pdf; 04.01.2004]

5 vgl.: Grüne Gentechnik - Ein Beitrag zu Welternährung, [http://www.transgen.de/pdf/ABWelternaerung.pdf; 03.01.2004]

6 zur genaueren Erläuterung siehe nachfolgenden Exkurs

7 vgl.: Grüne Gentechnik - Ein Beitrag zu Welternährung, [http://www.transgen.de/pdf/ABWelternaerung.pdf; 03.01.2004]

8 vgl.: Spangenberg, Joachim H. (2002):Versprechen machen nicht satt. Gentechnik und Welternährung. Beitrag für den Diskurs Gentechnik des BMVEL

9 Microsoft Encarta: Stichwort: Grüne Revolution (Agrarpolitik)

10 vgl.: Die Grüne Revolution [www.univie.ac.at/igl.geschichte/kaller-dietrich/ html/ppp/09_Die%20Gruene%20Revolution.ppt; 08.01.2004]

11 vgl.: Spangenberg, Joachim H. (2002):Versprechen machen nicht satt. Gentechnik und Welternährung. Beitrag für den Diskurs Gentechnik des BMVEL

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http://www.grin.com/e-book/35851/