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Meilensteine der Entwicklung zur Europäischen Union

Scholary Paper (Seminar), 2001, 9 Pages
Author: Nicole Hänel
Subject: Politics - International Politics - Topic: European Union

Details

Event: Proseminar: Außenpolitische Grundentscheidungen der BRD 1949 - 2000
Institution/College: University of Marburg (Politikwissenschaften)
Tags: Europäische Union, EU, Maastricht
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2001
Pages: 9
Grade: 2
Language: German
Archive No.: V3592
ISBN (E-book): 978-3-638-12215-3

File size: 136 KB

Abstract

Der Vertrag von Maastricht, der die Grundlagen einer Europäischen Union beinhaltet und vereint, wurde am 7. Februar 1992 von den Mitgliedsstaaten unterzeichnet und trat am 1. November 1993, nach einigen Schwierigkeiten, in Kraft. Wie kam es zu dieser Entwicklung? Wo sind die Anfänge einer Europäischen Union zu suchen? Was für Schritte unternahmen die Mitgliedsstaaten, deren Bemühungen im Maastricht-Vertrag münden? Der Gedanke eines vereinigten Europas, der "Vereinigten Staaten von Europa", ist nicht neu. Er taucht schon vor im 14. Jahrhundert bei einigen Denkern und Schriftstellern auf. Allerdings beschränke ich mich auf die Zeit von 1952 bis zum Maastricht-Vertrag, um die Meilensteine der Europäischen Union darzustellen, wie es die meisten Autoren ebenfalls tun. 1952 nahmen die ersten europäischen, staatsübergreifenden Institutionen ihre Arbeit auf und übten somit Macht auf die Mitgliedsstaaten aus. Dort beginnt eine tatsächliche Zusammenarbeit der Staaten, eine "Union".


Excerpt (computer-generated)

Meilensteine der Entwicklung zur Europäischen Union

von Nicole Hänel

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung S. 1 2.
Die erste Phase von 1952 bis 1973
Der erfolgreiche Start S. 1 3. Die zweite Phase von 1974 bis 1985
Die Stagnation S. 4 4.
Die dritte Phase ab 1986
Der Aufschwung S. 5 5.
Die letzten Verhandlungen S. 7
Literatur

 

1. Einleitung

Der Vertrag von Maastricht, der die Grundlagen einer Europäischen Union beinhaltet und vereint, wurde am 7. Februar 1992 von den Mitgliedsstaaten unterzeichnet und trat am 1. November 1993, nach einigen Schwierigkeiten, in Kraft.
Wie kam es zu dieser Entwicklung? Wo sind die Anfänge einer Europäischen Union zu suchen? Was für Schritte unternahmen die Mitgliedsstaaten, deren Bemühungen im Maastricht-Vertrag münden?

Der Gedanke eines vereinigten Europas, der "Vereinigten Staaten von Europa", ist nicht neu. Er taucht schon vor im 14. Jahrhundert bei einigen Denkern und Schriftstellern auf.
Allerdings beschränke ich mich auf die Zeit von 1952 bis zum Maastricht-Vertrag, um die Meilensteine der Europäischen Union darzustellen, wie es die meisten Autoren ebenfalls tun.
1952 nahmen die ersten europäischen, staatsübergreifenden Institutionen ihre Arbeit auf und übten somit Macht auf die Mitgliedsstaaten aus.
Dort beginnt eine tatsächliche Zusammenarbeit der Staaten, eine "Union".

2. Die erste Phase von 1952 bis 1973: Der erfolgreiche Start

Am 23. Juli 1952 nahm erstmals eine europäische Institution ihren Dienst auf und übte somit Macht auf Europa aus.
An diesem Datum tritt die EGKS in Kraft, die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl.
Unterschrieben wird dieser erste staatsübergreifende Vertrag von den 6 Mitgliedsstaaten der EG, also von Italien, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich und Deutschland.
Ein weiterer wichtiger Schritt in dieser Entwicklung sind die "Römischen Verträge", geschlossen am 25. März 1957 von den Außenministern der Vertragsstaaten. Die gegründeten Gemeinschaften EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) und die EURATOM ( Europäische Atomgemeinschaft) traten am 1. Januar 1958 in Kraft.
Die drei europäischen Vertrage / Gemeinschaften EGKS, EWG und EURATOM bilden die damalige Verfassung, die Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft. Sie sind die Grundsteine einer Europäischen Union.
Die Verträge sind sehr erfolgreich. Die Industrie investiert sehr viel Geld, die Produktion steigt, Handel und Absatz nehmen durch den vergrößerten Wirkungsbereich zu. Der Handel zwischen den Staaten blüht auf.
Großbritannien und drei weitere Staaten wollen in dieser Zeit der EG beitreten, da es große wirtschaftliche Vorteile einbringen könnte, aber Frankreich ist gegen den Beitritt, da es seinen Führungsanspruch bei Verhandlungen gefährdet sieht. Die Beitrittsgesuche werden abgeschmettert.

[...]


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