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Der Einfluss von Medienunternehmen und Medienmoguln auf den europäischen Pressemarkt und die Regulierungsmaßnahmen der EU. Mit besonderer Berücksichtigung von Deutschland und Italien

Autoren: Michaela Beham, Pamela Dürager
Fach: Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse

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Details

Kategorie: Bachelorarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 88
Note: Gut
Literaturverzeichnis: ~ 38  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 426 KB
Archivnummer: V35949
ISBN (E-Book): 978-3-638-35710-4
Anmerkungen :
Das Thema dieser Bakkalaureatsarbeit sind die großen Medienunternehmen Deutschlands und Italiens, und die Personen(gruppen) die hinter den Presse- und Medienunternehmen stehen. Wir wollten mit unserer Arbeit einen Überblick über die Situation der Pressekonzentration in Deutschland und Italien geben und die Strukturen der Verflechtungen sollen aufgedeckt werden.

Textauszug (computergeneriert)

Paris Lodron Universität Salzburg
Fachbereich Kommunikationswissenschaften
Bakkalaureatsarbeit
 WS 2004/05

Der Einfluss von Medienunternehmen und
Medienmoguln auf den europäischen Pressemarkt
und die Regulierungsmaßnahmen der EU
Mit besonderer Berücksichtigung von Deutschland und Italien

SE: Printmedien in Österreich

von

Michaela Beham
Pamela Dürager

Eingereicht am: 21. Jänner 2005

 

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung (Pamela Dürager) ... 

2. Pressekonzentration (Pamela Dürager)  ... 
2.1. Begriffsdefinition  ... 
2.2. Erscheinungsformen der Pressekonzentration  ... 
2.3. Ökonomische Folgen der Pressekonzentration  ... 
2.4. Leser- und Anzeigenmarkt  ... 

3. Unternehmenskooperationen (Pamela Dürager)  ... 
3.1. Strategische Allianzen  ... 
3.2. Kooperationen  ... 
3.3. Beteiligungen  ... 
3.4. Übernahmen und Fusionen  ... 
3.5. Joint Ventures  ... 

4. Europäische Vorschriften (Pamela Dürager)  ... 
4.1. Europäisches Kartellrecht  ... 
4.1.1 Ziele des europäischen Kartellrechts  ... 15
4.1.2. Unternehmen der Privatwirtschaft  ... 16
4.2. Art. 81 EG – Kartellverbot  ... 
4.3. Art. 82 EG – Missbrauchsverbot  ... 
4.4. Fusionskontrolle  ... 

5. Publizistischer Wettbewerb und Konzentration (Pamela Dürager)  ... 19
5.1. Entwicklung der Sicherung des Medienpluralismus in der Europäischen Gemeinschaft  ... 
5.1.1. Entschließung des Europäischen Parlaments von 1990  ... 20
5.1.2. Entschließung des Europäischen Parlaments von 1992  ... 21
5.1.3. Entschließung des Europäischen Parlaments von 1994  ... 22
5.1.4 Entschließung des Europäischen Parlaments von 1995  ... 22
5.2. Der Europarat  ... 23
5.2.1. Medien in einer demokratischen Gesellschaft und die Konzentration der Medien  ... 23
5.2.2 Der Vorläufige Abschluss 1994: „Erklärung zu Medien in einer demokratischen Gesellschaft“ und Prinzipien zu „Journalistic Freedoms and Human Rights“  ... 25

6. Deutschland (Michaela Beham)  ... 
6.1. Die deutsche Presselandschaft  ... 
6.2. Die Verlage  ... 
6.2.1. Axel Springer AG  ... 28
6.2.2. Verlagsgruppe WAZ  ... 33
6.2.3. Verlagsgruppe Stuttgarter Zeitung/Die Rheinpfalz/Südwest Presse, Ulm  ... 35
6.2.4. Verlagsgruppe DuMont Schauberg  ... 36
6.2.5. Ippen Gruppe  ... 37
6.2.6. Holtzbrinck GmbH  ... 38
6.2.7. Verlagsgruppe Frankfurter Allgemeine Zeitung  ... 39
6.2.8. Bertelsmann  ... 40
6.2.9. Gruner + Jahr  ... 42
6.2.10. Verlagsgruppe Madsack  ... 44
6.2.11. Süddeutscher Verlag  ... 45
6.2.12. Verlagsgruppe Bauer  ... 46
6.2.13. Burda – Verlag  ... 48
6.3. Pressekonzentration in Deutschland  ... 50
6.3.1. Konzentration am Zeitungsmarkt  ... 52
6.3.2. Konzentration am Zeitschriften Markt  ... 54
6.4. Medienmoguln in Deutschland  ... 55
6.4.1. Reinhard Mohn  ... 55
6.4.2. Liz Mohn  ... 56
6.4.3. Friede Springer  ... 57
6.4.4. Heinz Bauer  ... 57
6.5. Kartellbestimmungen für Zeitungs- und Zeitschriftenverlage in Deutschland (Pamela Dürager)  ... 58
6.5.1. Gesetz zur Pressefusionskontrolle  ... 59
6.5.2. Derzeitige Entwicklungen auf dem deutschen Pressemarkt  ... 60
6.5.3. Das Gesetzgebungsverfahren im Jahre 2004  ... 61

7. Italien (Michaela Beham)  ... 62
7.1. Die italienische Presselandschaft  ... 62
7.2. Italienische Verlage und Medienunternehmen  ... 68
7.2.1. Gruppo Editoriale Espresso  ... 68
7.2.2. Fininvest  ... 68
7.2.3. Arnoldo Mondadori  ... 70
7.2.4. RCS Rizzoli Periodici  ... 71
7.3. Pressekonzentration in Italien  ... 72
7.4. Medienmoguln in Italien  ... 73
7.4.1. Silvio Berlusconi  ... 74
7.4.2. Carlo de Benedettis  ... 79
7.4.3. Giovanni Agnelli  ... 79
7.5. Gesetzliche Pressebestimmungen in Italien (Pamela Dürager)  ... 79
7.5.1. Konzentrationsregeln  ... 81
7.5.2. Erstes italienisches Wettbewerbssicherungsgesetz  ... 82
7.5.3. Derzeitige Entwicklungen am italienischen Medien- und Pressemarkt  ... 82

8. Schlussfolgerungen – Beantwortung der Hypothesen (Michaela Beham)  ... 83

9. Personenverzeichnis  ... 85

10. Literaturverzeichnis  ... 86

 

1. Einleitung

Das Thema unserer Bakkalaureatsarbeit befasst sich mit den großen Medienunternehmen Deutschlands und Italiens, und den Personen(gruppen) die hinter den Presse- und Medienunternehmen stehen. Wir wollten mit unserer Arbeit einen Überblick über die Situation der Pressekonzentration in Deutschland und Italien geben. Die Strukturen der Verflechtungen sollen aufgedeckt werden. Außerdem versuchen wir herauszufinden welchen Kartellbestimmungen die Unternehmen in Europa unterliegen, und auch welche Pressegesetze von der Europäischen Union erlassen wurden. Darüber hinaus beschäftigten wir uns aber nicht nur mit den Bestimmungen der EU, sondern auch mit den einzelnen Pressegesetzen von Deutschland und Italien.

Wir haben uns diese beiden Länder zur Aufgabe gemacht, da Deutschland eines der größten Länder Europas ist, und somit das Pressewesen in Europa maßgeblich mit beeinflusst. Das Hauptaugenmerk im Bezug auf Italien lag für uns bei dem Medienmogul Silvio Berlusconi, da er sehr viel Macht in Italien ausübt, nicht nur im Bereich der Politik und beim Fernsehen, sondern auch im Pressebereich. Für uns war es auch deshalb sehr interessant das Pressewesen dieser beiden Länder zu untersuchen da sie beide Nachbarländer Österreichs sind.

Um konkrete Forschungsziele zu erreichen haben wir vier Hypothesen aufgestellt, die wie folgt lauten:

  1. Die Pressekonzentration in Europa nimmt ständig zu. Darum ist es beinahe unmöglich für neue Unternehmen auf diesem Markt Fuß zu fassen.
  2. Die italienische Medienlandschaft wird ausschließlich von Silvio Berlusconi und seinen Unternehmen dirigiert.
  3. In Deutschland herrscht im Vergleich zu Italien eine relativ niedrige Pressekonzentration vor.
  4. Das europäische Kartellrecht kann die Pressekonzentration in Deutschland und Italien weder stoppen noch verringern. Es gibt kaum Maßnahmen gegen Fusionen.

Die Methode die wir verwenden ist eine ausschließliche Literaturrecherche, welche sich teilweise als sehr schwierig erweist. Deutschsprachige Literatur über das Pressewesen Italiens und deren gesetzliche Bestimmungen zu finden war sehr mühsam und teilweise nicht machbar. Deshalb mussten wir teils veraltete Literatur verwenden um zumindest die Gesetzeslage der vergangenen Jahre aufzuzeigen.

2. Pressekonzentration

2.1. Begriffsdefinition

Pressekonzentration ist ein Phänomen, welches seit 1950 in allen Industrieländern zu beobachten ist. Da das Pressewesen immer mehr Konzentrationstendenzen aufweist unterliegt es in Europa vielen Vorschriften.

Pressekonzentration kann als ein zu beobachtender Vorgang, der Verringerung der Zahl von Zeitungs- und Zeitschriftentiteln und die Vereinigung von wenigen großen Verlagen die den Pressemarkt beherrschen, verstanden werden. (Vgl. OQ16) Diekel definiert die Pressekonzentration folgendermaßen: „Pressekonzentration ist demnach zu umschreiben als die Zusammenballung ökonomischer und publizistischer Faktoren, die bei der Herstellung, Verbreitung und Wirkung der Zeitungen eine gewisse Bedeutung erlangen.“ (Ivancsits 2002: 9).

Der Begriff Konzentration als wirtschaftlicher Faktor, wird als Zusammenballung ökonomischer Größen gesehen. Die Ballungsmöglichkeiten sind vielfältig, so kann man von Betriebs-, Unternehmens-, Einkommens- und Standortkonzentrationen ausgehen. (Vgl. Ivancsits 2002: 9)

2.2. Erscheinungsformen der Pressekonzentration

Drei Formen von Konzentrationsprozessen lassen sich nach Diekel (1999: 35, zit in Ivancsits 2002: 10) beobachten:

- Publizistische Konzentration

Wichtig sind hier die publizistischen Einheiten. Alle Zeitungen die mindestens zweimal pro Woche erscheinen und normalerweise die Seiten eins und zwei übereinstimmen, gehören zu diesen Einheiten. Sie unterscheiden sich meist im lokalen Anzeigen- und Textteil.

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