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Klimaschutz durch Emissionshandel

Termpaper, 2005, 17 Pages
Author: Jubran Habib
Subject: Environmental Sciences

Details

Event: Energierelevantes Umwelt- und Planungsrecht
Institution/College: University of Applied Sciences Darmstadt (Fachbereich Wirtschaft)
Tags: Klimaschutz, Emissionshandel, Energierelevantes, Umwelt-, Planungsrecht
Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 17
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 13  Entries
Language: German
Archive No.: V36007
ISBN (E-book): 978-3-638-35760-9

File size: 135 KB


Excerpt (computer-generated)

Fachhochschule Darmstadt
Fachbereich: Wirtschaft
Fach: Energierelevantes Umwelt- und Planungsrecht

Thema:

Klimaschutz durch Emissionshandel

Hausarbeit im SS 2005
bearbeitet von: Jubran Habib
 

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG - 3 -

2 KYOTO-PROTOKOLL - 4 -

3 EMISSIONSHANDEL - 5 -
3.1 CAP AND TRADE  - 7 -
3.2 FUNKTIONSWEISE DES EMISSIONSHANDELS - 7 -
3.3 VERTEILUNG DER EMISSIONSRECHTE  - 8 -
3.4 STRAFEN FÜR ZU HOHEN SCHADSTOFFAUSSTOß  - 8 -

4 BETROFFENE INDUSTRIEZWEIGE  - 9 -

5 KONSEQUENZEN DES EMISSIONSHANDELS FÜR UNTERNEHMEN - 10 -
5.1 DIREKTE FINANZIELLE KONSEQUENZEN - 11 -
5.2 STRATEGISCHE BEDEUTUNG - 12 -

6 PRAKTISCHE AUSWIRKUNGEN DES EMISSIONSHANDELS - 13 -

7 FAZIT - 16 -

 

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildung 1: Reduktionsziele der Industrieländer - 4 -
Abbildung 2: Die flexiblen Instrumente des Kyoto-Protokolls  - 5 -
Abbildung 3: Artikel 17 des Kyoto-Protokolls  - 6 -
Abbildung 4: Prinzip des Emissionshandels  - 6 -
Abbildung 5: Dimensionen der Konsequenten des Emissionshandels  - 11 -
Abbildung 6: Typische Risiken beim Emissionshandel - 12 -
Abbildung 7: Nachteile des Emissionshandels  - 15 -
Abbildung 8: Verbesserungsvorschläge am Emissionshandelssystem  - 15 -
Tabelle 1: Reduzierung von Treibhausgasen in Deutschland  - 5 -
Tabelle 2: Betroffene Industriezweige  - 10 -

 

 

1 Einleitung

Klimaschutz ist eine der zentralen umweltpolitischen Herausforderungen in unserer jüngsten Zeit. Besonders, wenn man die Umweltkatastrophen in Amerika betrachtet, wie ganze Städte und Regionen verwüstet wurden, weil man fahrlässig mit unsere Klima umgeht. Mit Emissionshandel hat man eine starke umweltpolitische Waffe, die ausgenutzt und in der ganzen Welt umgesetzt werden muss.

Die internationalen politischen Rahmenbedingungen wurden 1997 mit dem Kyoto-Protokoll geschaffen. Ein Instrument zur Reduzierung der „Treibhausgase“ 1 ist der Handel mir Emissionsrechten. Dieses Instrument soll neben weiteren Mechanismen, Joint Implementation, Clean Development Mechanism, (Abbildung 2) weltweit zu einer Reduktion der Treibhausgase vor allem der CO2 beitragen. In der Europäischen Union hat der Handel mit Emissionsrechten am 01. Januar 2005 begonnen. Die Bundesregierung hat mit dem Treibhausgas-Emissionengesetzt (TEHG), das am 15.07.2004 in Kraft getreten ist, die rechtlichen Grundlagen für den Emissionshandel in Deutschland geschaffen. Mit der Deutschen Emissionshandelstelle (DEHSt)2 wurde zudem eine Stelle eingerichtet, die den nationalen Emissionshandel organisiert.

Im Rahmen dieser Hausarbeit ist in erster Linie als zentrale Frage zu klären, wie sich der Emissionshandel auf der Ebene der Unternehmen auswirkt. Um diese Auswirkungen darstellen zu können, soll zunächst auf die Grundsätze des Emissionshandels eingegangen werden. Danach ist zu verdeutlichen, wie dieses System funktioniert und welche Industriezweige besonders betroffen sind. In dem nächsten Schritt werden die praktischen Auswirkungen dieses auf den Unternehmen anhand zwei Studien dargestellt und analysiert, bevor in einem abschließenden Fazit Schlussfolgerungen für die Thematik gezogen wird.

2 Kyoto-Protokoll

Das Protokoll wurde 1997 auf der dritten internationalen Klimakonferenz in der japanischen Stadt Kyoto verhandelt und verabschiedet. Es ist eine völkerrechtlich verbindliche Vereinbarung, in der sich 38 Industriestaaten3 zur Emissionsreduktion der Treibhausgasemissionen um 5,2% im Vergleich zu 1990 verpflichten4, Die dafür vorgesehener Zeitraum um die Verpflichtungen zu erfüllen ist 2008-2012. Statt eines einzelnen Stichjahres wurde ein Fünfjahreszeitraum gewählt, um die Wirkung von „außergewöhnlichen“ Ereignissen und Einflüssen, wie z.B. Witterungseinflüsse, zu reduzieren. Man spricht bei diesem Zeitraum auch von der ersten Kyoto-Verpflichtungsperiode.5 Im Einzelnen werden folgende Reduktionsziel festgelegt:


1 Bei den sechs Treibhausgasen handelt es sich um Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffoxid (N2O), Teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFKW) und Schwefelhexalfuorid (SF6)

2 Zuständige nationale Behörde im Sinne des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes ist das Umweltbundesamt. Die DEHSt wird als neuer Fachbereich im UBA mit Sitz in Berlin aufgebaut.

3 Die Vertragsstaaten sind im Anhang B des Kyoto-Protokolls aufgeführt

4 http://www.ea-nrw.de/_database/_data/datainfopool/Infopaket_Emissionshandel_Teil1.pdf

5 vgl. Betz Regina Anette, Seite 41


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