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Die Bilanzierung und Bewertung der Immateriellen Vermögenswerte nach IAS im Vergleich zum HGB

Autor: Lysann Schurat
Fach: Wirtschaft - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

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Details

Kategorie: Studienarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 36
Note: 1,5
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 225 KB
Archivnummer: V3628
ISBN (E-Book): 978-3-638-12242-9
Anmerkungen :
Studienarbeit.
181 KB

Textauszug (computergeneriert)

 

Die Bilanzierung und Bewertung der
Immateriellen Vermögenswerte
nach IAS im Vergleich zum HGB

Studienarbeit

im
Ausbildungsbereich Wirtschaft
Fachrichtung Steuern und Prüfungswesen

der
BERUFSAKADEMIE
VILLINGEN-SCHWENNINGEN

Bearbeiter: Lysann Schurat

Ausbildungsbetrieb: BDO Deutsche Warentreuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Elisenstraße 3
80335 München

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis III

1 Einführung 1

2 Anwendungsfälle der internationalen Grundsätze 2
2.1 Anwendungsfälle der US-GAAP 2
2.2 Anwendungsfälle der IAS 2

3 Aufbau des Regelungswerkes nach IAS 3
3.1.1 Framework 3
3.1.2 Regelungsinhalt der einzelnen Standards 3

4 Bedeutende Begriffe 4
4.1 Der Begriff des Vermögensgegenstandes im HGB 4
4.2 Der Begriff des assets nach IAS 4

5 Grundsätzliches zu den Immateriellen Vermögenswerten 5

6 Begriff der Immateriellen Vermögenswerte 6
6.1 Immaterielle Vermögensgegenstände nach HGB 6
6.1.1 Begriff der Immateriellen Vermögensgegenstände 6
6.1.2 Bilanzierungshilfen 7
6.1.3 Der Geschäfts- oder Firmenwert 7
6.2 Immaterielle Vermögenswerte nach IAS 8
6.2.1 Genereller Anwendungsbereich von IAS 38 8
6.2.2 Regelungen in anderen Standards 9

7 Bilanzierung und Bewertung nach HGB 9
7.1 Ansatz 9
7.2 Erstbewertung 10
7.3 Folgebewertung 10
7.4 Abschreibungen und dauerhafte Wertminderungen 11
7.5 Angabepflichten 12

8 Bilanzierung und Bewertung nach IAS 13
8.1 Ansatz 13
8.1.1 Erwerb immaterieller Wirtschaftsgüter 13
8.1.2 Geschäfts- oder Firmenwert 14
8.1.3 Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte 14
8.2 Erstbewertung 16
8.3 Folgebewertung 17
8.4 Abschreibungen und dauerhafte Wertminderungen 18
8.5 Angabepflichten 19

9 Ausblick 21

Anhang 1 22
Anhang 2 24
Anhang 3 24
Anhang 4 25

Literaturverzeichnis 26

Erklärung der Studierenden 30


1 Einführung

In den deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen, aber auch im deutschen Bilanzrecht vollzieht sich seit den letzten Jahren ein gravierender Wandel. Ursachen für diese Veränderung sind einerseits die zunehmende globale Ausrichtung vieler Unternehmen und somit eine steigende Bedeutung der internationalen Kapitalmärkte. Zum anderen waren spektakuläre Unternehmenskrisen ebenso wie die deutschen Rückstände bei der Umsetzung europäischer Richtlinien (z.B. das KapCoRiLiG) und der "Steuerreformstau" ein wesentlicher Ansporn für einschneidende Veränderungen der Rechnungslegungsvorschriften.
So verlangt die Internationalisierung der Märkte nach einer Harmonisierung der Rechnungslegung, die den Ansprüchen der Investoren entspricht. Diese erwarten einen nach internationalen Vorschriften erstellten Jahresabschluss, der entscheidungsrelevante Informationen enthält, die international vergleichbar sind. Es erhöht sich der Kapitalmarktschutz, die Informationsunsicherheit nimmt ab und es sinken die Transaktionskosten durch den Wegfall von Überleitungsrechnungen. Eine wertorientierte Unternehmensführung im Sinne eines Shareholder Value-Konzeptes wird möglich. Der deutsche Gesetzgeber hat auf diese Anforderungen mit der Einführung des § 292 a HGB reagiert, der Konzernen die Möglichkeit eröffnet, einen Abschluss nach IAS oder US-GAAP aufzustellen. An Stelle eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts nach deutschen Vorschriften wird gestattet, die Konzernrechnungslegung nach internationalen Grundsätzen aufzustellen. Der Gesetzgeber hat diese Vorschrift bis zum 31. Dezember 2004 befristet. Der Grund dafür liegt in der Absicht, die Bilanzierungsnormen bis dahin insgesamt überarbeitet zu haben. Nach einem Vorschlag der Europäischen Kommission vom 13. Februar 2001 müssen alle börsennotierten Unternehmen und Unternehmen, die Börsenprospekte erstellen, weil sie zum Handel auf einem geregelten Markt zugelassen werden sollen, ab 2005 nach IAS bilanzieren. Ebenso dürfen die Mitgliedsländer alle nichtbörsennotierten Unternehmen, also auch Einzelunternehmen, verpflichten, ihre Abschlüsse nach IAS zu erstellen.
Die nachfolgende Arbeit soll auf die unterschiedliche Bilanzierung und Bewertung der immateriellen Vermögenswerte nach deutschem Handelsrecht und den Regelungen nach IAS eingehen und wesentliche Unterschiede darlegen.

2 Anwendungsfälle der internationalen Grundsätze

2.1 Anwendungsfälle der US-GAAP

US-GAAP ist die originäre Rechnungslegungsvorschrift der USA, alle in den USA ansässigen Firmen müssen nach diesen Vorschriften bilanzieren.
Unternehmen, die Kapital an US-amerikanischen Börsen aufnehmen und Wertpapiere dort notieren lassen möchten, müssen sich den Regelungen der SEC unterwerfen und einen Jahres- bzw. Konzernabschluss nach US-GAAP erstellen. Dabei benötigen international tätige Unternehmen u.U. keinen amerikanischen Vollabschluss, sondern können auf der Grundlage ihres originären Abschlusses auch eine Überleitung auf US-GAAP vorlegen. Diese Pflicht gilt unabhängig davon, wo das betreffende Unternehmen seinen Sitz hat oder seine Tätigkeit ausübt. Weiter angewendet werden die US-Grundsätze bei ausländischen Tochterunternehmen US-amerikanischer Muttergesellschaften.

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