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Elektronische Zahlungssysteme - Verbreitung und Akzeptanz im B2C Bereich

Autor: Stephanie Kretschmar
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik

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Details

Institut: Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM)
Tags: Elektronische, Zahlungssysteme, Verbreitung, Akzeptanz, Bereich
Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 100
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 59  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 3960 KB
Archivnummer: V36373
ISBN (E-Book): 978-3-638-36026-5

Zusammenfassung / Abstract

Elektronische Zahlungssysteme spielen heutzutage eine entscheidende Rolle. Neben Flexibilität und Verfügbarkeit geben sie dem Kunden im B2C Bereich ein gewisses Maß an Freiheit. Mit der freien Entscheidung, aus verschiedenen elektronischen Zahlungssystemen wählen zu können, stellt sich nicht nur für Kunden, sondern auch für Händler die Frage nach dem geeignetsten Zahlungssystem. Welches der elektronischen Zahlungssysteme ist aber das sicherste und beste? Gibt es überhaupt ein bestes Zahlungssystem oder macht nur die richtige Kombination verschiedener Zahlungssysteme das beste Zahlungssystem aus? Spielt es bei der Auswahl des besten Zahlungssystems eine Rolle, ob der Händler seine Ware in einem Geschäft mit Öffnungszeiten oder über das Internet verkauft? Mittlerweile gibt es ein breites Spektrum an verschiedenen Zahlungssystemen. Einige können sich durchsetzen, andere nicht. Warum ist dies so? Warum genießen einige Zahlungssysteme weltweite Akzeptanz und andere verschwinden eine Woche nach der Einführung wieder? Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, welche Anforderungen ein elektronisches Zahlungssystem erfüllen muss, um weltweite Akzeptanz im B2C Bereich zu bekommen. In diesem Rahmen werden klassische elektronische Zahlungssysteme vorgestellt, bewertet und verglichen. Dabei wird auf rechtliche Grundlagen und die wirtschaftliche Bedeutung für Händler und Kunden eingegangen. Die Bewertung erfolgt anhand vorher festgelegter Kriterien, so dass sich Kunden, Händler und Portalbetreiber ein Bild von den verschiedenen elektronischen Zahlungssystemen machen können. So kann jeder individuell nach seinen Bedürfnissen entscheiden, welches das geeignetste Zahlungssystem für ihn ist.

Textauszug (computergeneriert)

Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM)

Elektronische Zahlungssysteme - Verbreitung und Akzeptanz im B2C Bereich

Diplomarbeit

vorgelegt von

Stephanie Kretschmar

Marl, den 28.02.2005

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis ... VII
Glossar ... VIII

1 Einleitung ... 1

2 Technologie der Zahlungssysteme ... 2
2.1 Verschlüsselungsverfahren ... 2
2.1.1 Symmetrische Verschlüsselungsverfahren ... 3
2.1.2 Asymmetrische Verschlüsselungsverfahren ... 4
2.1.3 Hybride Verschlüsselungsverfahren ... 5
2.1.4 RSA ... 6
2.1.4.1 RSA- Algorithmus ... 6
2.1.4.2 RSA- Verschlüsselung ... 7
2.1.4.3 RSA- Entschlüsselung ... 8
2.1.5 Public Key Infrastructure - PKI ... 9
2.1.5.1 Zertifizierungsstellen ... 10
2.1.5.2 Kerberos ... 11
2.2 Authentifizierungsverfahren ... 12
2.2.1 Digitale Signaturen ... 13
2.2.2 Challenge Response ... 14
2.2.3 Persönliche Identifikationsnummer - PIN ... 15
2.3 Elektronische Zahlungssysteme mit Terminals ... 15
2.3.1 Electronic Cash ... 16
2.3.2 Point of Sale ohne Zahlungsgarantie - POZ ... 17
2.3.3 Elektronisches Lastschriftverfahren ... 18
2.3.4 Geldkarte ... 20
2.3.4.1 Zahlungen im Handel ... 21
2.3.4.2 Zahlungen im Internet ... 21
2.3.4.3 Verbreitung ... 22
2.3.4.4 Kosten ... 23
2.3.5 Kreditkarte ... 23
2.3.5.1 Technische Voraussetzungen ... 24
2.3.5.2 Kosten ... 24
2.3.5.3 Authentifizierung ... 25
2.4 Elektronische Zahlungssysteme im Internet ... 26
2.4.1 Kreditkarte ... 26
2.4.1.1 Secure Socket Layer - SSL ... 27
2.4.1.1.1 Technische Voraussetzungen und Kosten ... 27
2.4.1.1.2 Kommunikation ... 28
2.4.1.1.3 Authentifizierung ... 28
2.4.1.2 Secure Electronic Transaction - SET ... 29
2.4.1.2.1 Technische Voraussetzungen und Registrierung ... 30
2.4.1.2.2 Kommunikation ... 32
2.4.1.2.3 Authentifizierung ... 34
2.4.2 Lastschriftverfahren ... 34
2.4.2.1 Virtuelle Terminals ... 35
2.4.2.2 Automatisierte Anwendungen ... 36

3 Rechtlicher Rahmen ... 37
3.1 Elektronische Signatur ... 37
3.1.1 Herkömmliche elektronische Signatur ... 38
3.1.2 Fortgeschrittene elektronische Signatur ... 38
3.1.3 Qualifizierte elektronische Signatur... 38
3.1.4 Beweiskraft von elektronischen Signaturen... 39
3.2 Datenschutz ... 39
3.2.1 Grenzüberschreitender Datenaustausch ... 40
3.2.2 Bundesdatenschutzgesetz - BDSG ... 40
3.2.2.1 Begriffserklärungen ... 41
3.2.2.1.1 Personenbezogene Daten - § 3 Abs. 1 BDSG ... 41
3.2.2.1.2 Dateien - § 3 Abs. 2 BDSG ... 41
3.2.2.1.3 Datenerhebung - § 3 Abs. 4 BDSG ... 41
3.2.2.1.4 Speichern, Verändern, Übermitteln, Löschen, Sperren und Nutzen von Daten - § 3 Abs. 5 & 6 BDSG ... 42
3.2.2.1.5 Anonymisieren und Pseudonymisieren - § 3 Abs. 7 BDSG ... 42
3.2.2.1.6 Verantwortliche Stelle, Empfänger, Dritte - § 3 Abs. 8 & 9 BDSG ... 42
3.2.2.2 Wichtige Paragraphen für elektronische Zahlungssysteme ... 43
3.2.2.2.1 Vorschriften für mobile Speicher- und Verarbeitungsmedien ... 43
3.2.2.2.2 Automatische Verarbeitung personenbezogener Daten ... 44
3.2.2.2.3 Verantwortliche für die Einhaltung des Datenschutzes ... 44
3.3 Elektronische Zahlungssysteme ... 44
3.3.1 Rechtsgrundlagen für Kreditkarten ... 45
3.3.2 Rechtsgrundlagen für Lastschriftverfahren ... 45
3.3.3 Rechtsgrundlagen für die Geldkarte ... 46

4 Wirtschaftliche Bedeutung ... 47
4.1 Unternehmen ... 47
4.1.1 Rationalisierung ... 48
4.1.2 Umsatzsteigerung ... 48
4.1.3 Kosteneinsparungen ... 49
4.1.3.1 Transaktionskosten ... 49
4.1.3.2 Kostenreduzierung durch Virtuelle Terminals ... 50
4.1.3.3 Kosteneinsparungen durch automatisierte Prozesse ... 50
4.1.4 Sicherheit ... 51
4.1.4.1 Magnetstreifenkarten ... 52
4.1.4.2 Persönliche Identifikationsnummer - PIN ... 53
4.1.4.3 Geldkarte ... 53
4.1.5 Verlässlichkeit ... 54
4.1.6 Steigerung der Serviceleistungen ... 54
4.2 Kunden ... 55
4.2.1 Flexibilität ... 55
4.2.2 Verfügbarkeit ... 55
4.2.3 Anonymität ... 56

5 Akzeptanz und Affinität ... 57
5.1 Anforderungen an elektronische Zahlungssysteme ... 58
5.1.1 Verbreitung und Marktdurchdringung ... 59
5.1.2 Sicherheit ... 59
5.1.3 Zahlungszeitpunkt ... 59
5.1.4 Zahlungsbereich ... 60
5.1.5 Kosten ... 60
5.1.6 Anonymität ... 60
5.1.7 Bedienbarkeit ... 60
5.1.8 Geschwindigkeit ... 61
5.1.9 Skalierbarkeit ... 61
5.1.10Stornierungsmöglichkeiten ... 61
5.1.11Absicherung im Schadensfall ... 61
5.2 Bewertung elektronischer Zahlungssysteme ... 62
5.2.1 Kreditkartenzahlung ... 62
5.2.1.1 Verbreitung und Marktdurchdringung ... 62
5.2.1.2 Sicherheit ... 63
5.2.1.3 Zahlungszeitpunkt ... 64
5.2.1.4 Zahlungsbereich ... 64
5.2.1.5 Kosten ... 64
5.2.1.6 Anonymität ... 65
5.2.1.7 Bedienbarkeit & Geschwindigkeit ... 65
5.2.1.8 Skalierbarkeit ... 65
5.2.1.9 Stornierungsmöglichkeiten ... 65
5.2.1.10 Absicherung im Schadensfall ... 66
5.2.1.11 Zusammenfassung ... 66
5.2.2 Lastschriftverfahren ... 67
5.2.2.1 Verbreitung und Marktdurchdringung ... 67
5.2.2.2 Sicherheit ... 68
5.2.2.3 Zahlungszeitpunkt ... 68
5.2.2.4 Zahlungsbereich ... 69
5.2.2.5 Kosten ... 69
5.2.2.6 Anonymität ... 69
5.2.2.7 Bedienbarkeit & Geschwindigkeit ... 69
5.2.2.8 Skalierbarkeit ... 70
5.2.2.9 Stornierungsmöglichkeiten ... 70
5.2.2.10 Absicherung im Schadensfall ... 70
5.2.2.11 Zusammenfassung ... 70
5.2.3 Geldkarte ... 71
5.2.3.1 Verbreitung und Marktdurchdringung ... 71
5.2.3.2 Sicherheit ... 71
5.2.3.3 Zahlungszeitpunkt ... 72
5.2.3.4 Zahlungsbereich ... 72
5.2.3.5 Kosten ... 72
5.2.3.6 Anonymität ... 73
5.2.3.7 Bedienbarkeit & Geschwindigkeit ... 73
5.2.3.8 Skalierbarkeit ... 73
5.2.3.9 Stornierungsmöglichkeiten ... 73
5.2.3.10 Absicherung im Schadensfall ... 73
5.2.3.11 Zusammenfassung ... 74
5.2.4 Vergleich elektronischer Zahlungssysteme ... 74
5.3 Umfrageergebnis ... 76
5.3.1 Aufbau der Umfrage ... 76
5.3.2 Ergebnisse der Umfrage ... 77
5.3.3 Zusammenfassung ... 83

6 Fazit ... 84

Literaturverzeichnis ... 86

 

1 Einleitung
Elektronische Zahlungssysteme spielen heutzutage eine entscheidende Rolle. Neben Flexibilität und Verfügbarkeit geben sie dem Kunden im B2C Bereich ein gewisses Maß an Freiheit. Mit der freien Entscheidung, aus verschiedenen elektronischen Zahlungssystemen wählen zu können, stellt sich nicht nur für Kunden, sondern auch für Händler die Frage nach dem geeignetsten Zahlungssystem. Welches der elektronischen Zahlungssysteme ist aber das sicherste und beste? Gibt es überhaupt ein bestes Zahlungssystem oder macht nur die richtige Kombination verschiedener Zahlungssysteme das beste Zahlungssystem aus? Spielt es bei der Auswahl des besten Zahlungssystems eine Rolle, ob der Händler seine Ware in einem Geschäft mit Öffnungszeiten oder über das Internet verkauft?

Mittlerweile gibt es ein breites Spektrum an verschiedenen Zahlungssystemen. Einige können sich durchsetzen, andere nicht. Warum ist dies so? Warum genießen einige Zahlungssysteme weltweite Akzeptanz und andere verschwinden eine Woche nach der Einführung wieder?

Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, welche Anforderungen ein elektronisches Zahlungssystem erfüllen muss, um weltweite Akzeptanz im B2C Bereich zu bekommen. In diesem Rahmen werden klassische elektronische Zahlungssysteme vorgestellt, bewertet und verglichen. Dabei wird auf rechtliche Grundlagen und die wirtschaftliche Bedeutung für Händler und Kunden eingegangen. Die Bewertung erfolgt anhand vorher festgelegter Kriterien, so dass sich Kunden, Händler und Portalbetreiber ein Bild von den verschiedenen elektronischen Zahlungssystemen machen können. So kann jeder individuell nach seinen Bedürfnissen entscheiden, welches das geeignetste Zahlungssystem für ihn ist.

Gang der Untersuchung:
Diese Arbeit besteht aus 6 Kapiteln, beginnend mit Kapitel 1, das die Zielsetzung und die Motivation beschreibt. Anschließend erfolgt der Ablauf der Umsetzung.

Kapitel 2 erläutert die Grundlagen elektronischer Zahlungssysteme und deren Funktionen. Des Weiteren werden die klassischen Zahlungssysteme, um die es in dieser Arbeit geht, vorgestellt und erklärt.

Kapitel 3 beschäftigt sich mit den Rechtsgrundlagen elektronischer Zahlungssysteme, wobei hier besonderer Wert auf die entsprechenden Datenschutzrichtlinien gelegt wird. Zum Schluss des Kapitels werden die einzelnen elektronischen Zahlungssysteme nach Bereichen aufgeteilt und noch einmal im Hinblick auf die Rechtsgrundlagen analysiert.

Kapitel 4 befasst sich mit der wirtschaftlichen Bedeutung elektronischer Zahlungssysteme für Händler und Kunden. Hierbei werden vor allem die Vor- und Nachteile für Händler und Kunden behandelt.

Kapitel 5 betrachtet die Anforderungen an elektronische Zahlungssysteme. Hierfür werden die elektronischen Zahlungssysteme, gegliedert nach Bereichen, in den einzelnen Anforderungen bewertet. Nach der Bewertung erfolgen ein Vergleich aller genannten elektronischen Zahlungssysteme und die Auswertung einer für diese Arbeit angefertigten Umfrage.

Kapitel 6 enthält eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Arbeit.

2 Technologie der Zahlungssysteme
In der heutigen Zeit gibt es viele verschiedene elektronische Zahlungssysteme, die in der Regel auf unterschiedliche Techniken zurückgreifen. Allerdings haben alle elektronischen Zahlungssysteme einen gemeinsamen Nenner, die Verschlüsselung. Um die Sicherheit von elektronischen Zahlungssystemen gewährleisten zu können, finden verschiedene Verschlüsselungsverfahren Anwendung. Neben den Verschlüsselungsverfahren ist die Authentifizierung ein zweiter wichtiger Sicherheitsaspekt. Aus diesem Grunde werden im Folgenden erst einige Verschlüsselungs- und Authentifizierungsverfahren erklärt und danach die klassischen elektronischen Zahlungssysteme.1

2.1 Verschlüsselungsverfahren
Eine Nachricht durchläuft im Internet viele Knotenpunkte, an denen sie problemlos abgefangen, eingesehen und manipuliert werden kann. Um dies zu verhindern, sind symmetrische und asymmetrische Verschlüsselungsverfahren entwickelt worden.

[...]


1 Vgl. Weber 2002, S.8f.

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