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Hauptseminararbeit, 2001, 35 Seiten
Autor: Christian Klar
Fach: Pädagogik - Erwachsenenbildung
Details
Institution/Hochschule: Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Erziehungswissenschaften)
Tags: Trainer, Dozenten, Leitfaden
Jahr: 2001
Seiten: 35
Note: 2
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-12249-8
Dateigröße: 217 KB
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Textauszug (computergeneriert)
Die Rolle und Aufgaben eines Trainers
in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung
von
Christian Klar
1 Einleitung 2
2 Didaktisches Handeln in der Erwachsenen-/ Weiterbildung 4
2.1 Seminarplanung und -organisation 4
2.1.1 Die Rolle des Trainers im Überblick 5
2.1.2 Die Lern- und Bildungsziele 6
2.1.3 Die Methoden 8
2.1.4 Die Adressaten der EB/ WB 9
2.1.5 Evaluation in der EB/ WB 10
2.2 Der Dozent als Fachmann 12
2.3 Der Dozent als Mittler 14
2.4 Der Dozent als Partner 16
3 Merkmale pädagogischer Professionalität 18
3.1 Kompetenz 18
3.2 Professionalität 21
3.2.1 Erwachsenenbildungs-Professionalität 22
3.3 Kritische Durchleuchtung der Professionalität in der EB/ WB 24
4 Schlußbemerkung 28
5 Literaturverzeichnis: 30
1 Einleitung
Heinrich Heine schrieb einmal in seinen Reisebildern II, Italien I, von München nach Genua,
"Jede Zeit hat ihre Aufgabe, und durch die Lösung derselben rückt die Menschheit weiter."
Auch die Erwachsenenbildung im Speziellen ist natürlich ebenso immer wieder politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strömungen und Wandlungen unterworfen, ohne die es keinen Fortschritt geben würde. Trotzdem war sie von Anfang an auf die Lösung von drei wesentlichen Fragen ausgerichtet: "weiterer Ausbau der eigenen Existenz und jener der ganzen Gesellschaft, Bewahrung und Festigung des Nationalbewußtseins sowie Ausbau einer Brücke vom Staatsbürger zu Religion, Staat, anderen Staatsangehörigen und zur Umwelt" . Ein derart breites Spektrum an Tätigkeiten zu thematisieren und abdecken zu wollen ist, nach Jug, allerdings auch der Grund, warum die Ergebnisse oftmals unter den Erwartungen liegen1.
Wissen und Qualifikation sind bestimmende Erfolgsfaktoren im globalen Wettbewerb geworden. Vielfach entscheidet über die Existenz eines Unternehmens unter anderem ein vielseitiges Können und Wissen, Kreativität und Flexibilität der Mitarbeiter. Deshalb werden praxisnahe und erwachsenengerechte Seminare angeboten, die auf den Bedarf der Unternehmen ausgerichtet sind. Diese Einseitigkeit, die allein auf die Produktivität ausgerichtet ist, muss zu einem Übergewicht des wirtschaftlichen Faktors in der Erwachsenenbildung führen.
Abhilfe ließe sich, auch im Hinblick auf die europäische Erwachsenenbildung von morgen, schaffen, wenn sie als ein Prozeß betrachtet würde, der den Einzelnen integriert. Hierin liegt auch das neue Aufgabenfeld des zukünftigen Erwachsenenbildners.
Auch sollte die Erwachsenenbildung, nach Jug, nicht als ein kurzlebiges Denkmodell und eine bildungsökonomische Strategie zur Behebung von Defekten, am Arbeitsmarkt oder im sozialen Problemfeld betrachtet werden1, was wiederum zu dem Schluß führt, die Rolle und Aufgaben eines Trainers oder Kursleiters in der Erwachsenenbildung einmal kritisch zu durchleuchten. Ein guter Trainer zeichnet sich nicht nur durch Wissen und Können aus, sondern weist zusätzlich noch eine Reihe von Charaktereigenschaften, wie Toleranz, Kooperation, Kommunikations- und Dialogfähigkeit auf. Nur dadurch ist es ihm möglich, optimal auf die Bedürfnisse seiner Kursteilnehmer einzugehen und ihnen das Wissen weiter zu geben, das sie momentan benötigen.
2 Didaktisches Handeln in der Erwachsenen-/ Weiterbildung
2.1 Seminarplanung und -organisation
Diejenigen, die ein Seminar planen, ein großer Bereich in der Makrodidaktik, sind meist auch für deren Durchführung und Auswertung, was der Mikrodidaktik zuzuordnen ist, verantwortlich. Ein Trainer und Dozent der Erwachsenen- und Weiterbildung sollte also sowohl disponierend, wie pädagogisch geschult sein.
Der wesentliche Faktor bei der Planung und Organisation eines Seminars ist aber die Lerngruppe selbst, da vorab letztlich nur die Zielgruppe, nicht aber die eigentlichen Teilnehmer bekannt sind. Man ist in der Planung also auf Hypothesen, etwaige Erwägungen und im besten Fall auf in der Vergangenheit Bewährtes angewiesen.
[...]
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