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Details

Veranstaltung: Kommunikationsnetze
Institut: FHWT Vechta/Diepholz
Tags: Videokonferenzen, Standortübergreifenden, Kommunikation, Kommunikationsnetze
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2004
Seiten: 17
Note: 2.0
Literaturverzeichnis: ~ 9  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 2108 KB
Archivnummer: V36540
ISBN (E-Book): 978-3-638-36136-1

Textauszug (computergeneriert)

Videokonferenzen zur Standortübergreifenden Kommunikation

von: Axel Domschke

8. Semesters

 


Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Motivation der Arbeit 1

2 Definition von Videokonferenzen 1

3 Einsatzgründe für Videokonferenzen 2

4 Systeme für Videokonferenzen 3

5 Codecs zur Veringerung des Datenvolumen 5

6 Übertragungswege für Videokonferenzen 7

7 Das Realtime Transport Protocol 9

8 Anbieter von Videokonferenzsystemen 12

Literaturverzeichnis 13



Abkürzungsverzeichnis

AVT WG = Audio Video Transport Working Group
Codec = Coder/Decoder
DFS-Netz = Deutsches Fernmelde- und Satellitennetz
IP = Internet Protocol
ISDN = Integrated Services Digital Network
ISO = International Organisation for Standardisation
ITU = International Telecommunications Union
JPEG = Joint Photographic Expert Group
MPEG = Motion Pictures Experts Group
PC = Personal Computer
RTP = Realtime Transport Protocol
TCP = Transmission Control Protocol
UDP = User Datagramm Protocol


 

1 Motivation der Arbeit

Meine Motivation zu dieser Arbeit resultiert aus der Tatsache, dass die Firma in der ich beschäftigt bin aus zwei Standorten besteht. Wir besitzen je einen Standort in Krefeld und in der Nähe von Bremen. Es laufen schon seit längerer Zeit Überlegungen, wie die Kommunikation zwischen beiden Standorten intensiviert werden kann. Ein Thema welches dabei unter anderem in betracht gezogen wird sind Videokonferenzen. Vor einigen Jahren wurden auch bereits erste Versuche in diesem Bereich unternommen. Allerdings wurden die Bemühungen nach ersten Tests wieder eingestellt, da die Qualität der Übertragung aufgrund von Verzögerungen und unscharfen Bildern als nicht ausreichend eingestuft wurde. Aufgrund eines neuen Projektes, welches erneut eine hohe standortübergreifende Kommunikation erfordert, wurden die Überlegungen wieder aufgenommen. Dies ist der Grund warum ich das Thema Videokonferenz aus Sicht der Kommunikationstechnologie beleuchten möchte.

2 Definition von Videokonferenzen

Um sich dem Begriff Videokonferenzen zu nähern sollen im Folgenden einige wesentliche Eigenschaften von Videokonferenzen dargestellt werden. Videokonferenzen dienen der audiovisuellen Kommunikation zwischen 2 oder mehr räumlich getrennten Personen.1 Teilweise wird die audiovisuelle Kommunikation auch noch um den Austausch von Daten und Dokumenten erg¨anzt.2 Es handelt sich dabei um Mehrweg-Kommunikation, die in Echtzeit stattfindet. D. h. alle an einer Videokonferenz teilnehmenden Personen können, ähnlich einem Telefongespräch, gleichzeitig kommunizieren.3 Je nachdem wieviele Endstellen an einer Videokonferenz beteiligt sind, wird zwischen Punktzu- Punkt-Videokonferenzen (2 Endstellen) und Mehrpunkt- bzw. Multipoint-Viedokonferenzen unterschieden.4

Anwendungsgebiete von Videokonferenzen sind vor allem Sitzungen an denen mehrere räumlich getrennte Personen teilnehmen müssen, sowie die standortübergreifende Aus- und Weiterbildung. Videokonferenzen können aber zusätzlich auch Unterstützung bei der Fernüberwachung und Steuerung von Anlagen, Systemen und Gebäuden liefern.5 Bei einer Videokonferenz werden die beim Sender aufgezeichneten Bild- und Toninformationen zunächst codiert, bevor sie über ein geeignetes Übertragungsmedium zum Empfänger gelangen. Beim Empfänger müssen die Informationen dann vor der Wiedergabe zunächst wieder dekodiert werden. Für Codierung und Decodierung sind so genannte Codecs (Coder/ Decoder) zust¨andig.6 Abbildung 1 zeigt eine schematische Darstellung der Komponenten einer Videokonferenz.

Abbildung 1: Komponenten eines Videokonferenz-Systems [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

Damit die Geräte unterschiedlicher Hersteller zu einander kompatibel sind hat die International Telecommunications Union (ITU) Standards für Videokonferenzen und Codecs festgelegt. Diese unterscheiden sich jeweils nach den Übertragungswegen. Zu nennen sind hier beispielsweise die Standards H.320 für Videokonferenzen über das ISDN-Netz und H.323 für Videokonferenzen über IP-basierte Netze wie das Internet.7

3 Einsatzgründe für Videokonferenzen

Die Sprache besitzt eine zentrale Rolle in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Während eines Gespräches werden jedoch mehr als nur die verbalen Signale zwischen den einzelnen Gesprächspartnern ausgetauscht. So werden in Form von Gestik, Körperhaltung und Betonung auch noch zahlreiche non-verbale Signale ausgetauscht.8 Wenngleich die non-verbalen Signale in vielen F¨allen nicht ausreichen, um mit ihnen alleine Kommunikation betreiben zu können, so besitzen sie doch die Fähigkeit die verbale Kommunikation zu unterstützen. Beispielsweise besitzen die non-verbalen Signale für den Empfänger eine hohe Glaubwürdigkeit, weil Sie vom Sender nur schwer zu unterdrücken oder zu manipulieren sind. Außerdem können über visuelle Signale und Darstellungen bestimmte Dinge in Sekundenbruchteilen vermittelt werden, wobei sie hingegen mit Worten minutenlang erklärt werden müßten.9 Studien belegen zu dem, dass es dem Menschen schwerer fällt Informationen aus einem Kommunikationsprozess aufzunehmen, wenn zur Kommunikation nur ein einzelner Wahrnehmungskanal verwendet wird. Wesentlich bessere Ergebnisse werden hingegen bei der Verwendung von mehreren Wahrnehmungskanälen gleichzeitig erreicht. Videokonferenzen bieten im Gegensatz zu herkömmlichen Kommunikationssystemen, wie beispielsweise dem Telefon eben diese Möglichkeit sowohl auditive Signale als auch visuelle Signale zu übertragen. 10

[...]


1Vgl. computerlexikon.com (2003)

2Vgl. H¨ubscher, H., u. a. (2001), S. 141; Rangosch-du Moulin, S. (1997), S. 64

3Vgl. Rangosch-du Moulin, S. (1997), S. 63f.

4Vgl. Rangosch-du Moulin, S. (1997), S. 64

5Vgl. H¨ubscher, H., u. a. (2001), S. 141

6Vgl. M¨uller, W. (1995)

7Vgl. Rangosch-du Moulin, S. (1997), S. 73; H¨ubscher, H., u. a. (2001), S. 141

8Vgl. Rangosch-du Moulin, S. (1997), S. 46

9Vgl. Rangosch-du Moulin, S. (1997), S. 46

10Vgl. Rangosch-du Moulin, S. (1997), S. 47

Kommentare

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