Langplanung zum Thema "Gesunde Ernährung"

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Details
Autor: Christina Schulz
Fach: Sachunterricht, Heimatkunde (Grundschulpädagogik)
Veranstaltung: Grundschulpraktikum
Institution/Hochschule: Universität Koblenz-Landau (Institut für Didaktik)
Jahr: 2004
Seiten: 26
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 7 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 328 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-36235-1
Aus urheberrechtlichen Gründen muss der Anhang entfallen, jedoch ist die Vorgehensweise ohne Probleme nachzuvollziehen.
Textauszug (computergeneriert)
Langplanung zum Thema "Gesunde Ernährung"
von: Christina Schulz
Inhaltsverzeichnis
1. Sachanalyse
1.1 Zum Begriff der „Ernährung“
1.2 Zwei Definitionen zum Begriff „Ernährung“
1.3 Die Nahrungsgruppen
2. Didaktische Analyse
2.1. Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes
2.1.1. Begründung der Lernaufgabe
2.1.2. Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes für die Schüler
2.1.3. Didaktische Reduktion
2.1.4. Schwierigkeitsanalyse
2.2. Stellung des Unterrichtsinhaltes im größeren Zusammenhang
3. Voraussetzungen für den Unterricht
3.1. Situation der Klasse
3.2. Externe Voraussetzungen
4. Formulierung der Lernziele
4.1. Grobziel
4.2. Feinziele
5. Überlegungen zur Methodik
5.1. Einstiegsmöglichkeiten
5.2. Artikulation
5.3. Sozial- und Aktionsformen
5.4. Medien
5.5. Unterrichtsprinzipien
5.6. Tafelbild
6. Geplanter Unterrichtsverlauf
7. Literaturverzeichnis
8. Anhang (hier nicht enthalten!)
8.1 Folie: „Eine satte Familie“
8.2 Folie: Ernährungskreis
8.3 Arbeitsblätter zur Stundenbearbeitung S.10/11
8.4 Nilo-Sachbuch, S. 21/22, sowie 55 (Hausaufgabe)
1. Sachanalyse
1.1 Zum Begriff der „Ernährung“
Was versteht man unter dem Begriff der „Ernährung“? Zunächst einmal ist die Existenz des Menschen von seiner Nahrungsaufnahme abhängig. Stellt der Mensch seine Nahrungsaufnahme gänzlich ein, so würde er über kurz oder lang verhungern. Spricht man von der „Nahrungsaufnahme“, so ist darunter neben der Aufnahme fester Nahrung auch die Aufnahme von Flüssigkeit zu verstehen. Man kann dieser durchaus die größere Rolle zuschreiben, da der menschliche Körper einen längeren Zeitraum ohne feste Nahrung, aber nicht ohne Flüssigkeit auszukommen in der Lage ist. Die Aufnahme von Flüssigkeiten hat unter anderem die Aufgabe den Elektrolythaushalt des Körpers im Gleichgewicht zu halten.
Feste „Nahrung stammt von Pflanzen und Tieren. Nur der Pflanze ist es möglich, mit Hilfe des Sonnenlichtes Stoffe aus Luft und Boden in Nährstoffe umzuwandeln und in dazu bestimmten Organen wie Wurzeln, Blättern und Früchten zu speichern. Viele Tiere (z. B. Wiederkäuer) ernähren sich von Pflanzen. Anders als beim Menschen sind ihre Verdauungsorgane für die Verwertung von Heu und Gras eingerichtet. Das macht sich der Mensch zunutze, indem er pflanzliche Produkte veredelt zu hochwertigen tierischen Produkten wie Fleisch, Eier, Butter, Käse, Milch. In Urzeiten ernährten sich die Menschen allein von dem, was sie in ihrer Umwelt an Eßbarem fanden oder erjagten. Die Entwicklung vom Sammler und Jäger zum seßhaften Ackerbauern ging einher mit der Kultivierung von Gräsern zu Korn, von Wildpflanzen zu Gemüse und mit der Domestikation von Wildtieren. Trotz gesteigerter Nahrungsmittelproduktion und Überfluß in manchen Gebieten der Erde, bleibt die Erschließung neuer Nahrungsmittelquellen zur Versorgung der ständig wachsenden Erdbevölkerung ein Problem, um dessen Lösung sich die Forschung bemüht. Unsere Ernährung darf nicht einseitig sein. Der Gesamtorganismus des Menschen – die Beschaffenheit seiner Verdauungsorgane, zu denen wir Zähne, Magen und Darm rechnen- weisen auf eine gemischte Kost hin, in der alle lebensnotwendigen Stoffe in ausreichender Menge vorhanden sein müssen“ (Arbeitsbuch für den Sachunterricht, S.57-58).
1.2 Zwei Definitionen zum Begriff „Ernährung“
1) „Ernährung, menschliche, Aufnahme von Nährstoffen durch den menschlichen Körper. Die höchst komplexen Vorgänge, denen Nährstoffe im Körper unterzogen werden, sind noch ungenügend bekannte: So wissen wir erst ansatzweise, wie Nährstoffe sich gegenseitig beeinflussen, wie sie aufgespalten und als Energie freigegeben werden, wie sie transportiert und verwendet werden, um unzählige spezialisierte Gewebe zu regenerieren und die Gesundheit des Menschen zu erhalten. Trotzdem müssen wichtige Ernährungsentscheidungen für den einzelnen, für bestimmte Gruppen wie sehr junge und alte Menschen sowie für große Bevölkerungsteile getroffen werden, die an Fehlernährung leiden. Ernährungsrichtlinien, die als Anhaltspunkte für eine ausgewogene Ernährung dienen können, werden weltweit von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und von einzelnen Länder herausgegeben“ (Microsoft Encarta: „Ernährung, menschliche).
2) „Ernährung, Aufnahme von Stoffen, die für die Erhaltung des Lebens, für Wachstum, Bewegung und Fortpflanzung der Lebewesen vom Einzeller bis zum Menschen notwendig sind.
Zu E. des Menschen dienen Nahrungsmittel tierischer und pflanzl. Herkunft. Sie enthalten neben den organ. Nährstoffen (Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette) und den Ballaststoffen weitere unentbehrliche, z. T. anorgan. Stoffe: Wasser, Salze (Elektrolyte), Vitamine und Spurenstoffe. (...). Die Nährstoffe dienen dem Ersatz verbrauchter (...), aber auch dem Aufbau neuer Körperstoffe (Baustoffwechsel) sowie als Energiespender im Betriebsstoffwechsel (...)“ (Grosses Universal Volkslexikon, S. 128-129).
1.3 Die Nahrungsgruppen
Unterschiedlichste Lebensmittel stehen für unsere Nahrung. Folgende Möglichkeiten bieten sich diese zu systematisieren:
• Die Lebensmittel nach der Häufigkeit der enthaltenen Nährstoffe gliedern.
• Das Aufteilen in tierische und pflanzliche Lebensmittel.
• Die Einteilung in die 6 Teile der Ernährungspyramide oder in die 7 Teile des Ernährungskreises.
Die Ernährungspyramide sowie der Ernährungskreis visualisieren sehr deutlich, welche Nahrungsmittelgruppen eine ausgewogene Ernährung beinhalten sollte.
„Die wichtigste Gruppe ist die der Getreideprodukte (40%). Es folgen Gemüse (20%), Milchprodukte (10-15%), Fleisch und fisch (5-10%) und schließlich Fett und Süßigkeiten (5%). Nahrungsbestandteile, die der Körper aus den Lebensmitteln verwerten kann, werden in folgende 6 Nährstoffe unterteilt:
Kohlenhydrate (Ballaststoffe, Stärke, Zucker), Fett, Eiweiß, Wasser, Vitamine und Mineralstoffe. Jedem dieser Nährstoffe ist in der Ernährungslehre eine Symbolfarbe zugeordnet: Kohlenhydrate = grün, Fett = gelb, Eiweiß = rot, Wasser = blau, Vitamine = lila, Mineralstoffe = blau. Nach ihrer Bedeutung für den Körper lassen sich 3 Nährstoff-Gruppen bilden:
1. Brenn- oder Energiestoffe (Kohlenhydrate und Fett) bilden im Körper Kraft und Wärme.
2. Baustoffe (Eiweiß und Wasser) bauen den Körper auf und ersetzen verbrauchte Körperzellen.
3. Schutz- und Reglerstoffe (Vitamine und Mineralstoffe) schützen den Körper vor Krankheiten und regulieren die Körpervorgänge“ (Unterrichtsmappe „Korngesun- des Frühstück – mach mit!“, S.5)
2. Didaktische Analyse
2.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes
2.1.1 Begründung der Lernaufgabe
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