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Autor: Markus Pöhler
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Details
Jahr: 2004
Seiten: 19
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 19 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 511 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-36297-9
Grundlagen der RFID-Technologie sowie Diskussion rund um den Datenschutz
Textauszug (computergeneriert)
F O M
Fachhochschule für Oekonomie und Management Neuss
Berufsbegleitendes Studium der Wirtschaftsinformatik zum Dipl. Informatiker
Hausarbeit zum Thema:
R F I D
Chance oder Bedrohung?
Autor: Markus Pöhler
Neuss, 08. Mai 2004
Inhaltsverzeichnis 2
1. Abkürzungsverzeichnis 3
2. Abbildungsverzeichnis 3
3. Was ist RFID? 4
3.1 Begriffsherleitung 4
3.2 Geschichte der RFID 4
3.3 Fähigkeiten von RFID 4
4. Technologie 5
4.1 Funktionsweise der RFID Technologie 5
4.2 Hardwareeigenschaften 6
4.2.1 Unterscheidung nach Energieversorgung 6
4.2.2 Frequenzen 7
4.2.3 Preise 7
4.3.4 Reader 8
4.3.5 Standards 8
4.3 Technische Grenzen 8
5. Möglichkeiten von RFID 9
5.1 Nutzen für Verbraucher und Unternehmer 9
5.1.1 Der Supermarktkunde 10
5.1.2 Flughafenlogistik 11
5.1.3 Bibliotheken 11
5.1.4 Diebstahlsicherung 11
5.1.5 Öffentlicher Personennahverkehr 12
5.1.6 Zutrittskontrollen 12
5.1.7 Tierkennzeichnung 12
5.1.8 Elektronische Wegfahrsperre 12
5.1.9 Weitere Beispiele 13
5.2 Nutzen für den Staat 13
6. Gefahren von RFID - Datenschutzdiskussion 13
6.1 Argumente der Datenschützer 13
6.2 Identität des Verbrauchers 14
6.3 Verantwortung der Verbraucher 15
6.4 Zukunftsszenarien 16
6.5 Forderungen der Datenschützer 17
7. Zusammenfassung 17
8. Quellenverzeichnis 19
9. Eidesstattliche Versicherung 20
1. Abkürzungsverzeichnis
Abb. - Abbildung
bzw. - beziehungsweise
ct - Cent
d.h. - das heißt
etc - et cetera
EZB - Europäische Zentralbank
ggf. - gegebenenfalls
RFID - Radio Frequency Identification
sog. - so genannte
vgl. - vergleiche
z.B. - zum Beispiel
z.T. - zum Teil
2. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: http://www.spychips.com
Abb. 2: http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/rfid/index.xml
Abb. 3: http://www.dte.de
Abb. 4: Infinion: „Technische Grundlagen der Transpondertechnologie“ von S.Berger
Abb. 5: http://www.aprint.com
Abb. 6: Infinion: „Technische Grundlagen der Transpondertechnologie“ von S.Berger
Abb. 7: http://www.foebud.de
Abb. 8: http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/rfid/gefahren.xml
Abb. 9: Texas Instruments: „Radiofrequenz-Identifikation in der Supply Chain” (von Stefan Trautner)
Abb. 10: http://www.segert.net (mit freundlicher Genehmigung)
Abb. 11: http://www.foebud.de
Abb. 12: http://www.foebud.de
Abb. 13: “ePMS Module”, Fa. Chips at Work (Bonn)
Abb. 14: http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/rfid/technik.xml
3. Was ist RFID?
3.1 Begriffsherleitung
Die Abkürzung RFID steht für „RADIO FREQUENCY IDENTIFICATION“ und bedeutet soviel wie „Identifizierung per Funk“.
3.2 Geschichte der RFID
Ursprünglich wurde RFID zunächst in den 60er Jahren entwickelt und für Diebstahlsicherung in Geschäften eingesetzt. Später und bis heute wurde sie im Bereich der Landwirtschaft (Rinder- und Taubenidentifikation) zur Markierung einzelner Tiere angewandt und ebenfalls im Verkehrswesen der USA als Mautsystem in den 80er Jahren. In den 90ern erkannte man weiteres Potential dieser Technologie wie Skipässe oder Tankkarten. Seit der Jahrtausendwende ist der Preis für RFID stark gefallen, so dass es möglich wurde, RFID massenhaft in Verbrauchsgütern einzusetzen. Jeder kennt Barcodes, die auf fast allen Produkten, die in Geschäften erwerbbar sind aufgedruckt sind und an der Kasse eingescannt werden. Diese Strichcodes identifizieren das Produkt eindeutig. Sie enthalten den Produktnamen, Preis, die Information über die Mengeneinheit und ggf. andere Informationen. Die RFID Technologie ist dem Verfahren der Barcodes ähnlich, bietet jedoch weitere Möglichkeiten.
3.3 Fähigkeiten von RFID
Genau wie bei den Barcodes lassen sich mittels RFID Technologie Gegenstände eindeutig kennzeichnen. Im Gegensatz zu der Barcode Technik leistet RFID aber einiges mehr. Denn die Literflasche Cola, die per Barcode an der Kasse erkannt wird und 80ct kostet ist zwar korrekt als Colaflasche erkannt worden, aber nicht eindeutig. Der Barcode vermag die 30 Colaflaschen im Regal des Supermarktes nicht zu unterscheiden, weil er auf jeder Flasche exakt gleich ist. RFID hingegen ermöglicht eine eindeutige Unterscheidung JEDER EINZELNEN FLASCHE durch die Vergabe einer einzigartigen Nummer (der sog. „GUID“). Somit wird deutlich, dass RFID tatsächlich JEDEN EINZELNEN Gegenstand, der hergestellt wird eindeutig kennzeichnen kann. Darüber hinaus ist die Kennzeichnung mittels RFID weniger fehleranfällig als z.B. der übliche Barcode. Schmutz und Nässe können der Technologie nichts anhaben, ebenso kann ein Barcode beschädigt sein und wird somit unbrauchbar, was mit RFID fast ausgeschlossen ist.
Am Beispiel der Colaflasche wird der Sinn der Eindeutigkeit nicht unbedingt deutlich. Dies kann aber unter Umständen von großem Nutzen sein, wenn man sich klarmacht, dass es in vielen Bereichen der Wirtschaft die verschiedensten Systeme gibt, die Gegenstände eindeutig kennzeichnen sollen, z.B. Seriennummern an PC oder Fahrgestellnummern an Autos. Der weitere wesentliche Unterschied zum Barcode besteht darin, dass bei der RFID Technologie der Vorgang des Einscannens durch Personal grundsätzlich entfällt, weil RFID diesen Vorgang automatisch durchführen kann.
RFID könnte all diese Systeme ablösen und eine Eindeutigkeit mit nur einem einzigen, automatisch funktionierenden System gewährleisten.
4. Technologie
4.1 Funktionsweise der RFID Technologie
Für die Anwendung wird zunächst der RFID „tag“ (engl. für Etikett) benötigt. Dieser tag wird auch als Transponder (engl.: transceive and respond) bezeichnet und vermag Daten zu speichern. In der Regel wird eine eindeutige Nummer (GUID) auf dem tag abgelegt. Ein Empfänger („Reader“) dient zum Empfang der GUID von dem tag. Der Reader sendet ein Signal in einer bestimmten Frequenz aus und alle im Empfangsbereich befindlichen tags reagieren mit dem Versand der gespeicherten Daten, normalerweise die GUID, auf das Signal.
Der Reader gibt sie z.B. an einen angeschlossenen PC zur weiteren Verarbeitung weiter. Der PC kann die empfangene GUID dann speichern und auswerten. Der ganze Vorgang erfolgt also automatisch, ohne menschliches zutun wie etwa aktives einscannen. Es kann auf diese Art automatisch festgestellt werden, wann und wo sich per RFID gekennzeichnete Gegenstände befinden.
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