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Autor: Caroline Rosenau
Fach: Kunst - Fotografie / Film
Details
Institution/Hochschule: Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (Kunstwissenschaft)
Tags: Frühe, Reisen, Kamera, Seminar, Kulturelle, Orte, Photografie
Jahr: 2002
Seiten: 27
Note: 1,5
Literaturverzeichnis: ~ 12 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 468 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-36383-9
Textauszug (computergeneriert)
Ägypten: Frühe Reisen mit der Kamera
Caroline Rosenau
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
1.1 Angaben zu Gustave Le Gray 2
1.2 Erläuterung zum Blanquard- Évrard Verfahren 2
2. Kurze Biografie von Gustave Flaubert 3
3.Aufbruch nach Ägypten – Die Reise in den Orient von Maxime Du Camp und Gustave Flaubert 1849 – 1851 4
3.1 Reisevorbereitung 4
3.2 Der Tag der Abreise 6
3.3 Reiseroute 6
4. Der Orient im Trend 7
4.1 Der Photograph Maxime Du Camp vs. Schriftsteller Gustave Flaubert 8
4.2 Die Entstehung der „Madame Bovary“ 9
4.3 Stationen einer Orientreise 10
5. Die Entstehung der Photographien von Maxime Du Camp 11
5.1 Gustave Flaubert, der Photoassistent 11
5.2 Größenverhältnisse 12
5.3 Die photographischen Werke des Maxime Du Camp und ihr hinterbliebener Eindruck 13
5.4 Die angewandte Technik der Photographie 13
6. Francis Frith, englischer Zeitgenosse 16
6.1 Der Einsatz verschiedener technischer Herangehensweisen 18
6.2 Rückreise nach Old England 18
6.3 Der Erfolg des englischen Photographen Francis Frith im Vergleich zum französischem Photographen und Schriftsteller Maxime Du Camp 19
7. Die Rückkehr von Maxime Du Camp und Gustave Flaubert nach Frankreich 21
7.1 Der kurze Ruhm in der Heimat 21
7.2 Vorgetäuschte wissenschaftliche Kompetenz 21
7.3 Der Bruch zwischen Gustave Flaubert und Maxime Du Camp 22
7.4 Das Ende der Photokarriere 23
8. Literaturverzeichnis 24/ 25
1.Einleitung
In dieser Seminararbeit möchte ich das Leben des französischen Photographen und Literaten Maxime Du Camp behandeln und darstellen. Sein Leben und seine photographische Vorgehensweise entnehme ich den Büchern „Frühe Reisen mit der Kamera“ von Hans- Christian Adam und Rainer Fabian sowie „Die Reise zum Nil“ von Bodo von Dewitz und Karin Schuller-Procopovici.
Maxime Du Camp geboren am 08.02.1822 in Paris, gestorben am 09.02.1894 in Baden-Baden, war ein französischer Schriftsteller und Photograph. 1843 lernte er den französischen Literaten Gustave Flaubert kennen. Seine erste Reise führte 1844 nach Italien und Algerien. Im Jahre 1847 bereiste er mit Gustave Flaubert die Bretagne zu Fuß. Von 1849 – 1851 ging Maxime Du Camp zwei Jahre lang mit seinem Freund dem Schriftsteller Gustave Flaubert nach Ägypten, Palästina, Syrien und Griechenland. Dabei hielt er die Monumente, die Architektur bzw. das Land anhand von Aufnahmen fest.
Warum Maxime Du Camp die Photographien im Orient erstellte hatte einen einfachen Grund: „Ich hatte auf meinen vorhergehenden Spielräumen festgestellt, dass ich viel wertvolle Zeit vergeudete, die versucht, Gebäude und Landschaft zu zeichnen, die mich ...interessierte um zu vergessen..., Ich glaubte, dass ich ein Instrument der Präzision benötigte, um meine Eindrücke zu speichern...“1) Sein Buch, erschienen 1852 bei Gidé und J. Baudry in Paris „Égypte, Nubie, Palestine et Syrie, dessins photographiques recueillis pendant les années 1849, 1850 et 1851 (...) par Maxime Du Camp“ beinhaltete 125 Salzpapierfotografien und war damals eines der ersten Bildbänder über den Orient. Nach Veröffentlichung dieser Bilder erntete Maxime Du Camp große Anerkennung.
Maxime Du Camp erlernte das Handwerk der Photographie 1849, kurz vor seinem Reiseantritt in den Orient von Gustave le Gray.
„Dort freilich hatte er Misserfolge mit dem Wachspapier und wechselte zu Blanquart- Évrards Verfahren“2)
Obwohl Maxime Du Camp eines der frühesten Dokumentarfotografen im Orient war, ist seine Arbeit weniger auffallend als die seines britischen Zeitgenossen Francis Frith.
Wenige Jahre nach seinem Aufenthalt in Ägypten, Palästina und Syrien verachtet Maxime Du Camp die Fotografie.
„ Du Camp hält seine Beschäftigung mit der Fotografie für eine Jugendtorheit und die Literatur für seine eigentliche Berufung. Die Nachwelt sieht das umgekehrt. An den Schriftsteller erinnert sich niemand, der Fotograf Du Camp steht in den Annalen der Fotografiegeschichte.“3)
1.1 Angaben zu Gustave Le Gray
[...]
1) Leggat, Robert.“Eine Geschichte der Fotografie“. http://www.rleggat.com/photohistory, 21.05.01
2) Frizot, Michel. Kapitel 4. „Eine automatische Zeichnung – Die Wahrheit der Kalotypie“. In: „Neue Geschichte der Fotografie“
3) Adam, Hans – Christian und Rainer Fabian. Kapitel 2. „Ägypten – Fotografieren Mutig wie die Löwen“. In: „Frühe Reisen mit der Kamera“. Hsg. Victor Schuller. 1. Auflage 1981
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