Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Autor: Dr. phil. Annika Krüger
Fach: Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts
Details
Tags: René, Descartes, Dritte, Meditation
Jahr: 2000
Seiten: 10
Note: sehr gut
Literaturverzeichnis: ~ 1 Entry
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 141 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-12293-1
Zusammenfassung / Abstract
Descartes versucht in seiner dritten Meditation eine Bestimmung einer Idee als allgemeinen Bewusstseinsinhalt zu geben. Die Frage, ob Ideen aus sich selbst heraus subsistieren im Bewusstsein oder ob es einen Urheber der Ideen im Bewusstsein außerhalb des Bewusstseins gibt, wird durchleuchtet. Descartes stellt hierzu schon in seiner zweiten Meditation die These auf, dass das Denken vom Subjekt nicht angezweifelt werden kann, dass das Denken also wahr ist. In der dritten Meditation kommt er zum Schluss, dass etwas gedacht werden muss, was unabhängig vom Denken aus sich selbst heraus notwendig existiert. Dieses Etwas ist das Absolute oder auch Gott genannt, und so ist das Absolute Beweisthema und Beweisgrund zugleich. Es wird aus sich selbst heraus zugrunde gelegt. Obgleich Descartes einen onthologischen Gottesbeweis durchführt, scheitert er aus an den gleichen Problemen, die der kosmologische Gottesbeweis in sich birgt: das Endliche als Zufälliges und das Unendliche als Notwendiges sind nicht vereinbar.
Textauszug (computergeneriert)
René Descartes: Dritte Meditation
von Annika Krüger
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG UND LITERATURVERZEICHNIS 1
2. DIE DRITTE MEDITATION VON DESCARTES 2
3. ZUSAMMENFASSUNG 7
1. Einleitung und Literaturverzeichnis
Ich habe in dieser Arbeit die dritte Meditation von René Descartes in seinem Werk "Meditationen über die Grundlagen der Philosophie" zum Thema.
Ich werde die dritte Meditation zusammenfassen und die philosophisch wichtigsten, die herausragenden Punkte von Descartes hervorheben. Zudem gebe ich Erläuterungen zu bestimmten Aspekten, die genannt werden.
Descartes versucht in seiner dritten Meditation eine Bestimmung einer Idee als allgemeinen Bewusstseinsinhalt zu geben. Die Frage, ob Ideen aus sich selbst heraus subsistieren im Bewusstsein oder ob es einen Urheber der Ideen im Bewusstsein außerhalb des Bewusstseins gibt, wird durchleuchtet. Descartes stellt hierzu schon in seiner zweiten Meditation die These auf, dass das Denken vom Subjekt nicht angezweifelt werden kann, dass das Denken also wahr ist. In der dritten Meditation kommt er zum Schluss, dass etwas gedacht werden muss, was unabhängig vom Denken aus sich selbst heraus notwendig existiert. Dieses Etwas ist das Absolute oder auch Gott genannt, und so ist das Absolute Beweisthema und Beweisgrund zugleich. Es wird aus sich selbst heraus zugrunde gelegt.
Obgleich Descartes einen onthologischen Gottesbeweis durchführt, scheitert er aus besagtem Grund an den gleichen Problemen, die der kosmologische Gottesbeweis in sich birgt: das Endliche als Zufälliges und das Unendliche als Notwendiges sind nicht vereinbar. Eine weitere Schwierigkeit, typisch für den onthologischen Gottesbeweis, kommt hinzu. Denn hier muss der endliche Geist auf etwas Unendliches schließen können, ohne die Modalität zu wechseln.
Ich werde in dieser Arbeit keine Unterteilungen der dritten Meditation machen, da dadurch nur die Beweisführung und das Verständnis leiden werden. An dem Schluss steht eine Zusammenfassung, die auch noch einmal die genannte Problematik aufwirft.
Verwendete Literatur:
Descartes, René. Meditationen über die Grundlagen der Philosophie. Übers. und herausg. von Artur Buchenau. Felix Meiner Verlag: Hamburg, 1994
2. Die dritte Meditation von Descartes
René Descartes führt die zweite Meditation weiter und stellt klar, dass man ein "denkendes Ding" (27) sei. Denn auch wenn das Äußere trügt oder gar nicht ist, so sind die Empfindungen und Einbildungen, also die "Weisen des Bewusstseins" (27), in einem vorhanden. Es ist schwierig zu sagen, was wirklich und gewiss ist. Descartes antwortet darauf: "Und somit meine ich bereits als allgemeine Regel aufstellen zu dürfen, daß alles das wahr ist, was ich recht klar und deutlich erfasse." (28) Diese Lösung ist äußerst wage, doch wird sie noch im folgenden weiter erörtert und spezifiziert.
[...]
Kommentare
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: