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Presentation (Handout), 2002, 10 Pages
Author: Ina Thiesen
Subject: German Studies - Modern German Literature
Details
Institution/College: Saarland University (Fachbereich Germanistik)
Tags: Heinrich, Kleist, Käthchen, Heilbronn, Proseminar, Heinrich, Kleist, Heinrich, Kleist/, Käthchen, Heilbronn, Feuerprobe
Year: 2002
Pages: 10
Bibliography: ~ 1 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-12318-1
File size: 135 KB
Dies ist eine detaillierte Zusammenfassung des historischen Ritterschauspiels Das Käthchen von heilbronn oder die Feuerprobe von Heinrich von Kleist. Diente als Referatsskript. Nimmt Bezug auf: Philipp Reclam jun Stuttgart: Heinrich von Kleist - Das Käthchen von Heilbronn.
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Excerpt (computer-generated)
Heinrich von Kleist/ Das Käthchen von Heilbronn oder die Feuerprobe.
von Ina Thiesen
1. Akt: 1. Auftritt
Theobold Friedborn, Vater von Käthchen klagt vor Gericht Graf Wetter von Strahl an. Er habe sein Käthchen verführt. Käthchen ist 15 Jahre, überall beliebt und geschätzt, ein braves Mädchen. Graf Wetter von Strahl kommt eines Tages zu Theobold in die Eisenschmiede, um Eisenschiene die er verbogen hatte wieder richten zu lassen. Theobold bietet dem Grafen Wein und Imbiss an, welcher vom Käthchen serviert wird. Kaum hat Käthchen den Grafen erblickt lässt sie das Tablett fallen und ist verwirrt. Sie rennt weg und springt aus dem Fenster und bricht sich beide Lenden.
6 Wochen liegt sie regungslos im Bett und bricht plötzlich auf, flieht zur Strahlenburg zum Grafen und lässt Bräutigam ( Gottfried Friedeborn), ihre Pflichten und ihren Vater zurück um beim Grafen sein zu können. Käthchen wird vom Grafen entdeckt, sie bittet darum in seinem Stall schlafen zu dürfen. Sie folgt ihm wie ein Hund und lässt ihm keine Ruhe. Gottschalk, der Knecht des Grafen, hat Käthchen wie eine Tochter lieb gewonnen. Graf von Strahl will nicht dass sich Käthchens Vater sorgen macht, er schickt ihm eine Nachricht, dass seine Tochter bei ihm ist und abgeholt werden kann. Theobold kommt um Käthchen zu holen, bei seinem Anblick jedoch flüchtet sie zum Grafen und will von ihm beschützt werden. Theobold ist traurig und entsetzt.
1. Akt. 2. Auftritt
Um die Wahrheit heraus zu bekommen vor Gericht, weil vermutet wird, der Graf habe Käthchen verzaubert oder Gift gegeben, wird Käthchen verhört. Käthchen himmelt den Grafen an. Der Graf jedoch ist abweisend und hart zu ihr. Käthchen soll aussagen, aber sie weiß nicht was sie tun soll, sie kann es nicht glauben, dass ihr geliebter Graf vor Gericht steht. Sie nimmt ihren " Herrn" in Schutz. Im Gerichtssaal erblickt Käthchen ihren Vater, diesmal möchte sie zu ihm und ihn küssen, aber diesmal ist er abweisend und schickt sie zum Grafen. Käthchen soll endlich aussagen, aber sie ist störrig und will nicht vor allen aussagen. Graf von Strahl wird ungeduldig und laut zu Käthchen . Käthchen unterwirft sich ihm regelrecht. Käthchen weigert sich auszusagen, es sei denn sie wird vom Grafen selbst verhört. Der Graf verhört sie sehr streng und Käthchen antwortet ihm auf alles. Die Richter wollen nicht, dass Käthchen so hart verhört wird, aber der Graf macht dies zu seinem eigenen Schutze. Es soll angeblich etwas mit Käthchen und dem Grafen im Stall vorgefallen sein, er soll sie verführt haben, was allerdings nicht stimmt. Mit dieser falschen Tatsache bekommt der Graf von Käthchen die Wahrheit heraus. Sie erzählt, dass der Graf in den Stall gekommen sei, nicht um Käthchen zu verführen, sondern um sie nach Hause zu schicken. Er hat mit ihr geschimpft, dass sie vor ihrem Vater geflohen ist und ihr befohlen nach Hause zurück zu kehren. Darauf hin wird der Graf freigesprochen. Der Graf soll zu seiner Burg zurück kehren und Käthchen zu ihrem Vater. Käthchen liebt den Grafen so sehr, dass sie ihm gehorcht und so kehrt auch sie wieder zurück nach Heilbronn. Vor Trauer fällt sie in Ohnmacht.
2. Akt: erster Auftritt
Der Graf wird aus dem Gerichtssaal geführt und weint um Käthchen, denn auch er hat sie lieb gewonnen. Er liebt sie, weiß aber, dass er sie nicht heiraten kann, weil sie keine Adlige ist. Graf kehrt zur Burg zurück.
[...]
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