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Details

Veranstaltung: Informatik
Institut: Studienseminar Hannover (Studienseminar Hannover)
Tags: Vertiefung, Beispiel, Hausverwaltung, Informatik
Kategorie: Unterrichtsentwurf
Jahr: 2004
Seiten: 8
Note: Ohne Bewertung
Literaturverzeichnis: ~ 2  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 220 KB
Archivnummer: V37746
ISBN (E-Book): 978-3-638-37009-7
Anmerkungen :
Entwurf zum vierten einfachen Unterrichtsbesuch in Informatik

Textauszug (computergeneriert)

Vertiefung des ERM am Beispiel einer Hausverwaltung

von: Torsten Hauschild

 


Inhalt

1. Beschreibung und Analyse des Bedingungsfeldes

1.1 Daten und Analyse der Kompetenzen der Klassen- und Schüler- und Lehrersituation
1.2 Institutionelle Rahmenbedingungen

2. Didaktisch-methodische Begründung

2.1 Analyse der curricularen Vorgaben
2.2 Lernziele und Handlungskompetenzen

3. Geplanter Verlauf der Unterrichtseinheit

4. Geplanter Verlauf der Unterrichtseinheit

5. Quellenverzeichnis

6. Anlagen

 


1. Beschreibung und Analyse des Bedingungsfeldes

1.1 Daten und Analyse der Kompetenzen der Klassen- und Schüler- und Lehrersituation

Bei der Klasse BFI 1 handelt es sich um eine Klasse mit 23 Lernenden (22 Schüler und 1 Schülerin). Sie sind zwischen 16 und 18 Jahren alt. 15 Lernende haben den Sekundarschulabschluss I. 8 Schüler besitzen den erweiterten Sekundarschulabschluss I.
Die Lernenden sind im Durchschnitt ungefähr 17 Jahre alt. Die Alterstruktur der Klasse ist folgendermaßen:
Alter 16 Jahre 17 Jahre 18 Jahre
Anzahl der Lernenden 5 15 4

Burim ist Russlanddeutscher. Er ist der einzige Lernende ausländischer Herkunft. Alle Lernenden sprechen fließend Deutsch, so dass mangelnde Sprachkenntnisse kein Hindernis im Unterricht darstellen. In der Klasse sind keine Wiederholer der BFI. Allerdings war Christoph im vorigen Jahr auf der Höheren Handelsschule, ohne den erweiterten Sekundarschulabschluss I zu erlangen. Dort hat er einem Wahlpflichtkurs Datenbanken belegt. Larissa ist die einzige Schülerin in der Klasse, was ihre Integration erschwert. Die Lernenden sind alle unverheiratet und wohnen noch bei ihren Eltern.

Die Fachkompetenz der Lernenden ist befriedigend. Im Umgang mit Informationstexten haben viele Schülerinnen und Schüler Schwächen. Praktisches Arbeiten am Rechner liegt den Lernenden mehr. Christoph ist der herausragende Schüler. Die Leistungsfähigkeit der Lernenden ist insgesamt sehr unterschiedlich. Durch nachlässiges Arbeiten passieren vielen Lernenden häufig Flüchtigkeitsfehler. Die Lernenden können bereits ein Entity-Relationship-Modell entwerfen. Sie können bereits Beziehungen zwischen Entitätstypen darstellen, Kardinalitäten bestimmen und Attribute zu Entitätstypen festlegen. Diese Kenntnisse müssen aber noch weiter vertieft werden. Durch das Projekt Reisebüro haben sie außerdem den Prozess der Entwicklung einer Datenbank kennen gelernt. Des Weiteren besitzen sie Kenntnisse über Abfragen und Berichte in Access.

Nicht ausreichend ist die Methodenkompetenz der Klasse. Das Arbeitsverhalten ist zu wenig diszipliniert. Die Lernenden lesen sehr ungern, so dass Hilfen, Informationstexte und Anleitungen zu wenig genutzt werden. Probleme werden von den Lernenden nicht immer systematisch angegangen. Das selbständige Erarbeiten neuer Inhalte fällt Ihnen daher schwer. Allerdings kommen manche Lernende bei praktischen Aufgabenstellungen durch intuitives Ausprobieren zu richtigen Lösungen. Auch das Präsentieren von Arbeitsergebnissen muss noch verbessert werden.

Die Sozialkompetenz der Klasse ist verbesserungswürdig. Viele Lernende weisen ein spätpubertäres Verhalten auf. Sie sind unreif. An den Umgangsformen innerhalb der Klasse muss noch weiter gearbeitet werden. Manche Lernende setzen sich gegenseitig durch Sprüche herab. Ebenso ist die wechselseitige Hilfsbereitschaft bei Problemen zu gering.

Meine persönlichen Kenntnisse des Entity-Relationship-Diagramm entstammen dem Studium. Mein Verhältnis zu der Klasse ist gut. Positiv wirkt sich auf mein Verhältnis zu der Klasse die persönliche Wertschätzung aus, die ich den Lernenden entgegenbringe.

1.2 Institutionelle Rahmenbedingungen

Im Unterrichtsraum 318 sind nicht genügend Rechner für jeden Lernenden vorhanden. Daher müssen sich die Schülerinnen und Schüler teilweise zu zweit einen Rechner teilen. Die Computer sind an den Wänden angeordnet. Auf den Rechnern ist Windows 2000 installiert. In der Mitte des Raumes befinden sich hufeisenartig angeordnete Tische für theoretischen Unterricht. Der Raum verfügt über einen fest an der Decke montierten Beamer, einen Projektor und ein Whiteboard. Die Datenbank ist in der Version MS Access 2000 für die Schüler verfügbar. Die Rechner sind vernetzt. Aufgaben können über ein Tauschverzeichnis bereitgestellt werden. Das Tauschverzeichnis kann vom Lehrer gesperrt werden. Ein DSL-Internetzugang kann von den Lehrenden frei geschaltet werden.

2. Didaktisch-methodische Begründung

2.1 Analyse der curricularen Vorgaben

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