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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2004, 18 Pages
Author: Monika Blazek
Subject: Pedagogy: Common Didactics, Educational Objectives
Details
Institution/College: University of Würzburg
Tags: Unterricht, Hauptseminar
Year: 2004
Pages: 18
Grade: 2
Bibliography: ~ 6 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-37103-2
File size: 272 KB
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Excerpt (computer-generated)
Was ist eigentlich ein guter Unterricht?
von: Monika Blazek
1. Einleitung 2
2. Wer bestimmt die Maßstäbe für guten Unterricht? 2
3. Was sind die Intentionen von gutem Unterricht? 3
3.1. Inhaltliche Aspekte
3.2. Zielaspekte
3.3. Soziale Aspekte
4. Die Grundelemente für guten Unterricht 5
4.1. Das relevante Thema
4.2. Die konsequente Schülerorientierung
4.3. Die konstruktive Atmosphäre
5. Die Unterrichtsphasen und deren Trennung 7
6. Prinzipien für das Förderzentrum mit Schwerpunkt geistige Entw. (FmSgE) 8
6.1. Ganzheitlichkeit
6.2. Ermöglichung von Erfahrungen
6.3. Anstoß zur Eigenaktivität erreicht durch…
6.4. Individualisierung / Differenzierung
7. Welche Methoden fördern guten Unterricht in der FmSgE? 11
7.1. Handlungsorientierter Unterricht
7.2. Offener Unterricht
8. Unterrichtsplanung der FmSgE nach Straßmeier 15
9. Was verstehe ich unter einem guten Unterricht 16
10. Literaturangabe 18
1. Einleitung
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, was überhaupt ein guter Unterricht ist. Leider ist es oft so, dass die Lehrer in den heutigen Schulen zu Referenten werden, die ihren Schülern Stunde für Stunde über ein neues Thema eine Art Referat halten. Was dann so aussieht, dass der Lehrer am Pult steht, einen Monolog hält und erst am Ende der Stunde die Schüler nach ihren Meinungen über dieses Thema fragt. Sieht so nun guter Unterricht aus? Meiner Meinung nach nicht, und um zu klären, was es mit dem guten Unterricht auf sich hat, habe ich diese Ausarbeitung angefertigt.
2. Wer bestimmt die Maßstäbe für guten Unterricht?
Zunächst zählen hierzu natürlich die Lehrer, also die Praktiker, die etwa den Umfang an Schüleraktivitäten oder die Ruhe und Geordnetheit des Unterrichts als Richtschnur der Beurteilung anlegen. Hinzu kommt die Schulaufsicht, welche nach reformpädagogischem Gesichtspunkt beurteilt aber auch die formale Lehrplanerfüllung des Unterrichts als entscheidendes Kriterium ansieht. Weitere Bestimmer guten Unterrichts sind die Schüler, da sie neben den Lehrern am aktivsten am Unterricht teilnehmen. Sie befinden den Unterricht entweder für gut, wenn er unterhaltsam ist und anstrengungslos verläuft, oder aber wenn er ihnen was abverlangt und man sich danach fühlt, als ob man was geleistet hat. Die Eltern stellen ebenfalls Beurteiler für guten Unterricht dar, etwa mit der Leistungsorientierung im Hinblick auf spätere Studien- oder Berufschancen. Oder aber sie beurteilen mit menschlicher Zuwendung zum Kinde als zentrales Kriterium. Auch Ärzte, Psychologen, pädagogische Berufsverbände oder andere gesellschaftliche Gruppen erklären bestimmte Themen bzw. Methoden zu zentralen Merkmalen des guten Unterrichts. Beachte man die Sonderschule, an der gleich mehrere Therapeuten, Psychologen und Ärzte mit dem Lehrerpersonal kooperieren, um dem einzelnen Kind die bestmöglichste Förderung zukommen zu lassen. Man kann also sehen, dass viele Positionen Stellung zu einem guten Unterricht nehmen und es wäre falsch nun nach der Personengruppe zu suchen, die die eigentliche Kompetenz besitzt Unterricht zu beurteilen. Denn jeder Betrachter hat von seiner Position und Interessenslage aus gesehen Recht, sodass es zwischen allen Positionen abzuwägen gilt. (vgl. www.anwalt-des-kindes.bildung-rp.de/empfehlung18.html)
3. Was sind die Intentionen von gutem Unterricht?
Keine Intention für guten Unterricht sollte sein, dass er zu dem Befinden des Lehrers beiträgt, bloße Betriebsamkeit oder die formale Erfüllung eines Planes intendiert. Er sollte ein Gewinn für die gesamte Schülerschaft sein, da die Schule ja um ihretwillen erst stattfindet, um sie für ihre Zukunft stark zu machen.
Der Gewinn um den es also hauptsächlich geht, hängt zunächst von der Bedeutung der Unterrichtsinhalte und Ziele für die Schüler und zum anderen von der Art der Unterrichtsgestaltung, also der Methode, ab. Weiteres wichtiges Kriterium stellt die Unterrichtsatmosphäre dar und nicht zu vergessen die Unterrichtsbedingungen, auf die ich in dieser Abhandlung später noch zu sprechen komme. (vgl. www.anwalt-des-kindes.bildung-rp.de/empfehlung18.html)
3.1. Inhaltliche Aspekte
Der Unterrichtsgewinn für die Schüler hängt davon ab, inwieweit man den folgenden zentralen Fragen Beachtung schenkt:
- Welches Wissen über die Vergangenheit ist zum Verständnis der Gegenwart und zum Dialog der Generation wichtig?
- Was ist vordringlich für das Verstehen und Bewältigen gegenwärtiger Fragen und Aufgaben und für die Persönlichkeitsentwicklung?
- Was ist notwendig zur Lösung grundlegender zukünftiger Aufgaben in privaten und öffentlichen Lebenswelten?
- Was erfordert die Fachsystematik, die Sachlogik der betreffenden Unterrichtsbereiche bezüglich Rang- und Reihenfolge der inhaltlichen Entscheidungen?
- Was ist unter den gegebenen räumlichen, zeitlichen, personellen und sächlichen Bedingungen realisierbar?
Das man nicht all diesen Fragen in der kurzen Unterrichtszeit ausführlich Beachtung schenken kann ist verständlich, dennoch sollte man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Da die genannten Gesichtspunkte stark individuumsbezogen sind, bedürfen die inhaltlichen Entscheidungen der Mitwirkung der Schüler.
Guter Unterricht findet also nur dann statt, wenn die verschiedenen Aspekte ausreichend angesprochen werden und man eine Einseitigkeit der Gewichtung dieser Aspekte vermeidet. (vgl. www.anwalt-des-kindes.bildung-rp.de/empfehlung18.html)
3.2. Zielaspekte
Zielaspekte sind kurz gesagt die Kompetenzen und die konkreten Ziele für den Einzelnen. Hierfür gilt es den Stellenwert von Kenntnissen und Wissensbeständen, von komplexen Einsichten, von Sach- und Werturteilen, von geistig und praktischen Fertigkeiten, von allgemeinen Fähigkeiten des Denkens, Urteilens, der Verantwortungsbereitschaft und von Erlebnisgehalten sozialer und ästhetischer Zielkomponenten abzuwägen. So lässt sich ein Verständnis der Gegenwart nicht ohne grundlegendes Faktenwissen über die Vergangenheit und ohne Urteilsfähigkeit gewinnen, die Bewältigung von Gegenwartsaufgaben nicht ohne begriffliche Klärungen, analytische Fähigkeiten und komplexe Einsichten erreichen, die Gestaltung der Zukunft nicht ohne emotionale Impulse, konkrete Fähigkeiten und Fertigkeiten leisten.Wie auch bei den inhaltlichen Aspekten kann man nicht allen Punkten den gleichen Stellenwert zuweisen, dennoch sollte man versuchen so viele wie möglich in das Unterrichtsgeschehen mit einzubringen. Besondere Gewichtung bekommt allerdings durchgängig die Gewinnung weitmöglichster Eigenständigkeit, sowie eigener Standpunkte und differenzierte Wertentscheidungen, wie auch neue Perspektiven der Schüler. Hierbei geht es um ihre Unterstützung zu persönlicher und gesellschaftlicher Entfaltung. (vgl. www.anwalt-des-kindes.bildung-rp.de/empfehlung18.html)
3.3. Soziale Aspekte
[...]
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