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Hauptseminararbeit, 2004, 12 Seiten
Autor: Ulrike Kemper
Fach: Theologie - Vergl. Religionswissenschaft
Details
Institution/Hochschule: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Seminar für Religionswissenschaft)
Tags: Schwierigkeit, Religion, Ansatz, Hans, Kippenberg, Neue, Ansätze, Selbstverständnis, Aufgaben, Religionswissenschaft
Jahr: 2004
Seiten: 12
Note: 2
Literaturverzeichnis: ~ 4 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-37252-7
Dateigröße: 197 KB
Unter den Religionswissenschaftlern gibt es seit dem letzten Jahrhundert eine rege Diskussion über den Umgang mit dem Begriff "Religion" und seine Übertragbarkeit auf fremde Kulturen. In dieser Hausarbeit soll der Ansatz von Hans G. Kippenberg dargestellt werden.
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Universität Hannover
Seminar für Religionswissenschaft
Hauptseminar: Neue Ansätze zu Selbstverständnis und Aufgaben der Religionswissenschaft
Von der Schwierigkeit, Religion zu definieren -
der Ansatz von Hans G. Kippenberg
von: Ulrike Kemper
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 3
1. Hans Gerhard Kippenberg – Lebenslauf 4
2. Situation der Religionswissenschaft 5
3. Definition von Religion 6
4. Aufgaben der Religionswissenschaft 9
Schlußwort 11
Literaturverzeichnis 12
Einleitung
Religionen bestimmen in vielen Bereichen die Kulturen aus. Sie beeinflussen den einzelnen Menschen in seinem privaten Umfeld, bestimmen die Ethik und das soziale Verhalten der Gesellschaft. Sie sind maßgeblich am Weltbild der Kulturkreise beteiligt. Eine allgemeingültige Nutzung des Begriffs „Religion“ setzt voraus, daß alle Religionen einen gemeinsamen Nenner haben. Was genau diesen gemeinsamen Nenner ausmacht, ist ein großer Streitpunkt in der Religionswissenschaft. An der, nun schon lange währenden Frage, welche Definition als allgemeingültig zu betrachten ist, läßt sich die Schwierigkeit erkennen, diesen gemeinsamen Nenner auszumachen. Hinzu kommt in den letzten Jahren die Diskussion, ob eine allgemeingültige Definition bei der Erforschung der einzelnen Religionen nützlich ist oder eher schadet.1 Welche Alternativen zur allgemeingültigen Definition des Begriffes „Religion“ gibt es? In dieser Hausarbeit wird der Ansatz einer „Diskursiven Religionswissenschaft“ von Hans G. Kippenberg vorgestellt.
1. Hans Gerhard Kippenberg - Lebenslauf
Hans G. Kippenberg wurde 1939 in Bremen geboren. Nach seinem Abitur 1959 begann er sein Studium der Theologie, Religionsgeschichte, semitischer und iranischer Sprachen. Ein Jahr lang studierte er an der Universität in Marburg und wechselte dann nach Tübingen, wo er bis 1962 blieb. Es folgte die Theologische Fakultät Göttingen und 1966 Leeds (Großbritannien). 1969 promovierte Hans G. Kippenberg in Göttingen im Fach Allgemeine Religionsgeschichte. Der Titel seiner Dissertation war: „Garizim und Synagoge. Traditionsgeschichtliche Untersuchungen zur samaritanischen Religion der aramäischen Periode.“ Nach seiner Promotion ging er als Assistenzprofessor für Allgemeine Religionsgeschichte an die Freie Universität Berlin, Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaften. Dort habilitierte er 1975 für Allgemeine Religionsgeschichte und erlangte die venia legendi.
Der Titel seiner Habilitation war: „Religion und Klassenbildung im antiken Judäa.“ 1977 erhielt Hans G. Kippenberg die Professur für Allgemeine Religionsgeschichte und Vergleichende Religionswissenschaft an der Rijksuniversiteit Groningen in den Niederlanden. An der Universität Bremen hat er seit 1989 eine Professur für Religionswissenschaft und seit 1998 bekleidet er eine halbe Stelle am Max-Weber-Kolleg in Erfurt. Seine Schwerpunkte sind antike pagane Religionen, das Judentum, das Christentum, der Islam, Religionssoziologie und die Geschichte der Religionswissenschaft.1
2. Situation der Religionswissenschaft
[...]
1 Stolz, Fritz: Grundzüge der Religionswissenschaft, S.11, Göttingen 1997
1 www.user.uni-bremen.de/~kippen/vita.htm
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