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Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 1997
Seiten: 34
Note: 2
Literaturverzeichnis: ~ 7  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 235 KB
Archivnummer: V38097
ISBN (E-Book): 978-3-638-37272-5
ISBN (Buch): 978-3-638-65431-9
Anmerkungen :
Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Vergleich der Technik und Entwicklung der öffentlichen Mobilfunknetze und einer Marktuntersuchung mittels Befragung der Bevölkerung

Zusammenfassung / Abstract

Inhaltsverzeichnis 1 Aufgabenstellung und Zielsetzung 1 2 Fachliche Problemanalyse 1 2.1 Mobilfunknetze 1 2.1.1 Historische Entwicklung der Mobilfunknetze in Deutschland 1 2.1.2 Merkmale der Mobilfunknetze 2 2.1.3 C-Netz 3 2.1.4 D1-Netz und D2-Netz 4 2.1.5 E-Netz (PCN [DCS 1800-Standard]) 6 2.2 Systeme und Standards 6 2.2.1 GSM-System 6 2.2.2 DCS 1800-System 8 2.2.3 DECT-Standard 9 2.3 Diensteanbieter im deutschen Mobilfunk 11 2.3.1 Was sind Diensteanbieter 11 2.3.2 Aufgaben des Service Providers 11 2.3.3 Endgeräte auf dem dt. TK-Markt 13 3 Marktwirtschaftliche Betrachtungen 14 3.1 Kosten und Marktstrukturen 14 3.2 Marktstrategie der dt. Telekom AG (D1) 15 3.3 Marktstrategie von Mannesmann (D2) 17 3.4 Marktstrategie von E-Plus 17 4 Marktforschung 17 4.1 Der Marktforschungsprozeß 18 4.2 Die Befragung 19 4.3 Markforschungsbericht 20 5 Schlußbemerkungen 31 6 Literaturverzeichnis 32 1 Aufgabenstellung und Zielsetzung Diese Projektarbeit wurde im Rahmen des Lehrgebietes “MFFD” (mobile und feste Funkdienste) angefertigt. Wir hatten die Aufgabe die Struktur und Technik der vier vorhandenen Mobilfunknetze aufzuzeigen und zu beschreiben. Weiterhin sollten wir die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der Mobilfunknetze C, D1, D2 und E mittels Befragung der Bevölkerung in Leipzig und Umgebung untersuchen und auswerten. Auf diesem Wege möchten wir unserem Betreuer Herrn Prof. Dr. N. Harthun für seine fachlich kompetente Hilfe danken. Ebenfalls bedanken wir uns bei Herrn Prof. Dr. D. Bormann, der uns im Fachbereich “Marketing” bei unserer Marktforschung zur Seite stand.

Textauszug (computergeneriert)

Marktuntersuchung im Mobilfunkbereich

von: Jens Henschel und Alexander Stepanek

 


Inhaltsverzeichnis

1 Aufgabenstellung und Zielsetzung 1

2 Fachliche Problemanalyse 1

2.1 Mobilfunknetze 1

2.1.1 Historische Entwicklung der Mobilfunknetze in Deutschland 1
2.1.2 Merkmale der Mobilfunknetze 2
2.1.3 C-Netz 3
2.1.4 D1-Netz und D2-Netz 4
2.1.5 E-Netz (PCN [DCS 1800-Standard]) 6

2.2 Systeme und Standards 6

2.2.1 GSM-System 6
2.2.2 DCS 1800-System 8
2.2.3 DECT-Standard 9

2.3 Diensteanbieter im deutschen Mobilfunk 11

2.3.1 Was sind Diensteanbieter 11
2.3.2 Aufgaben des Service Providers 11
2.3.3 Endgeräte auf dem dt. TK-Markt 13

3 Marktwirtschaftliche Betrachtungen 14

3.1 Kosten und Marktstrukturen 14
3.2 Marktstrategie der dt. Telekom AG (D1) 15
3.3 Marktstrategie von Mannesmann (D2) 17
3.4 Marktstrategie von E-Plus 17

4 Marktforschung 17

4.1 Der Marktforschungsprozeß 18
4.2 Die Befragung 19
4.3 Markforschungsbericht 20

5 Schlußbemerkungen 31

6 Literaturverzeichnis 32



 

1 Aufgabenstellung und Zielsetzung

Diese Projektarbeit wurde im Rahmen des Lehrgebietes “MFFD” (mobile und feste Funkdienste) angefertigt. Wir hatten die Aufgabe die Struktur und Technik der vier vorhandenen Mobilfunknetze aufzuzeigen und zu beschreiben. Weiterhin sollten wir die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der Mobilfunknetze C, D1, D2 und E mittels Befragung der Bevölkerung in Leipzig und Umgebung untersuchen und auswerten.

Auf diesem Wege möchten wir unserem Betreuer Herrn Prof. Dr. N. Harthun für seine fachlich kompetente Hilfe danken. Ebenfalls bedanken wir uns bei Herrn Prof. Dr. D. Bormann, der uns im Fachbereich “Marketing” bei unserer Marktforschung zur Seite stand.

2 Fachliche Problemanalyse

In diesem ersten Teil unserer Projektarbeit möchten wir die Struktur, Technik und historische Entwicklung der verschiedenen Mobiltelefonnetze beschreiben. Desweiteren wollen wir den allgemeinen Aufbau der Systeme und Standards untersuchen und erklären. Am Ende dieses technischen Teils gehen wir etwas näher auf Diensteanbieter und Endgeräte auf dem deutschen TK-Markt ein.

2.1 Mobiltelefonnetze

Die Mobilkommunikation ist einer der am schnellsten wachsenden Bereiche der Kommunikationsindustrie. Bereits heute existierende bzw. in Planung oder Aufbau befindliche Funknetze decken eine Vielzahl von Anwendungen und Funkdiensten ab. Dabei unterscheiden sich die Netze in den den Benutzern angebotenen Diensten, den technischen Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten.

2.1.1 Historische Entwicklung der Mobilfunknetze in Deutschland

Die Anfänge des öffentlichen beweglichen Landfunkdienstes in Deutschland reichen bis in die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg zurück. So war es 1926 den Fahrgästen der Bahnstrecke Berlin-Hamburg möglich, vom Zug aus Telefonate in das öffentliche Fernsprechnetz zu führen. Als im Jahre 1958 ein einheitliches Selektivrufverfahren eingeführt wurde, begann die Zeit der Mobilfunknetze A1 und A2. Später kam noch das A3-Netz hinzu. Im Jahre 1972 wurde das Mobilfunknetz B eingeführt, das wesentlich mehr Komfort und Leistung bot. Hier mußte ein potentieller Anrufer noch wissen, im Bereich welcher Funkstation sich der anzurufende Teilnehmer befand. Die dt. Bundespost schrieb im Jahre 1979 die Entwicklung eines neuen Funktelefonsystems aus. Das Mobilfunknetz C ging im September 1985 in den Probebetrieb. Der endgültige Betrieb wurde im Mai 1986 aufgenommen. Da sich zu Beginn der achtziger Jahre der Trend zu vielen nationalen und inkompatiblen Funknetzen abzeichnete, wurde die “Groupe Special Mobile (GSM)” gegründet.

Nachdem man sich auf ein geeignetes digitales Funkübertragungsverfahren einigen konnte, begannen im Jahre 1987 die Detailspezifikationen. Es wurde ein Memorandum beschlossen, das die Bereiterklärung der beteiligten Staaten enthielt, den Mobilfunk nach den Empfehlungen der GSM einzuführen. In Deutschland wurden zwei Netze nach den GSM-Empfehlungen aufgebaut. Es ist dies einmal die jetzige “dt. Telekom AG” (Netz D1) und zum zweiten die “Mannesmann Mobilfunk GmbH” (Netz D2). Die Mobilfunknetze D1/D2 wurden 1992 und das E-Netz 1994 in Betrieb genommen.

2.1.2 Merkmale der Mobiltelefonnetze

Das Funktelefon ist der wirtschaftlich bedeutendste Bereich des Mobilfunks. Es ermöglicht normale Telefongespräche zwischen einer Mobileinheit (Autotelefon, tragbares oder Handgerät) und jedem beliebigen Teilnehmer, der an das allgemeine Telefonnetz (mobil oder stationär) angeschlossen ist. Zusätzlich sind bei den neueren technischen Systemen (insb. Netze D und E) auch Datenübertragung, Telefax etc. möglich.

Die Netze C, D und E sind zellular aufgebaut, das heißt, das gesamte Versorgungs- gebiet ist in kleinere (in Ballungsräumen) und größere (in ländlichen Gebieten) Funkzellen aufgeteilt, die jeweils von einer Basisstation versorgt werden. Die typische Zellengröße ist allerdings auch zwischen den verschiedenen Systemen sehr unterschiedlich. Das C-Netz hat durchschnittlich relativ große, das D-Netz kleinere und das E-Netz (PCN) sehr kleine Zellen. Das Zellularprinzip dient der effizienteren Ausnutzung des knappen Frequenzspektrums.

Die folgende Tabelle zeigt einige Merkmale der Funktelefon-Netze in Deutschland: [Tabelle in der Downloaddatei vorhanden]

2.1.3 C-Netz

Das System C-450 der Firma Siemens, mit dem das deutsche C-Netz realisiert wurde, ist das modernste aller bisher weltweit errichteten analogen, zellularen Mobilfunksysteme. Seit Inbetriebnahme stieg die Teilnehmerzahl kontinuierlich an und erreichte 1993 mit über 800.000 Teilnehmern ihren Höhepunkt. Nach Einführung der GSM-Netze D1 und D2 sowie von E-Plus sind im C-Netz sinkende Teilnehmerzahlen zu verzeichnen. Beim C-Netz werden die Sprachsignale analog übertragen. Die Signalisierungsinformation, d.h. Meldungen zum Verbindungsauf- und abbau etc., werden digital übertragen. Das C-Netz ist in Deutschland und in Portugal jeweils landesweit eingeführt. Es ist für 800.000 Teilnehmer ausgelegt.

Leistungsmerkmale des Systems C-450

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