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Autor: Rudolf Periny
Fach: Medizin
Details
Institut: Fortbildungzetrum für Allgemeinmedizin
Tags: EKG-Rhythmus, Bibliothek, Fortbildungsveranstaltung
Jahr: 2004
Seiten: 59
Note: 1
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1072 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-37283-1
Allgemeines zum EKG, sowie Beschreibung von EKG-Rhythmen inkl. Beispiele
Textauszug (computergeneriert)
EKG-Rhythmus Bibliothek
von
Rudolf Periny
Erstelldatum: Dezember 8, 2004
Letzte Änderung: Mai 1, 2005
Version: V1.00
1. Auflage 2004
INHALT 2
DAS ELEKTROKARDIOGRAMM 3
Allgemeines 3
Was wird im EKG angezeigt? 3
Was kann ein EKG aussagen? 3
Wie sieht eine normale Kurve aus? 3
Pathologische Formen des EKG 4
Extrasystolen 4
Blockaden 5
Vorhofflimmern und -flattern 5
Herz-Kreislaufstillstand 6
Flattern 6
Flimmern 6
Elektro-Mechanische Entkopplung 6
Asystolie 7
Fehlerquellen 7
VERSCHIEDENE BASISRHYTHMEN UND MODIFIKATIONEN 8
SUPRAVENTRIKULÄR 8
1.) Frequenz 30 - 170 (in 9 Stufen) 8
2.) Modifikationen 8
3.) QRS-Typen A-G 8
4.) Merkmale 8
VORHOF-TACHYKARDIE 14
1.) Frequenz 90 - 260 (in 4 Stufen) 14
2.) Modifikationen 14
3.) QRS-Typen A-G 14
VORHOFFLATTERN 16
1.) Frequenz 75 - 150 (in 3 Stufen) 16
2.) Modifikationen 16
3.) QRS-Typen A-G 16
4.) Merkmale 16
VORHOFFLIMMERN 18
1.) Frequenz 40 - 180 (in 6 Stufen) 18
2.) Modifikationen 18
3.) QRS-Typen A-G 18
4.) Merkmale 18
AV-KNOTEN-RHYTHMUS 20
1.) Frequenz = 30 - 180 (in 5 Stufen) 20
2.) Modifikationen 20
3.) QRS-Typen A-G 20
4.) Merkmale 20
VENTRIKULÄR 23
KAMMER-EIGENRHYTHMUS 23
KAMMER-TACHYKARDIE 25
1.) Frequenz = 120 - 210 (in 3 Stufen) 25
2.) Frequenz = 200/Torsade De Pointes 25
3.) QRS-Typen A-G (ventrikulär) 25
4.) Merkmale 25
KAMMERFLIMMERN 28
1.) Frequenzen in 5 Stufen 28
2.) Merkmale 28
ASYSTOLIE 31
REIZLEITUNGSSTÖRUNGEN 33
AV-BLOCK 1.GRADES 33
1.) Frequenz = 40 - 85 (in 3 Stufen) 33
2.) Merkmale 33
3.) QRS-Typen A-G 33
4.) Merkmale 33
AV-BLOCK 2.GRADES TYP 1 (Wenckebach) 35
Frequenztaste 35
2.) Modifikationen 35
3.) QRS-Typen A-G 35
4.) Merkmale 35
AV-BLOCK 2.GRADES TYP 2 (Mobitz) 37
1.) Drei verschiedene Überleitungen durch Betätigen der Frequenztaste 37
2.) Modifikationen 37
3.) QRS-Typen A-G 37
4.) Merkmale 37
AV-BLOCK 3.GRADES (kompletter AV-Block) 39
1.) Frequenz = 30 - 60 (in 4 Stufen) 39
2.) Modifikationen 39
3.) QRS-Typen 39
4.) Merkmale 39
SCHRITTMACHER 41
1.) Sieben Möglichkeiten (über Frequenztaste) 41
2.) Ventrikulärer Schrittmacher, stimuliert nur den Ventrikel 41
EXTRASYSTOLEN - VORZEITIGE KOMPLEXE 44
ARTEFAKTE 55
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 57
DAS ELEKTROKARDIOGRAMM
Allgemeines
Was wird im EKG angezeigt?
Jede aktivierte Körperzelle unterscheidet sich elektrisch von einer ruhenden. So, wie Minus und Plus sich an der Batterie auch unterscheiden. Verantwortlich hierfür sind die Ionenverschiebungen über die Zellmembran.
Immer wenn es zwischen zwei Zellen (oder Batteriepolen) einen Potentialunterschied gibt, so kann man diesen als Spannung (Einheit: Volt) messen. Genau das macht ein EKG! Es ermittelt die Spannung zwischen zwei Körperstellen. Allerdings liegen zwischen den zwei messenden Elektroden nicht nur zwei, sondern sehr viele (nicht nur Herz-) Zellen. Gemessen wird also nicht der Potentialunterschied zwischen zwei Zellen, sondern die Summe aller Potentialunterschiede der dazwischen liegenden Zellen.
Da diese Spannung ständig wechselnd ist, ist es notwendig, die Spannung in Beziehung zur Zeit zu setzen. Das macht man wie folgt (das Prinzip ist das gleiche wie bei einem Oszilloskop): man verwendet einen Bildschirm, der über die Zeit an verschiedenen Stellen die Spannung anzeigt. Das soll heißen: Die Spannung wird gemessen und ganz links im Bild durch einen Punkt angezeigt (je höher die Spannung, umso weiter oben der Punkt). Im nächsten Moment wird die Spannung wieder gemessen, allerdings wird sie ein Stück weiter rechts angezeigt. Das wiederholt sich, bis der Bildschirm voll gezeichnet ist. Somit ergibt sich aus den ganzen Messpunkten eine Kurve.
Was kann ein EKG aussagen?
Das EKG zeigt die elektrische Erregung des Herzens. Nicht mehr und nicht weniger. Nicht jeder elektrischen Erregung muss eine Bewegung folgen.
Das EKG sagt daher nichts über die mechanische Arbeit des Herzens aus!
Wie sieht eine normale Kurve aus?
"Die" normale Kurve gibt es nicht! Das EKG sieht immer anders aus, wenn man die messenden Elektroden an verschiedene Stellen des Körpers klebt. Es wird immer die Spannung zwischen diesen Elektroden gemessen. Natürlich passiert elektrisch gesehen von rechts nach links etwas anderes, als von oben nach unten. Man hat somit die Möglichkeit, je nach Anbringung der Elektroden das Herz "aus verschiedenen Richtungen anzusehen". Die Standard-Ableitung ist die Ableitung II nach Eindhoven vom rechten Arm zum linken Bein. Alles Folgende bezieht sich auf diese Ableitung II.
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