Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Autor: Cathrin Hirsch
Fach: Wirtschaft - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Details
Institution/Hochschule: Universität Augsburg (Lehrstuhl für Wirtschaftsprüfung und Controlling)
Tags: Goodwill, Rechnungslegung, Eine, Analyse, Bilanzierungsvorschriften, US-GAAP, Hauptseminar
Jahr: 2002
Seiten: 28
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 332 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-12357-0
Ziel dieser Arbeit ist es, im Rahmen einer vergleichenden Analyse der alten (APB 16-17) und der neuen Regelungen (FAS 142-142) zur Goodwill-Bilanzierung die Unterschiede, Vor- und Nachteile, mögliche Umsetzungsprobleme sowie Auswirkuungen auf die Bilanzierungspraxis aufzuzeigen.
471 KB
Textauszug (computergeneriert)
Universität Augsburg
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre
Wirtschaftsprüfung und Controlling
Hauptseminar WS 2001/2002
Der Goodwill in der internationalen Rechnungslegung
Eine vergleichende Analyse
der alten und der neuen Bilanzierungsvorschriften
nach US-GAAP
Name, Vorname: Hirsch, Cathrin
Augsburg, im Januar 2002
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ... I
Abkürzungsverzeichnis ... II
1. Einleitung ... 1
2. Bisherige Bilanzierung des Goodwill nach US-GAAP ... 1
2.1 Begriff und Ermittlung eines Goodwill ... 2
2.2 Bilanzielle Behandlung ... 3
2.2.1 Planmäßige Abschreibung ... 3
2.2.2 Außerplanmäßige Abschreibung ... 4
2.2.3 Wertaufholung ... 5
3. Aktuelle Vorschriften zur Goodwill-Bilanzierung ... 5
3.1 Neue Goodwill-Interpretation des FASB ... 6
3.2 Bilanzierung des Goodwill ... 6
3.2.1 Goodwill-Allokation ... 7
3.2.2 Impairment Test ... 9
3.2.3 Ausweis und Offenlegungspflichten ... 10
3.3 Inkrafttreten und Übergangsregeln ... 11
4. Kritische Würdigung der neuen Regelungen ... 12
4.1 Partielle Aktivierung eines originären Goodwill ... 12
4.2 Bilanzierungsspielräume ... 12
4.3 Konsequenzen für die Bilanzanalyse ... 13
4.4 Anmerkungen zum Impairment Test nach FAS 121 und FAS 142 ... 14
5. Zusammenfassung ... 15
Anhang mit Anhangsverzeichnis ... 16
Verzeichnis der Internetquellen ... 21
Literaturverzeichnis ... 22
Abkürzungsverzeichnis
[...]
1. Einleitung
In den letzten Jahren hat die Akquisitions- und Fusionstätigkeit national wie auch international stark zugenommen. Zu beobachten war hierbei eine immer größer werdende Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem bilanziellen Eigenkapital. Dies resultiert maßgeblich aus der zunehmenden Bedeutung immaterieller Vermögenswerte, wie z.B. selbst geschaffene Vermögensgegenstände, die aufgrund ihrer fehlenden hinreichenden Objektivierbarkeit nicht bilanziert werden und somit in der Residualgröße Goodwill erfasst werden.1 Folglich hat der Goodwill bei Unternehmenszusammenschlüssen vom Betrag her eine sehr hohe Bedeutung erlangt.2 Seine bilanzielle Behandlung im Konzernabschluss 3 tritt infolgedessen verstärkt als Problem von Rechnungslegung, Unternehmenspolitik und -analyse auf. Dieser Entwicklung versucht das vorrangig auf die Informationsvermittlung ausgerichtete internationale Rechnungslegungssystem US-GAAP gerecht zu werden, indem es die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen und des Goodwill reformiert hat. Den Abschluss dieses im August 1996 initiierten Projekts business combinations bilden die am 29.6.01 vom FASB verabschiedeten Standards FAS 141 und 142, die APB 16 und 17 bzgl. der Goodwill-Bilanzierung substituieren.4 Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, im Rahmen einer vergleichenden Analyse der alten und neuen Regelungen zur Goodwill-Bilanzierung die Unterschiede, Vor- und Nachteile, mögliche Umsetzungsprobleme sowie Auswirkungen auf die Bilanzierungspraxis aufzuzeigen. Zu diesem Zweck wird in den beiden folgenden Kapiteln die Goodwill-Bilanzierung auf Basis der bisherigen und neuen Standards beschrieben, um dann im vierten Kapitel einen treffenden Vergleich zwischen den beiden Regelungen anzustellen. Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf den Goodwill aus der Vollkonsolidierung nach der purchase method. Anzumerken sei, dass die Entstehung und Behandlung eines negativen Goodwill – Badwill – nicht Gegenstand dieser Betrachtung ist.
2. Bisherige Bilanzierung des Goodwill nach US-GAAP
Bislang war die bilanzielle Abbildung von Unternehmenszusammenschlüssen und des dabei entstehenden Goodwill in APB 16 und 17 geregelt, an denen seit ihrer Einführung im Jahre 1970 keine Änderungen vorgenommen wurden. Während APB 16 business combinations den Ansatz und die Erstbewertung des Goodwill behandelt, ist in APB 17 intangible assets die Folgebewertung geregelt.
[...]
1 Vgl. PELLENS, B./FÜLBIER, R. U./SELLHORN, T. (2001), S. 82f.
2 Vgl. KÜTING, K. (2000), S. 99f.; PELLENS, B./SELLHORN, T. (2001a), S. 1682 Tab. 1.
3 Nach US-GAAP wird keine Differenzierung zwischen einem Goodwill aus Einzel- oder aus Konzernabschluss vorgenommen. Vgl. LACHNIT, L. et al. (1999), S. 681 Fußnote 30.
4 Zum zeitlichen Verlauf dieses Projekts vgl. Anhang I.
Kommentare
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: