Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Der Einfluss der Medien auf das Wahlverhalten close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Der Einfluss der Medien auf das Wahlverhalten

Termpaper, 2004, 12 Pages
Author: Stefan Hinterholzer
Subject: Communications: Media and Politics, Politic Communications

Details

Event: Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten
Institution/College: University of Innsbruck (Institut für Politikwissenschaft und Soziologie)
Tags: Einfluss, Medien, Wahlverhalten, Einführung, Arbeiten
Category: Termpaper
Year: 2004
Pages: 12
Bibliography: ~ 12  Entries
Language: German
Archive No.: V38167
ISBN (E-book): 978-3-638-37321-0

File size: 262 KB
Notes :




Excerpt (computer-generated)

Der Einfluss der Medien auf das Wahlverhalten

von: Stefan Hinterholzer

 


Inhaltsverzeichnis

1. Was sind Medien?  3

2. Die Macht der Medien 3

3. Arten der Medienwirkung  4

3.1 Allgemein 4
3.2 Das Stimulus-Response-Modell und das O-S-O-R-Modell 4
3.3 Die Verstärkerhypothese 5
3.4 Das Mikrosoziologische Modell des Wahlverhaltens 6

4. Effekte und Phänomene im Wahlverhalten im Zuge des Medienwahlkampfs 7

4.1 Der Mitläufereffekt („bandwagon“) 7
4.2 Der Mitleidseffekt („underdog“) 8
4.3 Intensivierung des Siegerbildes  8
4.4 Dissonanz der Einstellungen  9
4.5. Rückgang der Wahlbeteiligung  10

5. Ergebnis 11

Literaturverzeichnis  12



 

1. Was sind Medien?

Medien können allgemein als „Mittler von Informationen bzw. als Träger von Kommunikation“ definiert werden. Medien existieren in unterschiedlichster Form, heutzutage versteht man unter dem Begriff „Medien“ vor allem die Massenmedien. Diese richten sich an ein weites Publikum und verbreiten dauerhaft Informa tionen über eine große Anzahl von Themen. Man unterscheidet zwischen Printmedien, Medien des Rundfunks (Hörfunk und Fernsehen) und Online-Medien (Internet).1 Medien haben die Aufgaben der „Information (Streuung von Wissen), der Artikulation (Beeinflussung der politischen Entscheidungen) und der Kontrolle (Aufzeigen von Entwicklungen, insbesondere von Missständen) “.2

2. Die Macht der Medien

In der modernen Industriegesellschaft wird jeder Mensch – zumindest zu einem gewissen Teil – täglich mit diesen Medien konfrontiert. Es gibt kaum jemanden, der weder Radio hört, noch fernsieht, noch auf Informationen im Internet stößt.3 Durch diesen permanenten Einfluss haben Medien Einfluss auf die Menschen und es stellt sich unter anderem die Frage, ob sich dieser Einfluss auch das politische Verhalten – konkret auf das Wahlverhalten – der Menschen auswirkt. Es kann kaum behauptet werden, der Mensch würde ohne jeglichen Einfluss Entscheidungen (also auch Wahlentscheidungen) treffen. „Die Vorstellung von ihrer Umwelt bilden sich die Menschen nur zu einem Teil durch ihre eignen Originalbeobachtungen, zu einem großen Teil, indem sie die Umwelt mit den Auge n der Medien sehen. Nach dieser so in ihrer Vorstellung geschaffenen Umwelt richten sich Menschen in ihrem Denken und Verhalten, und so, auf diesem Umweg entsteht Medienwirkung.“4 Es ist zu durchleuchten in welcher Art und Intensität der Mensch in seinem Wahlverhalten von den Medien geprägt wird und welche auffälligen Phänomene festzustellen sind.

Medien spiele eine bedeutende Rolle als politischer Machtfaktor, da sie ideal sind als Bindeglied und Vermittler zwischen „politischen Akteuren (Staat) und Betroffenen (Volk)“. Die Macht der Medien entsteht dadurch, dass sie berichten und informieren, bewerten und beurteilen, vermitteln und eine Monopolgewalt haben (sofern dem Leser/Hörer keine Alternativen als Vermittler zur Verfügung stehen). „Medien sind durch ihre permanente Präsenz in Schrift, Bild und Ton Bewusstseinsbildner und Bewusstseinsveränderer“. 5

3. Arten der Medienwirkung

3.1 Allgemein

Die Wirkung der Massenmedien kann in 3 Bereiche unterteilt werden: „Verhaltensänderung“: Dies ist die stärkste Auswirkung von Medien und bedeutet hier eine Änderung des Wahlverhaltens. „Einstellungsänderung“: Diese ist von der Verhaltensänderung zu unterscheiden. Da Menschen nicht immer so handeln wie sie denken, darf Verhalten und Einstellung nicht gleichgesetzt werden. „Wissensänderung“: Dies ist die schwächste, jedoch auch häufigste Form des Einflusses von Medien. Auch im politischen Bereich führt die Mediennutzung zu einer Wissenszunahme, die im weiteren Verlauf natürlich auch in eine Verhaltens- oder Einstellungsänderung münden kann.6

3.2 Das Stimulus-Response-Modell und das O-S-O-R-Modell

[...]


1 Strohmeier, Gerd: Politik und Massenmedien, Eine Einführung, Baden-Baden 2004, S. 25-27

2 Pelinka, Anton: Grundzüge der Politikwissenschaft, Wien / Köln / Weimar 2004, S. 90

3 Wittkämper, Gerhard W.: Medien und Politik, Darmstadt, 1992, S. 28

4 Lippmann, Walter: The Free Press, Part 1, Introduction: The World Outside and the Pictures in our Heads, New York 1965, zitiert in: Noelle-Neumann, Elisabeth: Medieneinfluß bei der Wahl, in: Ellwein, Thomas (Hrsg.): Politikfeld-Analysen 1979, Wissenschaftlicher Kogreß der DVPW 1.-5. Oktober 1979 in der Universität Augsburt, Tagungsbericht, Opladen 1980, S. 30-44, hier: S. 33f.

5 ebd. S.29

6 Strohmeier: Politik und Massenmedien, S. 179


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Der Einfluss von Kandidatenimages auf das Wahlverhalten

Author: Teresa Bücker
Communications: Media and Politics, Politic Communications, 2005 Download as PDF-file for 11,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/38167/der-einfluss-der-medien-auf-das-wahlverhalten
please wait Please wait