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Abilities in the Domain of Mental Speed

Termpaper, 2001, 29 Pages
Author: Tobias Kuhn
Subject: Psychology - General

Details

Event: Kognitive Kompetenzen
Institution/College: RWTH Aachen University (Institut für Psychologie)
Tags: cognitive speed, mental speed, Intelligenz
Category: Termpaper
Year: 2001
Pages: 29
Grade: 1.0*
Language: German
Archive No.: V3824
ISBN (E-book): 978-3-638-12362-4

File size: 360 KB
Notes :
Sehr dicht - einzeiliger Zeilenabstand. 478 KB



Excerpt (computer-generated)

Abilities in the Domain of
Mental Speed
- schriftliche Ausarbeitung -

Veranstaltung: W6.2-I Kognitive Kompetenzen
Name: Jörg-Tobias Kuhn

 

Inhalt

1. Einleitung und theoretische Vorüberlegungen  ... 3


1.1  Einleitung ... 3
1.2 Theoretische Vorüberlegungen  ... 3
1.2.1 Psychometrische Vorüberlegungen  ... 3
1.2.2 Experimentalpsychologische Vorüberlegungen  ... 6

2. Die psychometrische Erfassung von mental speed: die Studie von Lord (1956)  ... 9


2.1 Zielsetzung der Studie  ... 9
2.2 Methode  ... 9
2.2.1 Stichprobe ... 9
2.2.2 Testmaterial  ... 9
2.2.3 Auswertung ... 10
2.3 Ergebnisse ... 10
2.4 Kritik und Fazit  ... 13

3. Der Zusammenhang zwischen RZ und Intelligenz: die Studie von Barrett, Eysenck & Lucking (1986)  ... 14


3.1 Zielsetzung ... 14
3.2 Methode  ... 14
3.2.1 Stichprobe ... 14
3.2.2 Testmaterial  ... 15
3.2.3 Auswertung ... 16
3.3 Ergebnisse ... 16
3.4 Kritik und Fazit  ... 19

4. Theorien und Modelle des Zusammenhangs zwischen mentaler Geschwindigkeit und Intelligenz  ... 20


4.1 Das kognitiv-physiologische Modell von Jensen ... 20
4.2 Das Modell der neuronalen Effizienz von Vernon  ... 21
4.3 Das taxonomische Modell von Roberts & Stankov  ... 21

5. Kritik der gegenwärtigen Forschung und Ausblick ... 22


5.1 Kritik der gegenwärtigen Forschung ... 22
5.2 Ausblick  ... 23

6. Anhang  ... 25

7. Literatur  ... 27

 

1. Einleitung und theoretische Vorüberlegungen
1.1 Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung der mentalen Geschwindigkeit1 als einer kognitiven Fähigkeit. Dabei steht die Behandlung von zwei zentralen Fragen im Vordergrund:


1.) Welche Fähigkeitsdimensionen existieren im Bereich von mental speed?
2.) Welche Beziehung existiert zwischen mental speed und Intelligenz?

Nach einigen theoretischen Vorüberlegungen werden zwei Studien dargestellt und kritisch beleuchtet, deren inhaltlicher Fokus jeweils auf einer der oben genannten Fragen liegt. Im Anschluss daran werden die Ergebnisse der genannten Studien im Lichte gegenwärtiger Theorien des Zusammenhangs von mental speed und Intelligenz reflektiert. Schließlich werden kritische Aspekte der gegenwärtigen Forschung zum mental speed genannt und ein Ausblick auf weitere mögliche Forschung mit dem Versuch einer theoretischen Integration unternommen.

1.2 Theoretische Vorüberlegungen
1.2.1 Psychometrische Vorüberlegungen

Um die mentale Geschwindigkeit auf Testebene zu operationalisieren, muss zunächst der Unterschied zur Erfassung der mentalen Leistungsfähigkeit deutlich gemacht werden. Die mentale Leistungsfähigkeit2 wird durch Powertests erfasst, die „[...] dadurch definiert [sind], dass auch bei unbegrenzter Zeitvorgabe von keinem Teilnehmer alle Aufgaben richtig gelöst werden“ (Amelang & Zielinski, 1997). Mental speed wird dagegen mit Speedtests erfasst, die „[...] dadurch definiert [sind], dass bei unbegrenzter Zeitvorgabe alle Items von allen Probanden gelöst werden, d.h. ihr Schwierigkeitsgrad konvergiert dann gegen Null. Die Differenzierung zwischen den Probanden wird nur durch die Begrenzung der Bearbeitungszeit erreicht“ (a.a.O.). Auf diese in der Literatur weit verbreitete, jedoch künstliche Dichotomie wird von Carroll (1993, S. 444) hingewiesen: „The important point is that the degree to which tests are speeded is not usually evident, even when information is available on the time-limit and the number of items“. Carroll (1993) bezeichnet die Scores von Tests, die unter Zeitbegrenzung durchgeführt wurden und dennoch Items mit verschiedenen Schwierigkeiten aufwiesen, als Time-limit scores, die er als am häufigsten verwendete Testscores ansieht, da „reine“ Speedtests oder „reine“ Powertests eher als theoretische Grenzwerte eines Kontinuums mental level – mental speed bzw.kein Zeitlimit – starkes Zeitlimit anzusehen sind (s. Abb. 1).

[...]

1 Im folgenden mit „mental speed“ abgekürzt.
2 Im folgenden mit „mental level“ abgekürzt.


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