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Selbst-Bewusstsein und Empathie bei den Großen Menschenaffen

Autor: Manja Weber
Fach: Psychologie - Tierpsychologie

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Details

Veranstaltung: Seminar: Lernpsychologie: Klinische und differentielle Anwendung
Institution/Hochschule: Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Psychologie)
Tags: Selbskonzept, Selbsterkennen, Spiegeltest, Povinelli, Gallup, Savage-Rumbaugh, de Waal, Goodall, Parr, Premack&Wodruff
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2002
Seiten: 17
Note: keine
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 202 KB
Archivnummer: V3862
ISBN (E-Book): 978-3-638-12388-4

Textauszug (computergeneriert)

Institut für Psychologie der Humboldt - 
Universität zu Berlin WS 01/02

 

Seminararbeit:

Selbst-Bewusstsein und Empathie 
bei Großen Menschenaffen

Manja Weber

Vorgelegt im Rahmen des Seminars Lernpsychologie:
Klinische und differentielle Anwendung

1. Einleitung

2. Einführung in das Gebiet der Primatenforschung


2.1 Klassifikation der Großen Menschenaffen und ihre Verwandtschaft zum
Menschen

2.2 Intelligenzforschung

2.3 Sprachforschung

3. Selbsterkennen - Selbst-Bewusstsein -- Empathie bei den Großen Menschenaffen?


3.1 Definition der drei Fähigkeiten

4. Selbst-Bewusstsein bei den Großen Menschenaffen


4.1 Gordon Gallup (1969): Der Spiegeltest zum mentalen Selbstkonzept

4.2 Daniel Povinelli (1998): Vergleichsuntersuchung an Kindern

4.2.1 Die Entwicklung des kinästhetischen Selbstkonzeptes

5. Empathie bei den Großen Menschenaffen


5.1 Daniel Povinelli: Perspektivübernahme

5.2 Premack & Woodruff (1978): ,,Die Theorie des Geistes"

5.3 Savage-Rumbaugh, Rumbaugh & Boysen (1978): Rollentausch

5.4 Lehrstunden in ASL

5.5 Frans de Waal (1982): Täuschungsmanöver

5.6 Jane Goodall (1979,1986): Geteilte Emotionen bei Menschenaffen?

5.7 Lisa A. Parr(2001): Empfindungen anderer Artgenossen werden verstanden

5.8 Zusammenfassung der Darstellungen

6. Eigene Gedanken

7. Literaturverzeichnis

 

1. Einleitung

Aufgrund der Tatsache, dass die Großen Menschenaffen dem Menschen biologisch am nächsten stehen, hat das Forschungsinteresse am Verhalten dieser Tiere stark zugenommen. Mit dem Ziel Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Mensch und Menschenaffe in ihrer geistigen und sozialen Entwicklung zu finden, untersucht man freilebende Menschenaffen und Primaten in Gefangenschaft, hinsichtlich ihrer kognitiven und sozialen Fähigkeiten.

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich primär mit der Frage, ob die Großen Menschenaffen über ein Selbst-Bewusstsein bzw. Ich-Bewusstsein verfügen und ob sie in der Lage sind Empathie zu zeigen. Gerade die Bewusstseinsforschung bei Menschenaffen bzw. allgemein bei Tieren steht noch ganz am Anfang und viele Wissenschaftler vertreten noch die behavioristische Ansicht, dass den meisten gezeigten Verhaltensweisen die Konditionierung zugrunde liegt. Ob dies so ist, wird in den folgenden Untersuchungen dargestellt.

2. Einführung in das Gebiet der Primatenforschung

2.1 Klassifikation der Großen Menschenaffen und ihre Verwandtschaft zum Menschen

Zur Gattung der Großen Menschenaffen gehört der Schimpanse, der Bonobo, der Orang-Utan und der Gorilla.

Da der Bonobo erst spät als eigene Art anerkannt wurde, beginnen die Verhaltensbeobach-tungen an diesem Tier erst in den 70er Jahren und dementsprechend wenig, zumindest im Vergleich zum Schimpansen, ist über ihn bekannt.

Die meisten der im folgenden dargestellten Untersuchungen beziehen sich auf Schimpansen, da deren soziale und kognitive Fähigkeiten bislang die am erfolgsversprechendsten Resultate im Hinblick auf den Vergleich zwischen Mensch und Menschenaffe erzielten.

Anhand einer Genanalyse (Human-Genom-Project) konnte nachgewiesen werden, dass 98,4 % unseres Erbgutes mit dem des Schimpansen übereinstimmen, nur wenig größer ist der Abstand zum Gorilla.

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Kommentare

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