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Autor: Kerstin Remshard
Fach: Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
Details
Institution/Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Tags: Ergebnisse, PISA, Studie, PISA-2000
Jahr: 2005
Seiten: 18
Note: Sprachlich, inhaltlich sehr gut
Literaturverzeichnis: ~ 7 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 333 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-37804-8
Textauszug (computergeneriert)
Die Ergebnisse der PISA - Studie 2000
von: Kerstin Remshard
Gliederung
1. Einführung 3
2. Die Ergebnisse von PISA 2000 5
2.1. Allgemein 5
2.2 Lesekompetenz 7
2.3.Vergleich der Bundesländer bezüglich der Lesekompetenz 10
3. Fokus auf den „Testsieger“ Finnland 11
4. Verbesserungsmöglichkeiten des deutschen Schulsystems 14
4.1. Allgemein 14
4.2. Förderung der Lesemotivation und Lesekompetenz 16
Zusammenfassung 18
Literaturverzeichnis 19
1. Einführung
PISA ist die Abkürzung für “Programme for International Student Assessment“1, die weltweit größte Bildungsstudie, durch die ein Überblick über die Stärken und Schwächen der Leistung 15-jähriger Schüler verschiedener Länder gewonnen wird. Die Ergebnisse dieser Studie, genauer gesagt das schlechte Abschneiden der deutschen Schüler, erschütterte Anfang Dezember 2001 die deutsche Öffentlichkeit.
Durchgeführt wird P ISA in den Mitgliedsstaaten der „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ 2, der OECD. Teilgenommen haben an der Studie im Jahr 2000 insgesamt 32 Staaten, von denen 28 Mitgliedstaaten der OECD sind. In jedem Land wurden zwischen 4.500 und 10.000 Schüler getestet und insgesamt nahmen rund 180.000 Schüler teil.3 Dies ist erstmalig und übertrifft im Umfang jede vorher durchgeführte empirische Studie. Die Bundesrepublik beteiligt sich an diesem Programm gemäß einer Vereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder.4
Ziel der Studie ist es, den Mitgliedsstaaten Verbesserungs- und Vergleichsmöglichkeiten für ihre nationalen Bildungssysteme zu liefern, denn „die internationalen, bundesweiten und länderspezifischen Schulleistungsvergleichsstudien fordern dazu heraus, sich mit den Effekten des Lernens in der Schule auseinander zu setzen und auf der Grundlage empirischer Ergebnisse neu über Schule und Unterricht nachzudenken und in Konzeptionen zur Schulentwicklung sich stärker auf fachliche und überfachliche Lernziele und Leistungen zu beziehen“5.
Das Besondere an der Studie ist, dass das Augenmerk nicht auf das Faktenwissen der Jugendlichen gelegt wird, sondern auf die Kompetenzen, die die Schule dem Schüler vermitteln soll und die er als späterer mündiger Staatsbürger für die Teilnahme am gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Leben braucht. Schwerpunkte der PISA-Studie 2000 waren die drei Basiskompetenzen Lesekompetenz (Reading Literacy), Mathematische Grundbildung (Mathematical Literacy), sowie naturwissenschaftliche Grundbildung (Scientific Literacy).6 PISA ist ein langfristig angelegtes Projekt, das zunächst drei Erhebungszyklen umfasst. Im ersten Zyklus, also PISA 2000, wurde der Schwerpunkt auf die Lesekompetenz gelegt, im zweiten Zyklus der Erhebung im Jahr 2003 auf die mathematische Grundbildung und im dritten Zyklus 2006 auf die naturwissenschaftliche Bildung.7 Dem jeweiligen Schwerpunkt werden dann zwei Drittel der Testzeit zur Verfügung gestellt, so dass dieser differenzierter untersucht werden kann. 8 Die getesteten Schüler wurden so ausgewählt, dass sie einen Durchschnitt aus der Gesamtheit aller Schüler dieses Alters in allen Schularten bilden, um die Ergebnisse der Studie repräsentativ zu machen. Zusätzlich wurden auch erstmalig die fächerübergreifenden Kompetenzen der Schüler geprüft, die darlegen sollten, inwiefern die Schüler ihre erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten im alltäglichen Leben einsetzen können, wobei auch die sozialen Lebens- und Lernumstände der jungen Menschen miteinbezogen wurden. Hierzu mussten diese einen Fragebogen zu ihrer Person ausfüllen. Außerdem wurde die PISA-Studie in den jeweiligen teilnehmenden Staaten dadurch erweitert, dass man sich an den jeweiligen Lehrplänen orientierte. Die Tests bestehen aus Multiple -Choice-Aufgaben und aus Aufgaben zu denen eigene Antworten ausgearbeitet werden müssen.9
Die Ergebnisse, welche die OECD den jeweiligen Teilnehmerländern liefert, sind einerseits „Profile der Kenntnisse der Fähigkeiten von […] Schülern gegen Ende der Pflichtschulzeit“ 10 , sowie andererseits „Zusammenhänge zwischen Leistungsergebnissen und Merkmalen von Jugendlichen und Schulen“11 und auch die „Veränderung der Ergebnisse im Zeitverlauf“12. Die Ergebnisse der im Jahr 2000 durchgeführten Erhebung fasse ich im Folgenden zusammen und versuche anhand einer Fokussierung auf Finnland, das Land mit den besten Testergebnissen, Schlüsse zu ziehen, was am deutschen Schulsystem verbessert werden könnte. Insbesondere gehe ich hierbei auf die Lesekompetenz und die Konsequenzen für den Deutschunterricht ein.
2. Die Ergebnisse von PISA 2000
2.1. Allgemein
[...]
1 http://www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/PISA_E_Zusammenfassung2.pdf S.4, 2.3.2005
2 http://www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/PISA_E_Zusammenfassung2.pdf S.5, 2.3.2005
3 ebda
4 http://www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/PISA_E_Zusammenfassung2.pdf S.4, 2.3.2005
5 Moschner, B., Kiper, H., Kattmann, U. (2003), S.16
6 http://www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/PISA_E_Zusammenfassung2.pdf S.5, 2.3.2005
7 http://www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/PISA_im_Ueberblick.pdf S.3, 2.3.2005
8 ebda
9 http://www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/PISA_E_Zusammenfassung2.pdf S.5, 2.3.2005
10 http://www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/PISA_im_Ueberblick.pdf S.3, 2.3.2005
11 ebda
12 ebda
Kommentare
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