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Hausarbeit, 2001, 17 Seiten
Autor: Beate Ulrike Hölsken
Fach: Wirtschaft - Volkswirtschaftslehre
Details
Tags: Frauenarbeitslosigkeit, Arbeitslosigkeit, Beschäftigung, Beschäftigungspolitik, Frau, Frauen
Jahr: 2001
Seiten: 17
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-12408-9
Dateigröße: 179 KB
Aktuelle Arbeit mit umfangreicher statistischer Grundlage, theoretischen Modellen und praktischen Beispielen.137 KB
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Textauszug (computergeneriert)
Frauenarbeitslosigkeit in Deutschland -Ursachen, Probleme und Lösungsansätze
von
Beate Lustfeld
1. EINLEITUNG - PROBLEMSTELLUNG UND AUFBAU DER UNTERSUCHUNG 1
2. ARBEITSMARKTSITUATION VON FRAUEN
(ANHAND VON AKTUELLEN STATISTIKEN) 2
2.1. ERWERBSBETEILIGUNG 2
2.2. STELLUNG IM BERUF 2
3. URSACHEN FÜR FRAUENARBEITSLOSIGKEIT 4
3.1. BEISPIELE FÜR THEORETISCHE ERKLÄRUNGSMODELLE (ÖKONOMISCHE ANSÄTZE) 4
3.2. CHANCENGLEICHHEIT VON FRAUEN UND MÄNNERN 5
3.3. BESONDERE KONFLIKTSITUATION DER FRAU ZWISCHEN FAMILIE UND BERUF 6
3.4. PROBLEME BEI DER WIEDEREINGLIEDERUNG IN DAS BERUFSLEBEN 7
3.5. STRUKTURWANDEL - TYPISCHE FRAUENBERUFE 8
4. AUSGEWÄHLTE FÖRDERUNGSMAßNAHMEN UND LÖSUNGS-ANSÄTZE ZUR BEWÄLTIGUNG DER FRAUENARBEITSLOSIGKEIT 9
4.1. MAßNAHMEN VON UNTERNEHMEN ZUR BESSEREN VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF 9
4.2. FÖRDERUNG VON FRAUEN IN ZUKUNFTSTRÄCHTIGEN BERUFEN 9
5. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 11
QUELLENVERZEICHNIS 12
TABELLEN 14
1. EINLEITUNG - PROBLEMSTELLUNG UND AUFBAU DER UNTERSUCHUNG
Oberflächlich betrachtet scheint die Frauenarbeitslosigkeit heute kaum noch ein besonderes Problem des Arbeitsmarktes zu sein: Tatsächlich ist es aktuell so, daß die Frauenarbeitslosenquote in Deutschland im Mai 2001 mit 9,2% im Bereich aller Erwerbspersonen nur unwesentlich über der entsprechenden Arbeitslosenquote der Männer (8,8%), im Bereich der abhängigen Erwerbspersonen mit 9,8% sogar geringfügig unter ihr (10,0%) liegt .
Die Tatsache jedoch, daß es in Deutschland eine Reihe von Frauenförderungsmaßnahmen gibt, von denen einige ausgewählte im letzten Teil dieser Arbeit als Lösungsansätze vorgestellt werden, ist ein Indiz dafür, daß die Integration von Frauen auf dem Arbeitsmarkt weiterhin ein Problem darstellt.
Aufgrund des eingeschränkten Umfangs soll in dieser Arbeit auf eine tiefgehende statistische Analyse der Frauenarbeitslosigkeit verzichtet werden.
Aktuelle Statistiken sollen hauptsächlich dazu dienen, im zweiten Kapitel der Arbeit einen Überblick über die Arbeitsmarktsituation von Frauen geben.
Den Schwerpunkt der Arbeit bildet der zweite Teil, in dem vor allem die Ursachen, aber auch die damit verbundenen Probleme der Frauenarbeitslosigkeit anhand der zur Verfügung stehenden Literatur herausgearbeitet werden.
2. ARBEITSMARKTSITUATION VON FRAUEN (ANHAND VON AKTUELLEN STATISTIKEN)
2.1. Erwerbsbeteiligung
Nach Daten des statistischen Bundesamtes lag die Erwerbsquote der Frauen im April 1999 mit 63,8 Prozent deutlich unter der der Männer (80,3 %) . Während die Erwerbsquote der Frauen in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung trendmäßig sinkt, steigt sie im Westen langsam. Trotzdem ist die Erwerbsquote der Frauen im Osten weiterhin deutlich höher, nämlich um ca. 10 Prozent, weil Frauenarbeit dort weiterhin einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert hat. Außerdem wird es gesellschaftlich mehr akzeptiert, wenn Frauen, die Kinder haben, arbeiten, und die Dichte an Kinderbetreuungseinrichtungen ist in den neuen Bundesländern deutlich größer als im Westen. Nicht zuletzt erfordert dort aber auch häufiger die wirtschaftliche Situation, daß die Frau arbeitet.
Weiterhin ist festzustellen, daß Frauen eher später in berufliche Tätigkeiten einsteigen als Männer: Die Erwerbsquote von 15 bis 25-jährigen Frauen liegt fast 10 Prozent unter der gleichaltriger Männer . "Junge Frauen verbleiben [also] häufiger an weiterführenden oder berufsbildenden Schulen und an Hochschulen"; "auch als Reaktion auf den angespannten Ausbildungsstellenmarkt"
[...]
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