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Diplomarbeitsführer

Subtitle: Ideen zur besseren Organisation einer Diplomarbeit und/oder Dissertation

Script, 2001, 51 Pages
Author: Irene Prokop
Subject: Presentations, Models, Tutorials, Instructions

Details

Category: Script
Year: 2001
Pages: 51
Grade: 2
Language: German
Archive No.: V3890
ISBN (E-book): 978-3-638-12410-2

File size: 177 KB

Abstract

Viele Studierende fühlen sich "hilflos" und "verlassen" beim Bearbeiten ihrer Diplomarbeit. Mittels diesem Diplomarbeitsführer soll es gelingen, Studierenden auf ihrem Weg zum Beendigen ihres Studiums zu helfen. Bitte das Alter der Informationen annehmen.


Excerpt (computer-generated)

 

Ideen zur besseren Organisation einer Diplomarbeit und/oder 
Dissertation am Institut für Psychologie / Universität Wien

Viele wertvolle organisatorische Tipps!!
(Stipendien, Veröffentlichen einer Arbeit,....)

 von Dipl. MF Prokop Irene

VORWORT

Was tun, wenn ich endlich vor der Diplomarbeit stehe?
Wie kann ich das alles nur schaffen?
Was muss ich tun, damit ich fertig werden kann?

Frust, Orientierungslosigkeit folgen oft auf die fröhliche Phase, in der man dachte, dass wenn man den 2.Studienabschnitt beendet hat, dass ab dann alles leichter werden wird, z.B. dass der 3.Studienabschnitt nur mehr leicht zu absolvieren sein wird usw.

In dieser Abschrift möchte ich gerne all denen, die noch vor der Bearbeitung Ihrer Diplomarbeit oder Ihrer Dissertation stehen, eine Möglichkeit geben, sich bei der Erarbeitung des Konzeptes für die Diplomarbeitserstellung bis zur -präsentation oder Disseratationserstellung und -präsentation das Erarbeiten wichtiger Themen leichter zu machen.

Da ich Psychologie studiere und kurz vor Studienabschluß stehe, kenne ich die Wiener Situation an der Universität Wien recht gut. Speziell am Institut für Psychologie kenne ich die Betreuungsdefizite, die während der Diplomarbeitsphase und der Dissertationsphase entstehen, sehr gut.

Auf einen Diplomarbeitsbetreuer kommen im Schnitt zwischen 50-70 Diplomanden, denen bei der Erstellung der Diplomarbeit eine Assistenz gewährleistet werden "sollte".
Die Zahl von 50 -70 Studierenden ist aber zu viel, für den Professor, der der Betreuer sein soll wie auch für den Studenten, der sich abgeschoben und sich im Stich gelassen fühlt.

Wofür zahle ich da, wenn ich nicht beim Professor 1 bis 2 Stunden sein kann, um ihn zu fragen, was ich alles berücksichtigen muss für die Konzepterstellung oder für die Erklärung, wie das SPSS oder das Statistica Programm funktioniert? Viele Diplomanden sind also gezwungen, die Situation insofern zu meistern, als dass sie für das Coaching zahlen müssen. Ist das also nötig, stellt sich angesichts dieser Situation die Frage, dass Studierende für die Fertigstellung ihrer Arbeit Diplomarbeitscoaches heranziehen müssen und diese wegen der Überlastung der Professoren zahlen müssen? Die Antwort lautet: Ja, es ist notwendig. Besser zahlen, wie mit gar keinem Studienabschluss am Ende da zu stehen. Dafür tut er/sie für ihr Studium so manch vieles.

Die Studenten bzw. Diplomanden Ihrer jeweiligen Studienrichtung regen sich oft darüber auf, dass ein Diplomarbeitsbetreuer, jener kann extern (von einem anderen Institut, jedoch dafür bevollmächtigt) oder intern (vom 1.Prüfer persönlich in so einem Fall betreut), viel zu wenig Zeit für den Studenten oder die Studierenden hat, wenn er sie betreut.

Diejenigen Studenten, die im Laufe ihres Studiums ein großes Interesse für Datenauswertung und -analyse hatten, die werden auch dann, wenn es darum geht, in der Planungsphase Ihrer Diplomarbeit oder Dissertation ein Konzept mit methodischen Methoden zu entwickeln , kein Problem damit haben, zu wissen, welche statistische Methode sie wann und wo rechnen sollen!

Die hingegen, für die die Statistik 1 und 2 schon sehr, sehr lange zurückliegt, ist diese Zeit schon zu lange vorbei, als dass diese Leute sich noch an einen t-Test, gerechnet damals bei ex-o. Prof. Dr. Fischer und heute bei ao. Prof. Dr. Formann, erinnern können. Das Skriptum soll damit genau diese Zielgruppe ansprechen, für die die Statistik schon lange in Vergessenheit geraten ist und die nicht wissen, wie sie mit dem Betreuungschaos an den österreichischen, speziell an den Wiener Universitäten zurecht kommen können.

Diejenigen allerdings unter den Studierenden aller Fakultäten der Wiener Universität, Wirtschaftsuniversität, Technischen Universität, oder anderen Universitäten, die jedoch noch nie etwas von Statistik gehört haben, (sollte eher der Ausnahmefall sein, jeder hat schon etwas über Statistik gehört!), haben meist schon ein Problem damit, sich ein Konzept oder eine statistische Methode, die sie qualitativ oder quantitativ anwenden sollen in ihrer Diplomarbeit oder Dissertation, zu überlegen und in weiterer Folge zu berechnen. Wie sollten sie es auch können?

Die Mindestvoraussetzung, um den experimentellen Teil der Diplomarbeit oder Dissertation schreiben zu können, sind die Kenntnisse über die Statistik 1/Deskriptivstatistik und die Statistik 2/ Inferenz-Statistik Inhalte
und das Anwenden dieser Kenntnisse im SPSS Programm. Der Lehrkörper verlangt während des Schreibens dieser Arbeiten ein selbstständiges Schreiben, das sonst der Titel, den man erreichen möchte, als "erschlichener Titel" zu sehen ist und nicht anerkannt ist und schon vorher gar nicht erst vergeben wird.

Das Skriptum soll jenen Diplomanden oder Dissertanten, die nicht sofort wissen, welche statistische Methode sie rechnen sollen, oder wie sie ein Konzept dafür erstellen können, helfen, sich besser orientieren zu können.
Es soll insofern für sie eine Anleitung sein, damit hier an jener Stelle ein paar Tricks verraten werden, wie man sich in der Konzepterstellung seiner Diplomarbeit leichter tut und wie man alleine weiter und weiter arbeiten kann, ohne vielleicht einen Coach zu brauchen.

Jeder leitet wie er selber drauf kommen wird, in der Diplomarbeitsphase einen neuen Studienabschnitt ein. Wir, in der Psychologie sprechen es formell nicht aus, dass wir mit dem fertig absolvierten 2.Studienabschnitt die eigentliche selbstständig wissenschaftliche 3. Studienabschnittsphase einleiten. Die Mediziner kennen das schon. Bei ihnen wird in diesem letzten 3.Studienabschnitt nur mehr an die Fertigstellung der Dissertation gedacht und dann an die Präsentation dieser Arbeit vor einem Komitee.

Weil dem so ist, dass der Diplomand in dem 3.Studienabschnitt, den es auf der Psychologischen Fakultät physisch nicht gibt, nur mehr seine Diplomarbeit fertig stellt uns sein Diplomprüfungsgespräch führt vor einer Kommission, schätzen jener Diplomand/ oder jene Diplomandin wie sie ab dieser Phase auch heißen( andere Bezeichnung für jene , Mag. cand. rer. nat, oder Mag. cand. phil. oder Dr. cand. rer. nat. bzw. Dr. cand.phil.) es ab dieser Phase umso mehr, dass er auf sich gestellt sein kann und alleine und selbstständig die Daten bearbeiten kann.

Für viele Diplomanden oder Dissertanten ist dies eine Herausforderung, ohne dem externen Druck vom Professor sich zu bewähren, andere wiederum, die an eine Betreuung gewöhnt sind, scheitern daran.

Für diesen überforderten Studenten ist es, wenn er eher ein geselliger Student ist und sich jedes Mal darauf gefreut hat, in der Gruppe mit anderen Studenten gearbeitet zu haben, keine besondere Freude mit dem alleinigen wissenschaftlichen Arbeiten zu einer fertigen Diplomarbeit kommen zu müssen.

Erfahrungsgemäß hat sich in den vielen Coachings, die ich gehalten habe, gezeigt, dass sich die Studenten aber sehr rasch umstellen können und diese neue Situation für sie so nach 2 -3 Monaten kein Umstellungsproblem mehr bedeutet. Zu Beginn wird sich diese/r Student/in schwerer damit tun, zu wissen, wie er jetzt alleine ohne wissenschaftliche Unterstützung arbeiten soll. Aber bald wird er diese Probleme nicht mehr kennen.

Sodann erlebt also jeder der Studierenden die Diplomarbeitsphase- oder die Dissertationsphase auf die unterschiedlichste Art und Weise. Rein von der Definition der Diplomarbeitsphase her gesehen, spricht der wissenschaftliche Lehrbetrieb an der Universität Wien sich dafür aus, dass er meint, dass alle Studierende, wenn sie den 2.Studienabschnitt abgeschlossen haben ihrer Studienrichtung oder auch schon bereits während ihres 2.Abschnittes sind, mit dem Schreiben ihrer Diplomarbeit beginnen sollen. Nach dem Magisterium beginnt man mit dem Schreiben der Dissertation. Ein komplett in der Wissenschaft noch nicht verifizierter Ansatz soll dabei überprüft werden.

Oft sieht man, dass sich Studierende eine statistische , psychologische oder rein fachlich bezogene Hilfestellung von den Betreuern Ihrer Diplomarbeit oder Dissertation erwarten, jedoch von den Professoren oder Assistenten ihrer Richtung nur so viel Unterstützung bekommen, wie es sich ein Professor einräumt, dass er der Meinung ist, dem Studierenden helfen zu "sollen", oder nicht?

Je nach Strenge und Anforderungsprofil des Professors kann sich damit eine große Kluft zwischen den einzelnen Betreuern ergeben. Der eine verlangt gigantonomische Anforderungen, die zu erfüllen sind, Stichwort Abteilung Evaluationsforschung und der andere wiederum begnügt sich mit dem Minimalen, dafür aber qualitativ guten fertiggestellten Arbeiten, z.B. Prof. Dr. Kundi, der bei den Studenten sehr, sehr beliebt ist, da er ein sehr liebenswerter und einfach denkender Mann und Professor ist, der selbst einmal studiert hatte und die Bedingungen seiner Zeit noch sehr zur Genüge kennt. Nun, es muß sich bei dem Gesagten sowieso jeder ein Bild von seinem Professor machen. In Studentenkreisen spricht sich halt sehr rasch herum, wer ein strenger und wer ein nicht strenger Professor und zugleich Betreuer ist. Am besten , ihr macht euch ein eigenes Bild von eurem Betreuer, das ist immer das Beste.

Viele Diplomanden fühlen sich wegen der oft überdimensionalen Strenge damit oft vor den Kopf gestoßen, demotiviert und beenden nach erfreulichem rasantem oder weniger rasantem Vorwärtskommen in den ersten zwei Abschnitten oft das Studium, weil sie nicht wissen, wie sie weiter arbeiten müssen. Wegen des kargen Betreuungsservices, für das jeder zahlen muss, sind viele oftmalig einsam, hilflos und frustriert.

Nicht jedem Diplomanden oder Dissertanten geht es naturgemäß so.
Natürlich gibt es viele externe oder interne Betreuer der Diplomarbeit oder Dissertation, die sich mit den Studenten anfreunden und sie gerne betreuen. Diese Professoren freuen sich sogar darüber, wenn sie mit ihren Diplomanden noch auf ein Bier gehen können. Sie haben dann den Ruf eines "humanen" studentennahen Professors, der ihn Diplomanden künftige Kollegen sieht. Diese sind aber bei dem Massenbetrieb sowie er zur Zeit existent ist, eher noch eine Ausnahmeerscheinung als eine Regel.

Sie selbst, die Professoren bekommen oft nur eine kleine finanzielle Entschädigung für die fertige Diplomarbeit oder Dissertation, nachdem die Diplomarbeit oder Dissertation fertig geschrieben wurde und im Dekanat abgegeben wurde, so daß die Betreuer oft sehr viel freie Zeit für die Betreuung der Diplomanden oder Dissertanten einsetzen müssen, ohne, dass sie wirklich viel Zeit dafür haben und auch noch wenig Geld vom Staat dafür bekommen.

Das studentische Service leidet unter dieser Spannung sehr. Jungassistenten mit Ihrem Neumagisterium müssen selber zum Dissertieren kommen, um als Doktoren vielleicht auch habilitieren zu können. Kommen sie nicht dazu, endet ihr Assistentenvertrag nach 4 Jahren und sie gelten als wissenschaftlich untauglich. Damit bliebe kurzum ihre wissenschaftliche Karriere auch auf der Strecke, wenn sie nicht das Glück hätten, von einer Stiftung als Neu Talent entdeckt zu werden. Um als solches entdeckt zu werden, braucht man nicht nur Talent, sondern auch die Begabung, sich leicht unterordnen zu können. Beziehungen zum Professor und eine gehörige Portion Umgangsformen beherrschen können, sind für diese Stipendiatenstelle Bedingung Nr.1.

Um also nicht frustriert zu sein als Diplomand oder -in , gibt es für Studierende der Studienrichtung Psychologie sehr viele Möglichkeiten, wie man in der Diplomarbeitsphase die Einsamkeit und das Gefühl der Frustration lernen kann zu entbehren.

In diesem Skriptum möchte ich speziell für die Studienrichtung Psychologie auf die Möglichkeiten der Betreuungseinrichtungen für Diplomanden und Dissertanten hinweisen und euch Tips geben, wie ihr leichter an die Fertigstellung eurer Arbeit denken könnt.

Tip1:

"Lasst euch nie dazu anhalten, was euch andere zu - oder abraten!":
"Eure Idee, über die ihr in eurer Diplomarbeit schreiben wollt, kann "goldenswert" sein, wenn ihr auch darüber schreibt und nicht darüber sprecht. Sie, diese Idee, kann euch dazu weiterverhelfen, mit der Diplomarbeit oder der Dissertation den Sprung in die "Top Ten" der Wissenschaft zu schaffen. Als Mitglied der "Top-Ten" nimmt man euch im wissenschaftlichen Zirkel eurer speziellen Richtung, z.B. die Klinsiche Psychologie, ernst. Man wird euch dann auf Kongresse einladen und euch bitten, dass ihr über eure Ergebnisse eurer Diplomarbeit und / oder Dissertation referiert."

"Sodann bekommt ihr vielleicht ein Stipendium
für eine Mittelklasse oder Spitzenklasse Universität in den USA (MIT-Institut, oder vielleicht in GB/Oxford University,..)Kurzum, das Blatt beginnt sich dann für euch zu wenden. Ihr könnt dann präsentieren, Bücher schreiben (publizieren) und den Ton angeben in der Welt der Wissenschaftler, wenn ihr dies wollt. Die Geldkasse klingelt dann auch anders. Projekte, die, wenn sie fertig betreut worden sind unter eurer Anleitung, doch ein paar Tausende Dollars auszahlen, sind dann selbstverständlich, vorher nicht. Da weiß jeder von uns, was 1 Cent in € bezogen umgerechnet bedeutet."

Tip 2:

"Wichtig ist nur, wie, das heißt, mit welcher Taktik und Strategie ihr diese Diplomarbeit schafft!":
"Gerade im Diplomarbeits-Coaching tut sich seit 2 Jahren enorm viel. Wie ihr den Aushängen am Institut für Psychologie folgen könnt, bieten doch schon einige fertige Diplompsychologen mit statistisch gut fundierten Datenmethodenkenntnisse ihre Hilfe an, um euch bei der Konzept-Datenerstellung und Interpretation ihrer Diplomarbeit zu beraten. Auch nicht fertige Studenten dürfen das anbieten."

"Da es sich um eine qualitativ hoch komplexe Dienstleistung handelt, versteht es sich von selbst, dass der/die Studierende, der diese Dienste beansprucht, auch dafür ein Entgelt zu erbringen hat.

Umsonst ist bekanntlich der Tod und sogar jener kostet etwas. Es ist auch eine Frage des Respekts, die Leistungen der guten betreuenden Professoren und der Coaches zur Genüge zu honorieren und sie mit Respekt zu behandeln."

Am Ende des Vorwortes möchte ich nochmals die inhaltlichen Ziele dieses Skriptums wiederholen: Zusammenstellung aller wichtigsten Download Angebote zum Thema Diplomarbeitsgestaltung. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ich nur Downloadartikel aus dem Internet in mein Skriptum im Original drinnen habe, die für jedermann frei erwerbbar sind. Eine Genehmigung war dafür nicht nötig, da der free download Bereich für alle Verbraucher gültig ist. Wegen der Komplexheit des Themas habe ich mich hier darauf beschränkt, nur die wichtigsten formellen Richtlinien zu bringen. Wer noch Fragen hat, möge diese an mich via E-Mail richten. Dieses Skriptum soll ihnen ökonomisch helfen, die Zeit beim Erstellen eurer Diplomarbeit zu verkürzen. Die organisatorischen Richtlinien für die Dissertation sind ein nur wenig anders variiert zu jener der Magisterarbeit. Viele Punkte, wie z.B. die Literaturrecherche oder andere Punkte sind natürlich auf für Dissertanten gültig.

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