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Die audiolinguale und die audiovisuelle Methode im DaF-Unterricht close

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Die audiolinguale und die audiovisuelle Methode im DaF-Unterricht

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2002, 20 Pages
Author: Marina Lizina
Subject: German - German as a Foreign Language / Second Language

Details

Event: Hauptseminar: Didaktik und Methodik des Unterrichts Deutsch als Fremdsprache
Institution/College: Technical University of Berlin (Pädagogik)
Tags: medien, audiolingual, audiovisuell, methoden, didaktik
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2002
Pages: 20
Grade: 1,5
Language: German
Archive No.: V3911
ISBN (E-book): 978-3-638-12426-3

File size: 187 KB


Excerpt (computer-generated)

 

"Didaktische Konzeptionen des DaF - Unterrichts: Die audiolinguale und die audiovisuelle Methode"






Inhaltsverzeichnis

1. Begriffe audiolingual und audiovisuell 3

2. Entwicklung der AL/AV - Methode 3
2.1 Historischer Überblick 3
2.2 Entwicklung sprachbezogener Lehrgeräte 4
2.3 Medienproblem und seine Lösung 6

3. Die AL/AV - Methode im DaF - Unterricht 6

4. Funktion der Medien im Fremdsprachenunterricht 8

5. Medienarten 9

6. Computer - Nutzung im DaF - Unterricht 11
6.1 Computer als Lernmittel 11
6.2 Computer als Werkzeug 13
6.3 Computer als Kommunikationsmittel 15

7. Vor- und Nachteile der AL/AV - Methode im DaF - Unterricht 17

8. Zusammenfassung 18

9. Literaturverzeichnis 19





1. Begriffe audiolingual und audiovisuell

Laut dem Universalwörterbuch Duden werden die Begriffe audiolingual und audiovisuell folgenderweise definiert:
"audiolingual [zu lat. audire = hören und lingua = Zunge]: [im Sprachunterricht] vom gesprochenen Wort ausgehend; audiovisuell: zugleich hörbar und sichtbar." Im Bezug auf Sprachunterricht geht es im ersten Fall um den Einsatz der Tongeräte wie z.B. Kassettenrecorder, CD-ROMs, im zweiten Fall - solchen Medien wie Videorecorder, Audiokurse mit Lehrbüchern, Computer.

2. Entwicklung der AL/AV - Methode

2.1 Historischer Überblick

Das älteste und zugleich unscheinbarste Unterrichtsmittel ist das belehrende Wort, sei es das gesprochene Wort des Lehrers oder das schriftlich niedergelegte Wort des Dichters, Gelehrten u.s.w. Aber das Ungenügen einer Belehrung nur mit dem Mittel der Sprache hat zur Erfindung und dem Einsatz spezieller Anschauungsmittel geführt. Der Pädagoge Johann Amos Comenius (1592-1670) ist es gewesen, der um die Mitte des 17. Jahrhunderts lehrhafte Texte durch Abbildungen unterstützte. "Comenius hat aufmerksam gemacht, als er in seinem "Orbis sensualium pictus" schuf, seine Welt in Bildern, ein Lehrbuch, dessen Texte durch Bilder veranschaulicht werden. Comenius forderte die Abkehr von der mittelalterlichen Lernschule mit ihrem "Verbalismus" und die Hinwendung zu einem "Sensualismus", zu einem Unterricht, der nicht nur symbolisch, sondern vor allem auch ikonische Erforderungen ermöglicht." Seit Comenius ist das Prinzip der Anschauung in der Didaktik anerkannt, und wurde nach ihm immer wieder von anderen Pädagogen aufgegriffen.
Die Lehr- und Lernmittel hatten lange Zeit den Charakter von Veranschaulichungs-Mitteln. Erst die Postulierung des Prinzips der Selbsttätigkeit (Aktivität) im 1. Drittel unseres Jahrhunderts brachte eine neue Qualität von Lernmitteln hervor: die Arbeitsmittel.
In den 50er Jahren setzte sich die Ausbreitung der audiolingualen Methode und der ihr weitergehend ähnlichen audiovisuellen Methode ein. Aber als in diesen Jahren Rundfunk und Fernsehen das öffentliche und private Leben zu beeinflussen begannen, distanzierte sich die Pädagogik zuerst kritisch, vor allem wurde keine Möglichkeit
gesehen, diese und andere technische Neuheiten wirksam im Unterricht einzusetzen. Dabei gingen die Meinungen und kritischen Ansichten über die mutmaßlichen Wirkungen des Fernsehens auf das Kind weit auseinander. Aber mit der audiolingualen Methode begann eine kurze glücklose Phase, in der Fremdsprachenlernmethode mit Rückgriff auf Entwicklungen in sog. Basiswissenschaften diskutiert wurden.
Die AL/AV - Methode erwuchs aus einer Verbindung von behavioristischer Lerntheorie und linguistischem Strukturalismus. In den USA hatte sich der Strukturalismus als linguistische Grundlage des Fremdsprachunterrichts in den 40er Jahren durchgesetzt. Dabei wurden die Arbeitsweisen strukturalistischer Sprachforschung direkt als methodische Prinzipien auf das Fremdsprachenlernen übertragen. In den 60er Jahren entwickelte diese Methode die direkte Methode von M. Duve weiter.

2.2 Entwicklung sprachbezogener Lehrgeräte

[...]


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