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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2000, 26 Pages
Author: Christoph Koch
Subject: Communications: Media and Politics, Politic Communications
Details
Institution/College: University of Münster (Institut für Politikwissenschaft)
Tags: Digitalisierung, Interaktivität, Video-On-Demand, HDTV, Konvergenz
Year: 2000
Pages: 26
Grade: 1-
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-12443-0
ISBN (Book): 978-3-638-63838-8
File size: 463 KB
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Abstract
Bei der Diskussion um das digitale Fernsehen ist es zunächst wichtig, festzustellen, daß mit diesem Begriff nicht zwingend Pay-TV gemeint ist, auch wenn diese beiden Begriffe gerne miteinander assoziiert werden. In Deutschland spielte Pay-TV bislang eine eher untergeordnete Rolle, in Frankreich, Italien und Großbritannien ist es seit langem etabliert – und das trotz analoger Übertragungsform. Digitales Fernsehen meint also zunächst einen rein technischen Wandel von der analogen zur digitalen Ausstrahlung. Denn in den Studios und Schneideräumen hat dieser Wandel schon längst stattgefunden und man arbeitet dort bereits größtenteils digital, lediglich die Übertragung ging bisher noch analog vonstatten. Die wichtigsten Merkmale, Möglichkeiten und Vorteile dieses Wandels sollen in den nächsten Kapiteln erläutert und charakterisiert werden. Dabei wurde darauf geachtet, die Arbeit sowohl für Einsteiger in diese Thematik verständlich zu gestalten, als auch spezielle Informationen zu liefern, die über das Grundwissen hinausgehen. Die Themenlage gestaltete sich bei dem Thema ‚Digitales Fernsehen’ – wie nicht anders zu erwarten war – außerordentlich gut. Zahlreiche Bücher und Artikel in nahezu allen Fachzeitschriften zeichnen ein äußerst präzises Bild von den Geschehnissen auf diesem Sektor. Je nach Publikation stehen dabei natürlich verschiedene Aspekte, z.B. die technische Seite oder die wirtschaftlichen Problemfelder, im Vordergrund. In dieser Arbeit wurde versucht, möglichst viele dieser Aspekte zu berücksichtigen, um so eine umfassende Studie dieser Thematik abzuliefern. Die Vielschichtigkeit des Themas ebenso wie die ständige Weiterentwicklung und sich verändernde Rahmenbedingungen, machen es schwierig, ein allgemeingültiges Fazit zu ziehen, bzw. einen definitiven Ausblick auf die zukünftige Entwicklung zu geben. Trotzdem soll im letzten Kapitel versucht werden, die Ergebnisse zusammenzufassen und zu reflektieren, in welche Richtung sich das digitale Fernsehen bewegen wird.
Excerpt (computer-generated)
Zukunfts(tele)visionen
Digitales Fernsehen
in Deutschland und den USA
Christoph Koch 5. Semester (M.A.)
1. EINLEITUNG 1
2. DIGITALISIERUNG 2
2.1 VERMINDERUNG DES DIGITALEN DATENSTROMS 3
2.1.2 Datenreduktion 3
2.1.3 Datenkompression 4
2.2 MULTIPLEXING 5
3. INTERAKTIVITÄT 5
3.1 ANWENDUNGEN MIT NIEDRIGEM INTERAKTIVITÄTSLEVEL 7
3.2 ANWENDUNGEN MIT MITTLEREM INTERAKTIVITÄTSLEVEL 7
3.3 ANWENDUNGEN MIT HOHEM INTERAKTIVITÄTSLEVEL 8
4. VIDEO-ON-DEMAND (VOD) 9
4.1 NEAR VIDEO-ON-DEMAND 9
4.2 TRUE VIDEO-ON-DEMAND 10
4.3 ANWENDUNGEN UND PROJEKTE 11
4.4 ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN VON VIDEO-ON-DEMAND 12
5. HIGH DEFINITION TELEVISION (HDTV) 13
5.1 TECHNISCHE GRUNDLAGEN VON HDTV 13
5.2 ENTWICKLUNG UND HISTORISCHER HINTERGRUND VON HDTV 15
5.3 ZUKUNFTSAUSSICHTEN FÜR HDTV 15
6. KONVERGENZ 17
7. FAZIT UND AUSBLICK 18
LITERATUR 1
1. EINLEITUNG
Bei der Diskussion um das digitale Fernsehen ist es zunächst wichtig, festzustellen, daß mit diesem Begriff nicht zwingend Pay-TV gemeint ist, auch wenn diese beiden Begriffe gerne miteinander assoziiert werden. In Deutschland spielte Pay-TV bislang eine eher untergeordnete Rolle, in Frankreich, Italien und Großbritannien ist es seit langem etabliert - und das trotz analoger Übertragungsform.
Digitales Fernsehen meint also zunächst einen rein technischen Wandel von der analogen zur digitalen Ausstrahlung. Denn in den Studios und Schneideräumen hat dieser Wandel schon längst stattgefunden und man arbeitet dort bereits größtenteils digital, lediglich die Übertragung ging bisher noch analog vonstatten. Die wichtigsten Merkmale, Möglichkeiten und Vorteile dieses Wandels sollen in den nächsten Kapiteln erläutert und charakterisiert werden.
Dabei wurde darauf geachtet, die Arbeit sowohl für Einsteiger in diese Thematik verständlich zu gestalten, als auch spezielle Informationen zu liefern, die über das Grundwissen hinausgehen. Die Themenlage gestaltete sich bei dem Thema ‚Digitales Fernsehen′ - wie nicht anders zu erwarten war - außerordentlich gut. Zahlreiche Bücher und Artikel in nahezu allen Fachzeitschriften zeichnen ein äußerst präzises Bild von den Geschehnissen auf diesem Sektor. Je nach Publikation stehen dabei natürlich verschiedene Aspekte, z.B. die technische Seite oder die wirtschaftlichen Problemfelder, im Vordergrund. In dieser Arbeit wurde versucht, möglichst viele dieser Aspekte zu berücksichtigen, um so eine umfassende Studie dieser Thematik abzuliefern.
Praktische Beispiele und aktuelle Geschehnisse (wie beispielsweise die Fusion von Time Warner und AOL) wurden soweit wie möglich berücksichtigt, allerdings liegt es in der Natur der Sache, daß Arbeiten zu einem derart aktuellen Thema beinahe über Nacht von der Wirklichkeit überholt werden können. Dies läßt sich ebenso wenig vermeiden wie die Tatsache, daß sich allein über den Time Warner/AOL-Merger eine komplette Arbeit schreiben ließe, ebenso wie zu fast jedem anderen Einzelaspekt dieses Themenbereichs. Die Vielschichtigkeit des Themas ebenso wie die ständige Weiterentwicklung und sich verändernde Rahmenbedingungen, machen es schwierig, ein allgemeingültiges Fazit zu ziehen, bzw. einen definitiven Ausblick auf die zukünftige Entwicklung zu geben. Trotzdem soll im letzten Kapitel versucht werden, die Ergebnisse zusammenzufassen und zu reflektieren, in welche Richtung sich das digitale Fernsehen bewegen wird.
2. DIGITALISIERUNG
Momentan existieren weltweit drei wichtige analoge Fernsehübertragungssysteme: Die USA und Japan verwenden das nach dem National TV Systems Committee benannte System NTSC. Frankreich und einige Staaten Osteuropas arbeiten mit dem sogenannten SECAM-System (Sequential Coleur Avec Memoire - Sequentielle Farbübertragung mit Zwischenspeicher), das restliche Europa und Teile Südamerikas und Asiens mit der Übertragungsnorm PAL (Phase Alternating Line - Zeilenweise Phasenänderung). Der Rest der Welt verwendet ebenfalls eine dieser drei Übertragungsformen oder eine leicht abgewandelte Form (für nähere Erläuterungen der technischen Unterschiede dieser Systeme vgl. ZIEMER 1994: 7-23).
[...]
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