Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Termpaper, 2003, 16 Pages
Author: Bärbel Schmitt
Subject: Psychology - Clinic and Health Psychology, Abnormal Psychology
Details
Institution/College: University of Frankfurt (Main) (Psychologie)
Tags: ADHS, Diagnostik, Hilfe, Checklisten, Fragebögen, AD(H)S, Erscheinungsbild, Diagnose, Behandlungsansätze
Year: 2003
Pages: 16
Grade: sehr gut
Bibliography: ~ 16 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-38130-7
File size: 4526 KB
Other users also were interested in the following titles:
Excerpt (computer-generated)
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Seminar:
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (AD(H)S) -
Erscheinungsbild, Diagnose und Behandlungsansätze
02.12.03
Referat zum Thema:
ADHS: Diagnostik mit Hilfe von Checklisten und Fragebögen
von
Bärbel Schmitt
Inhaltsverzeichnis:
1. Einsatz von Checklisten und Fragebögen in der Diagnostik S.3-4
2. Klassifikationssysteme DSM-IV und ICD-10 S.4-5
3. Beispiel für Diagnostik-System: DISYPS-KJ S.6-7
4. Vor- und Nachteile von Fragebogen und Checklisten S.7-8
5. Resümee S.9-10
6. Anhang S.11-15
7. Literaturverzeichnis/Bildquellennachweis S.16
1. Einsatz von Checklisten und Fragebögen in der Diagnostik
In der Diagnostik von psychischen Störungen gibt es in der Regel drei große Phasen: Verhaltens- und Interaktionsdiagnostik, Intelligenz- und Leistungsdiagnostik und die Familiendiagnostik, für die insgesamt etwa 5Sitzungen eingeplant sind.
Ablauf der diagnostischen Phase:
1.-2. Stunde:
- Kontaktaufnahme
- Anamnese
- Exploration der Eltern und des Kindes
- Fragebogenverfahren
3.-4. Stunde:
- Intelligenzdiagnostik
5. Stunde:
- Familiendiagnostik
In der Verhaltens- und Interaktionsdiagnostik spielen die Beurteilungen der Eltern, Lehrer/Erzieher und das Selbsturteil des Betroffenen neben dem klinischen Urteil eine wichtige Rolle. Diese Beurteilungen werden in dem meisten Fällen durch Fragebogenverfahren, strukturierte Interviews oder Checklisten vorgenommen. Es gibt für die verschiedenen Beurteiler weitgehend aufeinander abgestimmte Verfahren, siehe Beispiel .
Abb.1, so dass sich die Möglichkeit zu einem direkten Vergleich der Ergebnisse bietet.
[Abb. 1 in Downloaddatei enthalten]
In der Verhaltens- und Psychodiagnostik gibt es Basisverfahren, die ein breites Spektrum von psychischen Auffälligkeiten erfassen und durch die der Untersucher eine Übersicht über die Verhaltensprobleme und Kompetenzen des Betroffenen erhält, wie zum Beispiel das CASCAP-D(Klinisches Urteil) oder den TRF- und YSR-Fragebogen für Lehrer bzw. für das Selbsturteil. Aufgrund dieser Basisinformationen können dann Verfahren zur Abklärung spezifischer Störungen angewendet werden. Auch in der Familiendiagnostik werden häufig Fragebögen eingesetzt, um das soziale Umfeld des Kindes zu untersuchen. (Übersicht über die Verfahren siehe Anhang)
2. Klassifikationssysteme DSM-IV und ICD-10
Die Items der Diagnose-Checklisten und Fragebogenverfahren beruhen weitestgehend auf den Kriterien der zwei Diagnostiksysteme ICD-10 und DSM-IV.
- ICD-10 = Internationale Klassifikation psychischer Störungen in ihrer 10.Revision ist von der WHO herausgegeben. Für den europäischen Sprachraum und das Gesundheitssystem in Deutschland, sowie für die Abrechnung der Krankenversicherungen ist das ICD-10 maßgeblich.
- DSM-IV = Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen in der 4.Revision ist das Klassifikationssystem der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung
Im DSM-IV wird der Begriff der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung gewählt, während im ICD-10 der Begriff der hyperkinetischen Störung bzw. der einfachen Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung benutzt wird.
In beiden Klassifikationssystemen ist festgelegt, dass
- die Symptome mindestens 6Monate in einem unangemessenen Ausmaß, dass nicht mit dem Entwicklungsstand des Kindes zu vereinbaren ist, vorliegen müssen
- die Störungen vor dem Alter von sieben Jahren aufgetreten sein müssen
- das sich klinische bedeutsame Beeinträchtigungen in zwei oder mehr Lebensbereichen (Schule/Arbeitsplatz, zu Hause etc.) zeigen müssen
- keine Kriterien für eine andere psychiatrische Krankheit gegeben sind.
[....]
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Pflege als Profession am Beispiel Gefühlsarbeit / Empathie
Author: Beate SchefflerNursing Science, 2003 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Personalentwicklung
Author: Jennifer RussellEconomics / Business: Personnel and Organisation, 2005 Download as PDF-file for 3,49 EUR
Ansatzpunkte zum Auf- und Ausbau einer Innovationskultur
Author: Marek BorgstedtEconomics / Business: Business Management, Corporate Governance, 2005 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Ansätze zur Analyse und Optimierung von Logistiknetzwerken
Author: Dr.rer.pol. Mark-Ken ErdmannEconomics / Business: Industrial Management, 1998 Download as PDF-file for 34,90 EUR
Wasserversorgung in der BRD: Probleme und Trends
Author: Stefan DenkGeography / Earth Science - Miscellaneous, 2005 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Case Management im Krankenhaus
Author: Gojko StojicNursing / Foster Care Management / Social Services, 2008 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Marketing und Vertrieb des Produktes - Der Marketing-Mix
Author: Holger HansenCommunications: Public Relations, Advertising, Marketing, 2005 Download as PDF-file for 4,99 EUR
Personalbereitstellungsplanung bei Arbeitszeitflexibilisierung
Author: Stefan WiedmerEconomics / Business: Operations Research, 2001 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Die steuerliche Behandlung von Unternehmensverbindungen zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften (GmbH & Co KG, GmbH & Still, Betriebsaufspaltung, KGaA)
Author: Dipl.-Kfm. Marek SzczerkowskiEconomics / Business: Accounting and Taxes, 2004 Download as PDF-file for 22,99 EUR
RFID: Vorteile/Nachteile von High Frequency (HF) Anwendungen um Vergleich zum UHF Bereich, Chancen nach Branchen und Regionen
Author: Thorsten WüstIndustrial Engineering and Management, 2006 Download as PDF-file for 5,99 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: