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'Lifestyles' im Vergleich

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2001, 14 Pages
Author: Anna-Katharina Wicke
Subject: Sociology - Culture, Technology, Peoples / Nations

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2001
Pages: 14
Grade: 1
Bibliography: ~ 32  Entries
Language: German
Archive No.: V395
ISBN (E-book): 978-3-638-10285-8

File size: 76 KB
Notes :
Ich studiere Südostasienwissenschaften. Es geht grundsätzlich um die Problematik Entwicklungsexperten und Expatriates und die Dominanz von globalem Wissen über lokales Wissen. 35 KB



Excerpt (computer-generated)

RHEINISCHE FRIEDRICH-WILHELMS-UNIVERSITÄT BONN
SEMINAR FÜR ORIENTALISCHE SPRACHEN

Seminar: Entwicklungstheorie II
Globalisierung des Wissens: Entwicklungsexperten in Südostasien
Prof. Dr. H.-D. Evers
WS 00/01

"Lifestyles" im Vergleich

Anna-Katharina Wicke

Gliederung

1. Einleitung S. 1

2. Das Entstehen eines bestimmten Lifestyles S. 1


2.1. Definition des Begriffs ,,Lifestyle"

3. Entwicklungsexperten S. 2


3.1. Historische Wurzeln der heutigen Entwicklungsexperten
3.2. Für Entwicklungsexperten spezifische ,,Lifestyles"

4. Koloniale Gemeinschaften S. 6


4.1. wissenschaftliche Grundlage
4.2. Angehörige des Mutterlandes in den Kolonien

5. Lebensstile im Vergleich: colonial communities versus expatriate communities S. 8

Literaturverzeichnis

 

1. Einleitung

In der von Anna-Katharina Wicke verfaßten Hausarbeit zum Thema Lifestyles im Leben von Entwicklungsexperten stellt die Referentin einen Vergleich der Lebensstile heutiger Expatriates und der Lebensstile weißer Gesellschaften in Kolonien während der Kolonialzeit an.

Während die Referentin zu Beginn der Arbeit den Begriff der Lifestyles näher definiert, geht sie in Punkt zwei auf Expatriates, die Beschreibung ihrer Situation und ihrer Lifestyles ein. Darauf folgt die Erläuterung der Situation weißer Gemeinschaften in den Kolonien und deren Lebensstile mit kurzen Bemerkungen bezüglich des Verwendens kolonialer Romane als Grundlage für sozialwissenschaftliche Interpretationen.
Gegen Ende der Arbeit stellt die Verfasserin die von ihr beschriebenen Lifestyles von heutigen Expatriates - einschließlich Entwicklungsexperten - und den Lifestyles in den ehemaligen Kolonien Tätiger Weißer gegenüber mit dem Versuch eventuelle Parallelen oder Unterschiede heraus zu arbeiten. Die Arbeit endet mit einem Fazit der Referentin.
Angaben zur verwendeten Literatur findet der Leser im anhängenden Literaturverzeichnis.

2. Das Entstehen eines bestimmten Lifestyles
2.1. Definition des Begriffs ,,Lifestyle"

Das Konstrukt eines bestimmten, einer gesellschaftlichen Gruppe angehörigen Lebensstils dient weltweit zunehmend der sozialen Identifikation1 und gesellschaftlichen Stratifikation2.

Das Formen von Lebensstilen dient zunehmend der sozialen Integration. Lebensstile ermöglichen zum einen die Konstruktion einer eigenen Identität und die Demonstration dieser nach außen, zum anderen die Mitgliedschaft an einer kollektiven Identität und gewährleisten diese dauerhaft. Gerke bezeichnet Lebensstile auch als ,,...blueprints for the organisation of everyday life"3.
Die Formung eines neuen oder aber Anpassung an einen in der Gesellschaft bereits vertretenen Lebensstil dient somit sowohl der Integration in eine bestimmte gesellschaftliche Gruppierung als auch der Abgrenzung von allen anderen Lebensstilen, verkörpert in den unterschiedlichen Subkulturen der Gesellschaft. Ein Lebensstil hilft im Prozeß der Identitätssuche, da man sich mit einem Lebensstil so sehr identifiziert, daß man beginnt, ihn [...]

1 vgl. Gerke, S.: Global Lifestyles under Local Conditions. The New Indonesian Middle Class, Working Paper, University of Bonn, Bonn, 1999, S. 2

2 vgl. Featherstone, M.: Lifestyle and Consumer Cultre, in: Consumer Culture and Postmodernism, London, 1991, S. 55 - 70

3 s. Gerke, S., a.a.O., S. 2


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