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Scientific Study, 2002, 40 Pages
Author: DI (FH) Rainer Müller
Subject: Economics / Business: Investment and Finance
Details
Institution/College: FH JOANNEUM Kapfenberg (Infrastrukturwirtschaft)
Tags: Wasser, Joint Ventures, BWL
Year: 2002
Pages: 40
Grade: 2
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-12464-5
ISBN (Book): 978-3-638-69737-8
File size: 388 KB
Errichtung eines Joint Ventures zur Wasser- und Sanitätsversorgung in Cartagena, Kolumbien. Zusammenfassung einer Fallstudie mit Kommentar. Sehr dicht - einzeiliger Zeilenabstand. 822 KB
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Abstract
1 Joint Venture 1.1 Begriff Im weiteren Sinn handelt es sich um eine Zusammenarbeit von nicht gebietsansässigen Unternehmen mit Partnern aus dem Gastland (Auslandsmarkt), d. h. alle Formen der Kooperation, einschl. Lizenzvergabe, Vertragsmanagement, Vertragsfertigung und Gemeinschaftsunternehmen. Im engeren Sinn wird es auch als Beteiligungs-, Gemeinschafts-Partnerschaftsunternehmen oder joint ownership ventures bezeichnet. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die durch folgende Charakteristika gekennzeichnet sind: * kapitalmäßige Beteiligung und Tragung anteiligen Risikos seitens aller Partner * Investoren aus verschiedenen Wirtschaftsgebieten * längerfristige bzw. dauerhafte Zusammenarbeit auf vertraglicher Basis 1.2 Struktur, Zweck und Handlungsspielraum Joint Ventures können nach den Hauptkriterien technologischer und wirtschaftlicher Entwicklungsstand des Gast- bzw. Ziellandes, Wirtschaftssystem des Ziellandes, Beteiligungshöhe des ausländischen Partners, Zweck und Gegenstand des Joint Ventures, Dauer, Partnerstruktur nach Nationalität und politischer bzw. Wirtschaftsebene und Freiheitsgrad des Joint Ventures unterschieden werden.
Excerpt (computer-generated)
Errichtung eines Joint Ventures
zur Wasser- und Sanitätsversorgung
in Cartagena, Kolumbien
Zusammenfassung einer Fallstudie mit Kommentar
Fachhochschulstudiengang Infrastrukturwirtschaft 1999
Betriebswirtschaftslehre IV
Von Rainer Müller
Inhaltsverzeichnis
1 Joint Venture 4
1.1 Begriff 4
1.2 Struktur, Zweck und Handlungsspielraum 4
1.2.1 Technologischer und wirtschaftlicher Entwicklungsstand des Ziellandes 4
1.2.2 Wirtschaftssystem des Ziellandes 5
1.2.3 Beteiligung des ausländischen Partners 5
1.2.4 Zweck und Gegenstand 5
1.2.5 Dauer der Zusammenarbeit 6
1.2.6 Partnerstruktur nach Nationalität bzw. Herkunftsland 6
1.2.7 Freiheitsgrad des Joint Ventures 6
2 Errichtung und Durchführung eines Joint Ventures - Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen in Cartagena, Kolumbien 7
2.1 Partnerschaftsprofil 7
2.2 Partnerschaftsdaten 8
2.3 Einleitung 8
2.4 Public-private Partnership in Kolumbien 8
2.4.1 Eine lange Geschichte der ,,Freunderlwirtschaft 9
2.4.2 Ein schwaches lokales, öffentliches System der Administration 10
2.4.3 Eine schlechte wirtschaftliche Lage und wachsende Armut 10
2.5 Aufkommen von günstigen Bedingungen für PPP`s 11
2.5.1 Der Dezentralisierungseffekt 12
2.5.2 Teilnehmer des privaten Sektors 12
2.5.3 Gesetzliche Bestimmungen 13
2.5.4 Cartagena als Pionier 14
2.6 Cartagena Partnerschaft 14
2.6.1 Umstrittene Verhandlungen 14
2.6.2 Der Inhalt des Joint Venture Vertrages 15
2.6.3 Die Leistungen der AGUACAR 16
2.7 Die Partnerschaft und der Wasserbedarf der Armen der Stadt 16
2.7.1 Motivation der Stakeholder für Pro-Arme-Initiativen 16
2.7.2 Die gesetzliche Verantwortung für Wasser und sanitäre Einrichtungen 17
2.7.3 Die Wassertarifgliederung und die Armen der Stadt 17
2.8 Pro-Arme-Initiativen innerhalb des PPP 18
2.8.1 Barrio Nelson Mandela 18
2.8.2 Kommunale Rechnungslegung 18
2.8.3 El Pozón 19
2.8.4 Die ,,Business Partners for Development" Initiative 20
2.8.5 Die große Bedeutung von Armenintiativen 21
2.9 Bildung städtischer Kapazitäten zur Hilfeleistung eines Pro-Armen PPP 22
2.10 Schlüsselstunden in der Cartagena - Partnerschaft - Erfahrung 27
3 Kommentar zu Cartagena 29
3.1 Weitere internationale Joint Ventures 29
3.1.1 Brasilien 29
3.1.2 Algerien 31
3.1.3 Kolumbien 32
3.2 Sichtweise eines Privaten über Joint Ventures 33
3.3 Finden eines Joint Venture Partners 35
3.4 Joint Venture Verband 35
3.5 Förderungen der EU 37
3.5.1 JOP 37
3.5.2 JEV 38
4 Quellenangabe 40
1 Joint Venture 1
1.1 Begriff
Im weiteren Sinn handelt es sich um eine Zusammenarbeit von nicht gebietsansässigen Unternehmen mit Partnern aus dem Gastland (Auslandsmarkt), d. h. alle Formen der Kooperation, einschl. Lizenzvergabe, Vertragsmanagement, Vertragsfertigung und Gemeinschaftsunternehmen.
Im engeren Sinn wird es auch als Beteiligungs-, Gemeinschafts-Partnerschaftsunternehmen oder joint ownership ventures bezeichnet. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die durch folgende Charakteristika gekennzeichnet sind:
- kapitalmäßige Beteiligung und Tragung anteiligen Risikos seitens aller Partner
- Investoren aus verschiedenen Wirtschaftsgebieten
- längerfristige bzw. dauerhafte Zusammenarbeit auf vertraglicher Basis
1.2 Struktur, Zweck und Handlungsspielraum
Joint Ventures können nach den Hauptkriterien technologischer und wirtschaftlicher Entwicklungsstand des Gast- bzw. Ziellandes, Wirtschaftssystem des Ziellandes, Beteiligungshöhe des ausländischen Partners, Zweck und Gegenstand des Joint Ventures, Dauer, Partnerstruktur nach Nationalität und politischer bzw. Wirtschaftsebene und Freiheitsgrad des Joint Ventures unterschieden werden.
1.2.1 Technologischer und wirtschaftlicher Entwicklungsstand des Ziellandes
- Entwicklungsländer
Zunehmende Devisen- und Verschuldungsprobleme sowie Nationalisierungstendenzen und Bestrebungen zur Verbesserung des Entwicklungsniveaus bewirkten in vielen Entwicklungsländern Importbeschränkungen oder -stops sowie ein Verbot der Mehrheitsbeteiligungen durch Gebietsfremde. Joint Ventures, überwiegend in der Form einer Minderheitsbeteiligung, sind möglich. Verschiedene Gruppierungen sowohl auf ausländischer Seite als auch auf Seiten des Gastlandes sind an Joint Ventures beteiligt. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen hauptsächlich in Forschung und Entwicklung; Projekt- und Arbeitsgemeinschaften bzw. Konsortien, um in Drittländern erfolgreicher arbeiten zu können und Spezial-Joint Ventures, um im ausländischen Markt ein bestimmtes Marktsegment zu erschließen.
- Industrieländer
Unternehmen aus Industrieländern mit höherem Industrialisierungsgrad und technologischem Entwicklungsstand suchen in zunehmendem Maße nach effiziente(re)n Wegen grenzüberschreitender Arbeitsteilung bzw. Kooperation wegen Austausch, wechselseitiger Nutzung und kostengünstigerer Verbesserung von technischem und Marketing-Know-how; Rationalisierung (hinsichtlich Produktion, Marketing-Mix, Distribution sowie Forschung und Entwicklung); Vergrößerung der Basis, um Großprojekte übernehmen und mit Mindestrisiko realisieren zu können.
Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen insbesondere in Erringung von Größenvorteilen (economies of large scale) im Rahmen von Leistungserstellung, Know-how-Entwicklung und -anwendung sowie Marketing-Organisation; Erreichung einer größeren Marktnähe, einschließlich des Images eines gebietsansässigen Unternehmens und Erschließung von "Problemmärkten" im Zielland.
1.2.2 Wirtschaftssystem des Ziellandes
[...]
1 Internet: www.gabler-online.de/bch/wilex.htm
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