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Seminararbeit, 2002, 5 Seiten
Autor: Oliver Tekolf
Fach: Philosophie - Philosophie der Antike
Details
Tags: Platon, Einleitung, Symposion
Jahr: 2002
Seiten: 5
Note: 1
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-12473-7
Dateigröße: 141 KB
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Textauszug (computergeneriert)
Oliver Tekolf
Platon, Symposion 172 a - 178 a.
Mai 2002
Inhalt
- Apollodoros und die Freunde doxa und episteme (172a-174a).
- Aristodemos und Sokrates (174a-175b).
- Sokrates und Agathon: sophia (175c- 176a).
- Verabredung über Gestaltung und Thema des Trinkgelages (176a-178a).
- Literaturverzeichnis
1. APOLLODOROS UND DIE FREUNDE: doxa UND episteme (172a-174a).
Das Symposion beginnt als Dialog. Die Gesprächspartner sind Apollodoros und Freunde (etairos) . Apollodoros, ein Athener, ist ein treuer Anhänger des Sokrates, er tritt auch im Phaidon auf und in der Apologie, er gehört zu denen, die bei Sokrates′ Tod anwesend sind . Er erzählt nun den Freunden, wie er neulich auf der Straße einen Bekannten getroffen habe, den er später als Glaukon näher bestimmt. Glaukon könnte, aber das ist zweifelhaft, der Bruder des Platon sein, den man aus der Politeia kennt, er scheint jedenfalls nicht mit dem Glaukon aus dem Charmides identisch zu sein , der später von Alkibiades erwähnt wird (222b). Dieser also habe, berichtet Appolodor, von ihm näheres über ein kürzlich abgehaltenes Gastmahl, an dem Agathon, Sokrates, Alkibiades und andere teilgenommen hätten und erotikoi logoi gehalten hätten, erfahren wollen.
Interessant ist, daß Platon nur drei der Teilnehmer an dieser Stelle namentlich benennt, während wir später weitere Namen erfahren. Eine Erklärungsmöglichkeit wäre folgende: Agathon als Gastgeber, Sokrates als derjenige, der die überzeugendste Rede hält, und Alkibiades, als der, der am Schluß alles wieder relativiert.
Glaukon will vom Gastmahl durch Phoinix gehört haben, der uns unbekannt ist. Apollodor habe Glaukon dahingehend korrigiert, daß jenes Gastmahl keinensfall kürzlich stattgefunden habe. Dies sei auch nicht möglich, da Agathon schon viele Jahre nicht mehr in Athen sei, in dessen Nähe sich Apollodor und Glaukon befinden.
[...]
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