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Autor: Christian Wagener
Fach: Wirtschaft - Bank, Börse, Versicherung
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein - Hochschule für Wirtschaft (Internationale Dienstleistungen)
Tags: Performancemessung, Publikumsfonds, Internationale, Dienstleistungen
Jahr: 2000
Seiten: 23
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 284 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-12496-6
ISBN (Buch): 978-3-638-63843-2
Zusammenfassung / Abstract
„Reich mit Fonds“, „Mit 50 in Rente“, „Wertentwicklung von über 500 %“ ....... ...wer träumt nicht davon ? Doch was verbirgt sich hinter diesen Aussagen ? Werde ich wirklich reich, kann ich wirklich mit 50 in den Ruhestand, wenn ich Fonds bespare? 500 % Wertentwicklung wie ist das möglich ? Aus diesen Fragen resultiert dann die wohl entscheidende Frage: Mit welchem/ welchen Fonds erreiche ich diese Ziele ? Welcher Stern im Fondshimmel leuchtet am hellsten ? Welche Fondsgesellschaft ist die Beste ? Die Berater der Sparkasse meinen „DEKA“, die Berater der Volksbanken „UNION Investment“, die Berater der Dresdner „DIT“ usw. Wem soll man Glauben schenken ? Wie finde ich den richtigen Fonds bzw. den Fonds, der am besten zu mir paßt. Selektiere ich nach Ländern oder Branchen, Aktien oder Anleihen ? Steht die Sicherheit oder die Rendite im Vordergrund ? Tatsache ist, daß es mittlerweile mehr als 1400 Publikumsfonds allein von deutschen Investmentgesellschaften gibt, unter denen man die freie Auswahl hat. Mit meiner Seminararbeit beantworte ich nicht die Frage „Welcher Fonds ist der Beste?“, sondern möchte nur veranschaulichen, wie die verschiedenen Fonds miteinander verglichen bzw. in eine Rangfolge gebracht werden können und wie man deren Performance ermittelt. Anhand der von mir dargestellten Performance-Messung kann jeder für sich, die für ihn am besten zutreffende Kennziffer bzw. Maßzahl heranziehen, um den am ehesten geeigneten Fonds auszuwählen. Ich habe die in der Praxis am häufigsten vorkommenden Maße in meine Seminararbeit aufgenommen. Natürlich gibt es noch einige mehr, doch die Darstellung derselben würde den Rahmen meiner Arbeit sprengen.
Textauszug (computergeneriert)
Performance-Messung von Publikumsfonds
Seminararbeit
im Fachbereich BW III
Studienschwerpunkt
Internationale Dienstleistungen
SS/WS 2000
Ludwigshafen, 02.10.2000
6. Semester
Inhaltsverzeichnis
Einleitung III
1. Der Begriff: Performance-Messung, Publikumsfonds 1
2. Aufgaben der Performance-Messung 2
3. Arten der Performance-Messung 3
3.1 Die eindimensionale Performance-Messung 3
- Einfache Rendite 3
- Durchschnittsrendite 4
- interner Zins 5
- modifizierte Dietz-Methode 7
- BVI-Methode 8
3.2 Die zweidimensionale Performance-Messung 10
- Sharpe-Ratio 11
- Treynor-Ratio 13
- Jensen´s Alpha 15
4. Probleme der Performance-Messung 17
5. Literaturverzeichnis 19
Einleitung
"Reich mit Fonds", "Mit 50 in Rente", "Wertentwicklung von über 500 %" .......
...wer träumt nicht davon ?
Doch was verbirgt sich hinter diesen Aussagen ? Werde ich wirklich reich, kann ich wirklich mit 50 in den Ruhestand, wenn ich Fonds bespare? 500 % Wertentwicklung wie ist das möglich ?
Aus diesen Fragen resultiert dann die wohl entscheidende Frage: Mit welchem/ welchen Fonds erreiche ich diese Ziele ? Welcher Stern im Fondshimmel leuchtet am hellsten ? Welche Fondsgesellschaft ist die Beste ? Die Berater der Sparkasse meinen "DEKA", die Berater der Volksbanken "UNION Investment", die Berater der Dresdner "DIT" usw. Wem soll man Glauben schenken ? Wie finde ich den richtigen Fonds bzw. den Fonds, der am besten zu mir paßt. Selektiere ich nach Ländern oder Branchen, Aktien oder Anleihen ? Steht die Sicherheit oder die Rendite im Vordergrund ?
Tatsache ist, daß es mittlerweile mehr als 1400 Publikumsfonds allein von deutschen Investmentgesellschaften gibt, unter denen man die freie Auswahl hat.
Mit meiner Seminararbeit beantworte ich nicht die Frage "Welcher Fonds ist der Beste?", sondern möchte nur veranschaulichen, wie die verschiedenen Fonds miteinander verglichen bzw. in eine Rangfolge gebracht werden können und wie man deren Performance ermittelt. Anhand der von mir dargestellten Performance-Messung kann jeder für sich, die für ihn am besten zutreffende Kennziffer bzw. Maßzahl heranziehen, um den am ehesten geeigneten Fonds auszuwählen.
Ich habe die in der Praxis am häufigsten vorkommenden Maße in meine Seminararbeit aufgenommen. Natürlich gibt es noch einige mehr, doch die Darstellung derselben würde den Rahmen meiner Arbeit sprengen.
1. Der Begriff: Performance-Messung
" Der Begriff Performance umfaßt inhaltlich mehr als die Größen Ertrag, Rendite oder "Return". Unter Performance versteht man in der Regel eine ex-post ermittelte Erfolgsgröße, die sich dabei oftmals auf einen Vergleichmaßstab (Benchmark) bezieht und dabei das tatsächlich eingegangene Risiko berücksichtigt. Auch ein negativer Ertrag kann somit, gemesssen an der Benchmark eine "gute Performance" bedeuten." Die Performance-Messung ist ein Teil der Performance-Analyse und befaßt sich mit der Errechnung und Feststellung der Erfolgsgrößen. Die Qualität der Performance-Analyse hängt jedoch zunächst einmal davon ab, ob die Performance "richtig" gemessen wird. Performance-Maße messen den Erfolg entweder eindimensional, indem sie lediglich die Rendite des zu beurteilenden Portfolios berücksichtigen, oder aber zweidimensional, indem sie das absolute bzw. das relative Portfolio-Risiko mit einbeziehen.
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