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Die Zukunft der Tageszeitungen - Auswirkungen des Internet auf die Printmedien

Autoren: MMag. Philipp Kaufmann, Angelika Obermayr
Fach: Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse

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Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 1998
Seiten: 31
Note: Sehr Gut
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 457 KB
Archivnummer: V4015
ISBN (E-Book): 978-3-638-12499-7

Textauszug (computergeneriert)

Abschlußarbeit

Die Zukunft von Tageszeitungen – die
Auswirkung von Internet auf die Printmedien

SS 1998
Angelika Obermayr
Philipp Kaufmann

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort  ... 3
2. Einleitung und Problemstellung  ... 3
3. Tageszeitungen im Allgemeinen ... 4
4. Internet ... 5


4.1. Allgemeine Darstellung  ... 7
4.2. Exkurs: Geld im Internet  ... 10
Bedeutung und Möglichkeiten bei Printmedien  ... 11

5. Tageszeitungen im Internet  ... 14


5.1. Derzeitige Situation von österreichischen Tageszeitungen im Internet  ... 14
5.2. Strategieen der Tageszeitungen ... 17
5.3. Internet als Experimentierfeld von Tageszeitungen  ... 19
5.4. Imagefaktor Internet ...  21

6. Zusammenfassung  ... 22
7. Quellenverzeichnis ... 24
8. Literaturverzeichnis  ... 25
9. Anhang  ... A


9.1. Übersicht über „Suchmaschinen“  ... B
9.2. Fachwörter  ... C

 

1. Vorwort

Diese Arbeit wurde im Rahmen der Übung 1.2. erarbeitet, die von Frau Mag. Petra Herczeg im Sommersemester 1998 gehalten wurde. Die Aufgabenstellung war, eine wissenschaftliche Abhandlung einer selbstgewählten, kommunikationswissenschaftlichen Problemstellung zu verfassen. Diese Herausforderung haben wir in Gruppenarbeit zu zweit gelöst, indem wir ein für uns selbst überaus interessantes Thema, das uns zwei auch in unserer Freizeit beschäftigt, ausgewählt haben.

2. Einleitung und Problemstellung

Als Beginn dieser Arbeit und zugleich als Problemstellung versetzen wir uns in folgende Situation:


Es ist Montag Morgen im Jahr 20xy. Die Bahn ist wie üblich überfüllt. Gedränge, müde
Gesichter – ein leises elektronisches Surren liegt in der Luft. Diejenigen, die einen
Sitzplatz ergattert haben, starren konzentriert auf den Bildschirm ihres Minilaptops,
der Ihnen mittels Handyanschlusses die aktuelle Internetausgabe der Tageszeitung
liefert. Das einst so typische Rascheln hauchdünnen Zeitungspapiers in U-Bahnen,
Kaffeehäusern und an Frühstückstischen gibt es nicht mehr – die Tageszeitung, wie wir
sie kennen und lieben gerlernt haben, gehört der Vergangenheit an.

Wir haben uns anhand dieser kleinen Geschichte gefragt, ob dies ein reelles Zukunftsszenario oder einfach nur ein schlechter Science-Fiction Traum ist. Um dem auf den Grund zu gehen, haben wir folgende Frage zur Beantwortung formuliert, die zugleich auch den Titel dieser Arbeit darstellt:
Die Zukunft von Tageszeitungen – die Auswirkungen von Internet auf die Printmedien

Wir haben diese allgemeine Frage einerseits eingeschränkt, indem wir uns auf Österreich im wesentlichen beschränken, und andererseits auf „kleinere“ Fragestellungen heruntergebrochen, die im Vorfeld zu beantworten sind.

  • Das Internet – elektronische Ablöse der Printmedien?
  • Was wird derzeit im Bereich Internet-Auftritte von Tageszeitungen geboten?
  • Wie sehen Medienmacher die Zukunft ihrer Blätter?
  • Wie sieht die mögliche Aufgabenteilung zwischen Internet und Printmedien aus?

Die Vorgehensweise war zuerst eine intensive Literraturrecherche und im Anschluß, Persönlichkeiten, die bei den einzelnen Medien dafür verantwortlich zeichnen, zu befragen, um deren Sichtweise zu erfahren. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Interviewpartnern recht herzlich für deren Zeit und Engagement bedanken, ohne deren Hilfe diese Arbeit nicht möglich gewesen wäre.

Bei der vorliegenden Arbeit haben wir zuerst auf der einen Seite Printmedien kurz dargestellt (Kapitel 3) sowie auf der anderen Seite das Internet und seine Auswirkungen definiert (Kapitel 4). Als Synthese wird die Auswirkung des Internet auf die Printmedien in Kapitel 5 beschrieben. Im Anhang haben wir die wesentlichen Fachwörter kurz erklärt, da dem Normalsterblichen in diesem neuen Gebiet eine Unzahl fremdartiger Wörter begegnen.

3. Tageszeitungen im Allgemeinen

Die österreichischen Tageszeitungen sind in den letzten Jahren von Konzentrationstendenzen und enormen Anstrenungen, die Blätter profitabel zu machen und somit in ihrer wirtschaftlichen Existenz abzusichern, gekennzeichnet. Ein wesentlicher Aspekt ist die Zugehörigkeit zu nationalen bzw. internationalen (Medien-)konzernen bzw. Interessensgruppen. Bis auf die Kronenzeitung, welche die uneingeschränkte Nummer eins ist, sowie die regionalen Zeitungen haben alle nationalen Zeitungen erhebliche Schwierigkeiten, diese Herausforderung wahrzunehmen. Zu erwähnen sind hier „Der Standard“, für den sein Herausgeber ehestbald einen potenten Partner brauchen wird, „Die Presse“, die vom Styria Verlag und den Anteilseignern nur mehr mit einer einmaligen finanziellen Unterstützung ausgestattet wurde, und der „Kurier“, dessen Hälfte-Eigentümer Raiffeisen derzeit ungeduldig seine Medienengagements neu zu regeln scheint. Für diese Arbeit sind diese Faktoren nur insofern von Bedeutung, da die finanzielle Ausstattung, die langfristige Strategie sowie die Bereitschaft zur Implementierung der festgelegten Strategie auch Investitionen wahrzunehmen, entscheidenden Einfluß gerade im Bereich von Internet hat. Zur allgemeinen Situation in Österreich der Printmedien bzw. deren Charakteristika und Definition sei hier auf die zahlreiche Literatur verwiesen.1

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Kommentare

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