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Diploma Thesis, 2005, 105 Pages
Author: Jasmin Fischer
Subject: Economics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Details
Tags: Einsatzmöglichkeiten, Radio, Frequency, Identification, Technologie, Handelsunternehmen, Einbezug, Logistikkette, Akzeptanz, Kunden
Year: 2005
Pages: 105
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 59 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-38972-3
File size: 2244 KB
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Excerpt (computer-generated)
DIPLOMARBEIT
zur Erlangung des akademischen Grades
Diplom-Kauffrau (FH)
Einsatzmöglichkeiten der Radio Frequency Identification Technologie (RFID)
im Handelsunternehmen unter Einbezug der Logistikkette
und der Akzeptanz durch den Kunden
Verfasserin:
Jasmin Fischer
Zeitraum: 08.03.2005 bis 01.06.2005
Wilhelmshaven, 01.06.2005
Eidesstattliche Erklärung
[...]
Inhaltsverzeichnis
Eidesstattliche Erklärung ... I
Inhaltsverzeichnis ... II
Abkürzungsverzeichnis ... III
Abbildungsverzeichnis ... V
Gliederung ... VII
Ausarbeitung ... 1
Literaturverzeichnis ... IX
Abkürzungsverzeichnis
[...]
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Zusammenfassende Übersicht der wichtigsten Auto-ID-Verfahren ... 3
Abb. 2: EAN-8 und EAN-13 ... 4
Abb. 3: Beispiel der Identifikation eines Schokoladenhasen ... 5
Abb. 4: EAN-128 ... 5
Abb. 5: Übersicht der RFID- Funktionalität ... 8
Abb. 6: RFID-Lesegeräte ... 10
Abb. 7: Electronic Product Code ... 10
Abb. 8: Übersicht RFID-Tags oder Transponder ... 14
Abb. 9: Bauform Münz-Transponder ... 15
Abb. 10: Gegenüberstellung Barcode und RFID-Tags ... 17
Abb. 11: Berechnungsbeispiel Barcodeetiketten ... 18
Abb. 12: Beispielrechnung Smart Label ... 19
Abb. 13: Darstellung der Rückläufe ... 21
Abb. 14: Ist RFID den Unternehmen ein Begriff ... 23
Abb. 15: Wird RFID bereits in den befragten Unternehmen eingesetzt ... 23
Abb. 16: Warum RFID noch nicht eingesetzt wird ... 24
Abb. 17: Welche Identifikationssysteme werden zurzeit eingesetzt ... 25
Abb. 18: Kann der Barcode durch RFID ersetzt werden ... 26
Abb. 19: Wie die Unternehmen auf RFID aufmerksam geworden sind ... 27
Abb. 20: Chancen durch den RFID-Einsatz ... 28
Abb. 21: Risiken durch den RFID-Einsatz ... 29
Abb. 22: Marktentwicklung von RFID-Systemen ... 30
Abb. 23: Fünf Fragen ... 36
Abb. 24: RFID-Reader beim Wareneingang ... 38
Abb. 25: Beispiel eines intelligenten Regals ... 41
Abb. 26: Beispielbild einer elektronischen Regaletikette ... 42
Abb. 27: Beispielbild eines Transmitters ... 45
Abb. 28: Einkaufsberater ... 48
Abb. 29: Einkaufsberater als Wegweiser ... 48
Abb. 30: Selbstscannerfunktion ... 49
[bis Abb. 45 in Downloaddatei enthalten]
Gliederung
1. Einleitung ... 1
2. Identifikationssysteme ... 3
3. Barcodesysteme ... 4
4. RFID-Systeme ... 7
4.1 Grundlagen von RFID ... 7
4.2 Historie der RFID-Technologie ... 7
4.3 Zusammensetzung eines RFID-Systems ... 8
4.3.1 RFID-Transponder ... 9
4.3.2 RFID-Lesegeräte ... 9
4.3.3 Electronic Product Code ... 10
4.4 Unterscheidungsmerkmale von RFID-Systemen ... 11
4.4.1 Frequenzbereiche ... 11
4.4.2 Reichweiten ... 12
4.5 Speichertechnologie ... 12
4.6 Energieversorgung der Transponder ... 13
4.7 Bauformen von RFID-Transpondern ... 13
4.7.1 Smart Label ... 14
4.7.2 Disks oder Münzen ...
5. RFID versus Barcode ...
6. Fiktives Firmenbeispiel ... 18
7. Fragebogen zum Thema RFID ... 21
8. Einsatzmöglichkeiten von RFID im Handelsunternehmen ... 35
8.1 Optimale Warenverfügbarkeit durch RFID ... 35
8.1.1 Wareneingangskontrolle ... 37
8.1.2 Lagerbestand ... 39
8.1.3 Regalbestand ... 40
8.1.4 Inventur ... 43
8.1.5 Artikelsicherung ... 43
8.2 Einkaufsvergnügen ... 46
8.2.1 Persönlicher Einkaufsberater ... 47
8.2.2 Selbstzahlerkassen ... 50
8.2.3 Infoterminals ... 51
8.2.4 Werbedisplays ... 52
8.2.5 Intelligente Waage ... 53
8.2.6 Verkaufsmitarbeiter ... 54
8.3 Kritische Würdigung ... 55
8.3.1 Eingangsbereich des Store ... 55
8.3.2 Testdurchführung des PSA ... 56
8.3.3 Intelligente Waage ... 57
8.3.4 Infoterminals ... 57
8.3.5 Selbstzahlerkassen ... 58
8.3.6 Werbedisplays ... 59
8.3.7 Intelligentes Regal ... 59
8.3.8 RealPrice ... 60
8.3.9 Allgemeine Anmerkungen ... 60
8.4 Der Einsatz von RFID im Warenhaus ... 61
8.5 Einsatz im Versandhandel ... 64
9. Akzeptanz durch den Kunden ... 69
10. Datenschutz und Sicherheit ... 75
10.1 Datenschutz ... 75
10.2 Sicherheit ... 78
10.2.1 Beziehungen ... 78
10.2.2 Angriffsarten ... 79
11. Schlussbetrachtung ... 81
Anhang I: Rezeptvorschläge aus dem Info-Terminal ... 83
Anhang II: Informationsmaterial der Firma Euro I.D ... 85
Anhang III: Liste der Unternehmen, die einen Fragebogen erhalten haben ... 88
Literaturverzeichnis
1. Einleitung
„Es ist nicht genug zu wissen,
man muss es auch anwenden,
es ist nicht genug zu wollen,
man muss es auch tun!“1
Das Thema Radio Frequency Identification (RFID), also die Identifikation von Objekten mit Funkwellen, erregte in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Objekte des täglichen Lebens mit einer eindeutigen Kennzeichnung zu versehen und diese eindeutig zu identifizieren galt lange Zeit als reine Science-Fiction. Dennoch handelt es sich bei RFID um keine technische Innovation. Vielmehr wurde RFID bereits zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs zur Nachverfolgung von Proviant- und Waffensendungen eingesetzt. Inzwischen findet RFID in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens, wie beispielsweise in Wegfahrsperren oder Skipässen, Anwendung.
Durch die Identifikationstechnik RFID können einzelne Artikel im Handelsunternehmen problemlos identifiziert und zugeordnet werden. Der Metro Future Store hat bereits einen Extramarkt in Rheinberg bei Duisburg mit RFID ausgestattet und verspricht hervorragende Servicepotentiale, um dem Kunden den Einkauf angenehmer zu gestalten. Die vorliegende Arbeit setzt sich genau mit dieser Problematik auseinander und untersucht die Vorzüge eines Einsatzes im Handelsunternehmen. Diese Arbeit wurde praktisch ausgerichtet und enthält Informationen, die dem Leser einen Eindruck der jetzigen Einsatzmöglichkeiten darstellt, die durch praktische Beispiele erläutert werden. Diese Ausfertigungen werden kurz und prägnant dargestellt.
Die ersten Kapitel vermitteln dem Leser Grundlagen dieser Technologie, die zum weiteren Verständnis benötigt werden. Technische Grundlagen werden lediglich aus Gründen der Vollständigkeit mit in die Arbeit eingebracht. In einem fiktiven Firmenbeispiel (Kapitel 6) werden die Kosten der RFID-Transponder dem Barcode gegenüber gestellt. Ein Fragenbogen gibt Aufschluss über die Einstellung und Ansichten der Handelsunternehmen gegenüber RFID.
Anschließend werden die Einsatzmöglichkeiten im Handelsunternehmen genauer dargestellt und durch eine kritische Würdigung des Future Store bewertet. Im Rahmen dieses Kapitels wird die Logistikkette einbezogen. Anzumerken ist, dass bei der vorliegenden Arbeit die Annahme getroffen wurde, dass die Produkte bereits beim Hersteller mit RFID-Transpondern ausgestattet worden sind und dieser Vorgang nicht mehr vom Handelsunternehmen nachgeholt werden muss.
Der Einsatz im Versandhandel wird unter Einbezug der Mindfactory AG Wilhelmshaven dargestellt und durch eine fiktive Annahme des RFID Einsatzes erläutert. Diese Implementierung muss im Falle einer Realisierung durch die fachlichen Kenntnisse eines Ingenieurs geprüft werden. Um die Akzeptanz des Kunden näher zu beleuchten, wird in Kapital 9 eine Auswertung der Kundenzufriedenheitsanalyse des Metro Future Store vorgenommen. Eine anschließende Aufzeigung der Datenschutz- und Sicherheitsaspekte rundet das Thema ab.
Die Motivation für diese Arbeit entstand daraus, dass unzählige Quellen die Vorzüge der RFID-Technologie darlegen und eine herausragende Verbesserung der Abläufe im Handel versprochen wird. Dieses führte dazu, in der vorliegenden Ausarbeitung aufzudecken, welche Erleichterungen wahrhaftig mit RFID erzielt werden können.
2. Identifikationssysteme
Der Hauptbestandteil dieser Arbeit liegt auf den Einsatzmöglichkeiten von RFID im Handelsunternehmen, die im Laufe der Ausarbeitungen detailliert dargestellt werden. Des Weiteren wird auf den allgemein bekannten Barcode eingegangen, um einen Vergleich der beiden Identifikationssysteme herzustellen. Aufgrund der eher als gering einzuschätzenden Anwendbarkeit im Handel werden die Möglichkeiten der Identifikation durch „Optical Character Recognition“2 und der zur Personenerkennung eingesetzten Technik der biometrischen Verfahren3 und der Chipkartensysteme im Rahmen dieser Arbeit nicht weiter behandelt.
Die folgende Grafik zeigt auf, wo sich RFID in der Familie der Identifikationssysteme befindet und stellt dar, welche Möglichkeiten der Identifikationen gegeben sind.
Abb. 1: Zusammenfassende Übersicht der wichtigsten Auto-ID-Verfahren
(Quelle: Finkenzeller, (2002), S. 2)
[...]
3. Barcodesysteme
In Handelsunternehmen spielen Systeme zur automatischen Identifikation eine entscheidende Rolle. Dabei erfolgt eine Kennzeichnung von Produkten und Versandeinheiten, zumeist durch Barcodesysteme, deren Erscheinungsformen je nach Anwendung variieren können.
Der Barcode ist ein Binärcode4 aus Strichen und Trennlinien, der nur aus einem Feld besteht. Der bekannteste Barcode ist der EAN-Code, der 1979 speziell für die Lebensmittelbranche entwickelt worden ist. EAN steht dabei für European Article Number und setzt sich aus 8- bzw. 13-stelligen Ziffern zusammen, die das Länderkennzeichen, die bundeseinheitliche Betriebsnummer, die Artikelnummer des Herstellers sowie eine Prüfziffer beinhalten.5 Der Code besteht aus jeweils zwei Hälften, die jeweils aus 6 (EAN-13) oder 4 (EAN-8) Zeichen, einem Randzeichen und einem mittleren Strich bestehen. Zusätzlich besteht der EAN-13 aus einem dreizehnten numerischen Zeichen.
[....]
1 Vgl.: Johann Wolfgang von Goethe „Maximen und Reflexionen“
2 OCR: Optische Zeichen- bzw. Buchstabenerkennung: papierähnliche Text-Vorlagen, die mit einem Scanner in den Computer eingelesen wurden, werden in editierbare Text-Dokumente umgewandelt.
(Quelle: http://www.glossar.de, 09.03.2005)
3 Biometrie: Im Zusammenhang mit Identifikationsverfahren ist Biometrie der Oberbegriff für alle Verfahren, die Personen durch den Vergleich von unverwechselbaren und individuellen Körpermerkmalen identifizieren. In der Praxis sind dies Fingerabdruck- und Handabdruckverfahren und Sprachidentifizierung und seltener die Augen-Netzhaut-(bzw. auch Iris-) Identifizierung.
(Quelle: Finkenzeller (2002), S. 4)
4 Binärcode: Allgemeine Bezeichnung für einen Code, der Werte mit Hilfe von zwei Symbolen darstellt. Vor allem bei der digitalen Verarbeitung von Informationen spielen Binärcodes eine große Rolle.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bin%C3%A4rcode, 27.03.2005)
5 Vgl.: Finkenzeller (2002), S. 3
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